Dr. Theodor Much: Der große Bluff – die Homöopathie


Ein Vortrag von Dr. Theodor Much, Autor von „Der große Bluff: Irrwege und Lügen der Alternativmedizin“.

Sehr hörenswert!

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7 Gedanken zu “Dr. Theodor Much: Der große Bluff – die Homöopathie

  1. Die größte Unterstützung findet die esoterisch motivierte Homöopathie bei Bündnis90/Die Grünen. Daran sollte man bei den kommenden Bundestagswahlen am 22. September 2013 denken ! Ein Blick ins Parteiprogramm der Grünen belegt, dass in dieser Partei der homöopathische Schwachsinn nachhaltig gefördert und vertreten wird. Da es jedoch für die Homöopathie nach wie vor keine evidenzbasierten Wirkungsnachweise gibt, fordern die Grünen, dass dann eben die Prüfmethoden so verändert werden müßten, dass Wirkungsnachweise möglich werden !!! Eine total abstruse und widersinnige Forderung deren Irrationalität nicht mehr zu überbieten ist.

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    • Komisch, dass Herr Bahr von der FDP dies genauso fordert, ohne von Ihnen kritisiert zu werden. haben sie einen Existenzekel, mehrfache Phobien oder werden sie bezahlt??????

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      • @ Statistiker

        Mit dir hat sich ein Schreiberling auf diesen Blog verirrt, der mit seiner Art zu argumentieren deutlich zu erkennen gibt, dass es ihm nicht um die Sache geht, sondern lediglich darum, seinen offensichtlichen Lebensfrust mit zusammen fantasierten Argumenten und Unterstellungen abzureagieren. Mir zu unterstellen, dass ich ein Sympathisant oder gar Freund von Herrn Bahr und damit der FDP sei, geht an der Wahrheit weit vorbei. Für diese nur noch knapp 4 Prozent-Partei hege ich auch nicht einen Funken von Sympathie.

        Dass Herr Bahr bezüglich der Prüfmethoden für alternative Medizin die gleiche Ansicht wie die Grünen vertritt, ist mir nicht bekannt. Ich weiß von ihm nur, dass er sich mal als Freak von anthroposophischer Medizin geoutet hat. Dass die FDP aber veränderte Prüfmethoden für alternative Medizin gefordert haben soll, ist mir neu. In den Programmen der FDP konnte ich diesbezüglich nichts finden.

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    • Vielleicht wäre es RATSAM sich einmal etwas umfassender zu informieren.
      Und noch etwas: “ Der große Glaube, dass alles beweisbar ist, ist für mich wie der Glaube an einen Schöpfergott. Beides glaube ich nicht!“

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      • @…sagte

        Im Umkehrschluß kann man mit Fug und Recht auch die Ansicht vertreten, dass die Unwirksamkeit homöopathischer Medizin nicht bewiesen werden muß, weil sie nun mal Fakt ist. Mit anderen Worten: Die Nichtexistenz von etwas das nicht existiert, kann nun mal logischerweise nicht bewiesen werden. Es trifft zu, dass noch längst nicht alles und jedes beweisbar ist. Die Wirksamkeit bzw. die Unwirksamkeit von medizinischen Therapien hingegen schon. Zwar ist auch die Wissenschaft nicht unfehlbar, aber sie hat den Vorteil, dass sie sich permanent selbst kontrolliert. Das wiederum kann man von Gott- und Homöopathie-Gläubigen leider nicht behaupten. Bei ihnen dominiert einzig und allein der unkritische Glaube über das wissenschaftliche Vernunftdenken.

        Einig sind wir uns darin, was den Schöpfergott anbetrifft. Diese von Menschen ersonnene Fantasy-Story ist fürwahr ein ausgekochter hochprozentiger Schwachsinn.

        Was die Beweisführung für die Homöopathie anbetrifft, habe ich seinerzeit die inzwischen zurückgetretene grüne Gesundheitsministerin Barbara Steffens aus NRW aufgefordert, mir doch mal die von ihr geforderten alternativen Prüf- und Nachweismethoden zu benennen. Das hat sie ziemlich ratlos gemacht, weil man weltweit anerkannte wissenschaftliche Prüfkriterien eben nicht nach Lust und Laune zurechtbiegen kann, in der Hoffnung dass sich daraus ein Wirkungsbeweis ergebe.

        Ich stelle fest, dass sowohl der Gottglaube als auch der Glaube an die Heilkraft der Homöopathie nichts anderes als reine Glaubenssache ist. Auch in diesen Fällen nährt sich der Glaube aus dem Wunsche der eigenen Selbsttäuschung zur Wahrheit zu verhelfen.

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  2. Nichts für Ungut, Ist es nicht so, dass Studien oftmals im Sinne einer Lobby stattfinden. Ist mir zu Mühsam und Zeitaufwendig Beispiele herauszusuchen, aber bei entsprechendem Interesse wird man schnell fündig!

    Nur soviel: Meine eigenen Erfahrungen spiegeln und bestätigen folgende Studien:

    http://www.jhofaecker.de/forschung/ein-ueberblick/aktuelle-studien/index.html
    http://www.informationen-zur-homoeopathie.de/?page_id=41

    Ich bin mir sicher das sich genauso viele Studien finden lassen die das Gegenteil beweisen!
    Ich halte es so, dass ich anderen Sichtweisen mit Respekt und Toleranz begegne. Dieses natürlich nur dann, wenn sie niemanden gefährden!

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    • Es trifft sicher zu, dass gar manche Studien von interessierten Kreisen angeregt und finanziert werden. Dies ist stets verbunden mit dem Wunsche, dass diese Studien dann das beweisen sollen, was sich die Auftraggeber als Ergebnis erhoffen. So gibt es z.B. bei der Charité in Berlin eine von der Veronika und Carl Carstens-Stiftung finanzierte Abteilung, die sich seit vielen Jahren vergeblich bemüht hat, Wirkungsbeweise für die Homöopathie zu liefern. Geleitet wird diese Abteilung von Prof. Stefan Willich als Direktor und von Prof. Claudia Witt als stellvertretende Direktorin.

      Zum aktuellen Forschungsstand bezüglich der Homöopathie diene der nachfolgende Auszug, der von dieser Abteilung stammt: Ich zitiere:

      „Studien zeigen, dass Patienten die sich homöopathisch behandeln lassen meist chronisch krank und schulmedizinisch vorbehandelt sind. Ihre Beschwerden verbessern sich nachhaltig und die Effekte sind – soweit überhaupt erforscht ‐ mit denen schulmedizinischer Behandlung vergleichbar. Inwieweit homöopathische Arzneimittel einem Placebo überlegen sind ist unklar, für viele Indikationen gibt es keine Studien und vorhandene Studien finden widersprüchliche Ergebnisse. Bisher ist nicht eindeutig belegt, dass sich homöopathische Arzneimittel von Placebo unterscheiden.“ (Zitatende)

      Für diese Art von bezahlten Auftragsstudien ist im besonderen die Lobby der Homöopathen bekannt geworden. Diese Leute versuchen schon seit Jahren, mit allen Mitteln Wirksamkeit zu beweisen, wo nun mal keine Wirkung zu finden ist.

      Widersprüchlicher als es die fremdfinanzierte Abteilung der Charité tut, kann man diese Thematik nun wirklich nicht darstellen. Da wird einerseits behauptet, dass die Beschwerden der Patienten sich bei homöopathischer Behandlung nachhaltig verbessern und mit einer schulmedizinischen Behandlung vergleichbar seien, gleichzeitig wird aber auch eingestanden, dass eine Verbesserung aufgrund widersprüchlicher Ergebnisse jedoch unklar sei und kommt zu der Einsicht, dass ein Unterschied zum Placebo-Effekt nicht feststellbar sei.

      Ich weiß längst nicht mehr, wie oft ich schon erwähnt habe, dass es einzig und allein dem Wirken des menschlichen Immunsystems zuzuschreiben ist, dass rund 80 % aller Erkrankungen – vom simplen Schnupfen bis hin zur Krebserkrankung – selbsttätig geheilt werden. Gäbe es das Immunsystem nicht, hätte die Menschheit nicht bis ins 21. Jahrhundert überleben können. Unsere steinzeitlichen Vorfahren wurden nur dank des Immunsystem immerhin so alt, um Nachwuchs zeugen zu können, um so den Fortbestand der Menschheit sicher zu stellen.

      Solche Spontanheilungen schreiben sich dann die Alternativmediziner wie
      selbstverständlich ihrem völlig nutzlosen Wirken zu.

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