Esoterik-Messe “Lebenskraft 2014″ in Zürich – Teil II


Nachdem ich das erste lange Video zu dieser Messe bereits hier verbloggt habe, möchte ich Euch den zweiten Teil nicht vorenthalten.

 

Einen Favoriten kann ich hier gar nicht benennen, denn das komplette Programm bringt mich zur Wallung und ich muss dabei ständig daran denken, wie gut es uns eigentlich geht, weil wir von diesem ganzen idiotischen Mumpitz befreit sind, denn hier geht es ja wirklich um ein Abdriften aus jeglicher Realität in eine Traumwelt, welche mit ganz viel Geld und Zeitaufwand bezahlt werden muss und die ein weiteres Überleben nur möglich macht, wenn man es den Anbietern gleichtut und dabei auch erfolgreich ist. Richtig arme Schweine, kann man da nur sagen, wobei ihnen sicher nicht zu helfen ist.

Sind diese vielen Menschen, die heute auf derartige Scharlatane dauerhaft hereinfallen, in ihrer Kindheit so steckengeblieben, dass sie abstrusen Märchen immer noch mehr Glauben schenken als der täglichen Realität, oder haben wir es mittlerweile mit einem „Burn-out and turn to Bullshit“-Problem zu tun oder geht es doch meist um kognitive Dissonanz?

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5 Gedanken zu “Esoterik-Messe “Lebenskraft 2014″ in Zürich – Teil II

  1. bringt mich zur Wallung

    Wäre noch freundlich formuliert für die Schmerzen und Anwandlungen, die hier beim Betrachten solcher clips üblicherweise auftreten. Die Sichtung für Bewertung und Querverweisung fürs Archiv ist dann eine nur in kleinen Häppchen leistbare Schwerstarbeit. Wie einstmals in einem Liedchen über übende Nachbarn gesungen wurde: „Der Klang der Geige reizt zum Meuchelmord“ 😉

    btw: Falls irgendjemand dieses vor bummelig 40 Jahren gehörte Lied kennt, an Titel/Interpret wäre ich deutlich interessiert. Vorgetragen mit leicht englischem Akzent, wenn ich mich nicht irre. hihi.

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  2. also als so genannte grossstadtpflanze konnte ich mit genannten olivenblattextrakt wahrlich grossartige erfolge erzielen. ich persönlich verwende olivenblätter hier in der ursprungsform, so wie sie bei mir direkt von der pflanze rieseln. die olivenblätter fege ich regelmässig mehrmals von links nach rechts und umgekehrt, dass wirkt auf mein umfeld unheimlich reinigend. mich würde allerdings noch interessieren, ob die pflanze in diesem sommer wieder zu kräften kommt oder ob ich die direkt in die tonne kloppen kann.

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  3. Mit dem Kongresshaus in Zürich verbinden sich bei mir Jugenderinnerungen. Dort fand seinerzeit jeweils alljährlich der Jugendball statt, den ich als eifriger Tänzer zu besuchen pflegte. Dass in diesem direkt am See gelegenen Kulturhaus nun regelmäßig eine Esoterik-Messe stattfindet, ist für mich eine erschreckende Nachricht. Ein Glück, dass die beiden Esotanten, Martina Rainer und Ladina Kindschi die zu Beginn des Videos erscheinen, für Ausländer kaum verständliches Schwyzerdütsch, in seiner unsympathischsten Version, vorführen. (Es gibt nämlich auch angenehmer klingende schweizerische Dialekte.) Esoterischer Bullshit in schwyzerdütsch dargeboten, ist nämlich eine gleich doppelte Zumutung an das schöngeistige Empfinden.

    Was uns in diesem Video an esoterischem Bockmist vorgeführt wird, kommt einem Frontalangriff auf die Lachmuskeln gleich, wobei einem allerdings das Lachen im selben Augenblick, angesichts der haarsträubenden Stories, die einem geboten werden, im Halse stecken bleibt. Es ist schon erstaunlich, was einem auf dieser Messe so alles zugemutet und angedreht wird. Da wäre z.B. Peter Nieder, der Mann für geistiges Heilen zu erwähnen, der sich als Experte für feinstoffliche Anatomie darstellt. Ferner der Hellseherheiler Bertrand Regner, der mit seinem Röntgenblick selbst extremste Bandscheibenprobleme erkennt und heilt.

    Ein amüsantes, schmerzliches Lächeln stellt sich am Schluss des Videos wieder ein, wenn man Timotheo, dem tanzenden Schamanen, bei seiner Vorführung zusieht. Wer sich mit so einer Figur halbnackt dem Publikum präsentiert, verdient allein schon wegen dieser mutigen Zurschaustellung seiner nicht gerade idealen Körperformen unsere Anerkennung. Abgesehen von seiner unprofessionellen Tanzeinlage und der total lächerlichen Choreographie, darf man außerdem ernsthafte Zweifel an seinen heilenden Fähigkeiten anmelden.

    Ich habe ja im Verlaufe meines Lebens schon so einiges an esoterischem Stumpfsinn mitbekommen. Aber was auf dieser Eso-Messe in Zürich so alles dargeboten wurde, ist echt hitverdächtig. Offensichtlich ist die Schweiz für die Eso-Verkäufer ein besonders lukrativer Markt. Immerhin liegen die Schweizer im Ranking der Bestverdienenden weltweit auf einem der Spitzenplätze. Nun ja, viel Geld bedeutet ja nicht zwangsläufig auch viel Hirn !

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    • …… und viele kraxelten hoch hinauf gen firnament und kamen mit weniger sauerstoff im hirn zu uns zurück und brachten uns baldige erleuchtung ….. (zum energieausgleich, gemessen in irdischen fränkli)

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