„Haarausfall – Leichte Beute für Geschäftemacher“ – YELASAI, Haarwuchs-Spezialisten, Birgit Mally-Blank


Passend zu meinem Artikel „Wunderkur bei Haarausfall durch Chemo- und Strahlentherapie – Alles Humbug, Frau Mally-Blank!“ von Anfang 2014, gab es heute einen kritischen und aufklärenden TV-Beitrag im BR mit dem Titel „Haarausfall – Leichte Beute für Geschäftemacher“.

In der Sendung spielten auch die von mir thematisierten Abzocker der Schweizer Firma YELASAI, die sogenannten „Haarwuchs-Spezialisten“, deren Produktpalette die „Mutmacherin“ Birgit Mally-Blank nicht nur vertreibt, sondern für die sie mittlerweile die Gebietsvertretung für ganz Deutschland inne hat (Country Manager Deutschland, Birgit Mally-Blank, birgit.mally@yelasai.com), eine Rolle. Mally-Blank war in dem Beitrag sogar zu sehen und als sie und ihr Team mit der vernichtenden Experten-Meinung des Dermatologen Prof. Dr. Hans Wolff der LMU München konfrontiert wurden (siehe weiter unten), gab sie zum Besten: „Es ist einfach dem geschuldet, dass er nicht mehr Wissen hat.“ Der Moderator konnte sich daraufhin nicht verbeißen zu äußern: „An Selbstbewusstsein mangelt es hier offensichtlich nicht“!

… Über einen Friseur-Salon vertreibt eine Schweizer Firma Pflegeprodukte, die auf der Ayurvedischen Lehre basieren und fermentierte Kräuter enthalten. Bei männlichen Geheimratsecken soll das genauso helfen wie bei Haarverlust durch eine Chemotherapie. Zusammen mit einem bayerischen Klinikum will das Unternehmen demnächst eine Pilotstudie über die Wirksamkeit diese Methode durchführen.

„Die Tatsache, dass jemand eine Studie machen möchte, ist noch keinerlei wissenschaftliche Validität. Also das hat jetzt mal gar nichts zu sagen. Und wenn ich dann so Stichworte lese wie Kopfhautmassage oder Kopfhaut reinigen, Poren öffnen … Das ist für mich auch einfach alles Quatsch.“ (Prof. Dr. med. Hans Wolff/Dermatologe, Ludwig Maximilian Universität München)

Tipp vom Experten
„Am Anfang – vor jeder Therapie – steht erst mal eine solide ärztliche Diagnostik. Und da ist es eben nicht damit getan, dass man einfach in die Apotheke geht und sagt, ich habe Haarausfall, können Sie mir etwas verkaufen? Leider gibt es da auch sehr viele Mittel, die fast alle unwirksam sind. Man muss einen Arzt aufsuchen, am besten einen Hautarzt also Dermatologen. Die kennen sich mit allen Varianten des Haarausfalls am besten aus.“ (Prof. Dr. med. Hans Wolff) … zum ARTIKEL mit VIDEO

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5 Gedanken zu “„Haarausfall – Leichte Beute für Geschäftemacher“ – YELASAI, Haarwuchs-Spezialisten, Birgit Mally-Blank

  1. Auch in Deutschland wird ein Duschgel angeboten, welches mal mit dem Slogan „Doping für die Haare“ beworben wurde. Dieser Slogan hat mich seinerzeit echt genervt, weshalb ich dieser Firma (Alpecin) klar zu machen versuchte, dass „Doping“ ein negativ belegter Begriff sei, den man in der Werbung folgerichtig vermeiden sollte. Alpecin änderte daraufhin den Slogan und warb dann mit dem Slogan „Doping – nur für die Haare“.

    Da aber auch dieser Slogan immer noch den Begriff „Doping“ enthielt, war diese Änderung aus meiner werbefachlichen Sicht immer noch keine vertretbare Verbesserung.

    Alpecin kam dann auf die Idee mit einem coffeinhaltigen Duschgel zu werben. Dass Coffein aber eine positive Wirkung auf den Haarwuchs haben soll, ist lediglich eine Behauptung, die wissenschaftlich nicht belegt ist. In einem TV-Spot neueren Datums lässt Alpecin den Radrennfahrer Degenkolb sagen, dass er Alpecin nicht nur deshalb nutze, weil Alpecin den Rennstahl für den er fährt sponsert, sondern weil er auf starkes Haar stehe. Auch diese Werbeaussage ist purer Nonsens, denn dass sich die Haarstärke durch die Nutzung eines Duschgel verbessern lässt, ist ebenfalls nicht wissenschaftlich untermauert. Aber was soll’s: Solche und ähnliche werblichen Behauptungen sind gang und gäbe und stellen meiner Ansicht nach eine dummdreiste Irreführung des Publikums dar. Für mich sind solche Vorkommnisse Fälle bei denen eigentlich das Ministerium für Verbraucherschutz aktiv werden sollte.

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  2. Bei genauer Begutachtung der dünnen Haarpracht von Herrn Mally stellt sich die große Frage warum hier die Yelasai Produkte seiner Geschäfts- und Ehepartnerin anscheinend keinerlei Wirkung zeigen.

    Vielleicht sind Herrn Herbert Mally die Produkte aber einfach auch, trotz Mitarbeiterrabatt, zu teuer.

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