„Homöopathie – zwischen Wunsch und Wirklichkeit“


Schöner Vortrag von Natalie Grams am Publikumstag der SkepKon 2016!

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Ein Gedanke zu “„Homöopathie – zwischen Wunsch und Wirklichkeit“

  1. Das muss (endlich) der Durchbruch sein, sagte ich mir nachdem ich mir dieses Video angesehen hatte. Jetzt müssen doch alle die irrregeleiteten Homöopathie-Ärzte und Heilpraktiker – und deren allzu gutgläubige Kundschaft – erkannt haben, dass sie mit ihrer Homöopathie-Gläubigkeit auf einem Irrweg wandelten.

    Nur so einfach dürfte es nicht sein, denn selbst der überzeugende Vortrag dieser zur Schulmedizin konvertierten Ärztin, kann vermutlich die von mir erhoffte Kehrtwende (leider) nicht einleiten. Zu verbohrt und kleinkariert hat sich schließlich das Denken und der Glaube vieler Menschen an die Pseudowissenschaft Homöopathie erwiesen. Mehr als 200 Jahre hat sich ja dieser Irrglaube gehalten und wird so schnell nicht umkehrbar oder gar auszulöschen sein.

    Als erstes müsste doch die Politik endlich darauf reagieren und der Homöopathie-Industrie die Verpflichtung auferlegen, die angebliche Wirksamkeit ihrer Produkte nachzuweisen. Das wäre doch ganz im Sinne des Verbraucherschutzes. Ich befürchte allerdings, dass das nicht geschehen wird. Zu mächtig sind die Beharrungskräfte und die wirtschaftlichen Interessen der Homöopathie-Lobby, als dass sich diesbezüglich in nächster Zeit etwas ändern dürfte.

    Somit bleibt es die Aufgabe (und Pflicht) aller aufgeschlossenen zum realistischen Denken befähigten Menschen, weiterhin gegen pseudowissenschaftlichen Schwachsinn mit guten Argumenten anzugehen. Es wird – trotz dieses aufklärenden Videos – kein baldiger Sieg über die Unvernunft zu erwarten sein, denn wer in seinem Leben ausreichende Erfahrungen mit Menschen – und ihrem oftmals nicht nachvollziehbaren irrigen Ansichten und Meinungen – erworben hat, der wird wissen, dass die Ignoranz und die menschliche Dummheit das größere Beharrungsvermögen aufweisen, als der gesunde Menschenverstand jemals in die Waagschale zu werfen vermag. „Mundus vult decipi, ergo decipiatur“ besagt schon mein lateinischer Lieblingsspruch. (Die Welt will betrogen werden, folglich wird sie betrogen.) Und an dieser Erkenntnis dürfte sich auch in den nächsten hundert Jahren nichts ändern. Ich wäre überglücklich, wenn ich mich diesbezüglich irren würde!

    Die Irrlehre Homöopathie ist ja auch nur eine von vielen Lehren, die von einer großen Zahl unkritischer Menschen bedingungslos und ohne konsequentes Hinterfragen geglaubt werden. Spontan fällt mir dazu die Lehre vom Glauben an einen nicht existierenden Gott ein! Anstelle von Globuli wird bei dieser Lehre eben das ebenso unwirksame Beten als wirkungsvolle Therapie empfohlen.

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