Mal ein anschauliches Beispiel, wie gut sich doch der katholische Glaube mit der Esoterik verträgt. Ausgerechnet im hoch-katholischen Eichstätt in Bayern, Exil und Aufenthaltsort von Walter Mixa, tummelt sich eine GRÜNEN-Stadträtin, die nun auch Bürgermeisterin werden will und die gleichzeitig mit krudester Esoterik ihre Brötchen verdient. Eine tüchtige Eso-Geschäftsfrau, die ihr Umfeld mit Bewusstseinserweiterungsgefasel, Quantensprüngen, 2012, Lichtwässern, medialen Botschaften, Geistigem oder bioenergetischem Heilen, Klostermedizin, Familienaufstellungen und einigem mehr beglückt. Neben ihrer Firma „IMPULSE – ganzheitliche Seminare“ , betreibt sie im Eichstätter Alten Stadttheater auch noch ein spirituelles Kino. Zur geistigen Vollverblödung werden dort Streifen wie z.B: „2013 – ERWACHEN DER NEUEN MENSCHHEIT“, „Revolution 2012 – die Menschheit vor einem Evolutionssprung“ und „With one voice – die gemeinsame Stimme der Religionen“ präsentiert, die dem Eichstätter dabei helfen sollen, endlich zum Eso zu mutieren.
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Ganz entzückend finde ich jedoch ihr Engagement für „Lichtwasser“, denn hierzu muss es jedem streng gläubigen Katholen vor Freude die Tränen in die Äuglein treiben. Einfach himmlisch:
Lichtwässer und ihre Heilkräfte
Lichtwässer sind Wässer, die alle 7 Frequenzen des Lichts und damit das gesamte Lichtspektrum enthalten. Die Mailänder Biologin Dr. Enza Maria Ciccolo beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Phänomen der Lichtwässer. Das erste von ihr entdeckte Lichtwasser fand die Forscherin am südfranzösischen Pilgerort Lourdes. Damals wollte sie dem Geheimnis auf die Spur kommen, warum Menschen, die an diesem Wallfahrtsort mit unterschiedlichen Krankheiten in dasselbe Wasserbecken stiegen, sich dort aber nicht mit Krankheiten anderer Leute infizierten.
Zu ihrer Überraschung fand sie durch den sogenannten Agglutinationstest heraus, dass das
im Lourdes-Wasser Bakterien und andere Mikro- Organismen, wie z.B. Krankheitserreger neutralisiert werden und ihre Aggressivität verlieren.
Zudem entdeckte Ciccolo, dass dieses Wasser alle sieben Frequenzen des Lichts, und damit das gesamte Lichtspektrum enthält, die zusammen das weiße Licht ergeben und in die Spektralfarben des Regenbogens aufgespalten werden können.
Alle von ihr bislang gefunden Lichtwässer stammen dabei von Marienerscheinungsorten, wie z.B.aus Lourdes, Fatima, Montichiari (Italien), Medjugorje(Bosnien), Efeso (Palestina), Santa Maria della Fontana (Mailand), Maria Brünnlein (Wemding/ Bayern) und Heroldsbach/ Bayern.
Frau Ciccolo geht davon aus, dass diese Wässer während der Erscheinung der Mutter Gottes mit einer spezifischen Lichtfrequenzen informiert wurden die bis heute unverändert kraftvoll und
heilend wirkt.
Alle Lichtwässer sind rechtsdrehend und können auf einfache Weise unbegrenzt vervielfältigt werden.
Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang, dass auch unsere Gewebe und Organe im gesunden Zustand jeweils auf einer ganz bestimmten Wellenlänge und Frequenz schwingen.
Bei einer Erkrankung lassen sich deutliche Abweichungen von der ursprünglichen Schwingungsfrequenz feststellen. Änderungen in diesem Bereich sind bereits messbar, bevor sie sich organisch auswirken!
Durch die Einnahme und Verwendung der Lichtwässer mit ihrer ursprünglichen Schwingung ist es möglich, Organe und Strukturen, die krankhaften Schwingungsabweichungen aufweisen, wieder auf die richtige Frequenz zu bringen und dadurch zu heilen!
In Italien und der Schweiz gibt es bereits mehrere Lichtwasser-Zentren, die diese sanfte Heilmethode
ihren Patienten anbieten.
Ausführliche Infos zur Anwendung und Vermehrung von Lichtwasser erhalten Sie
1) bei Seminar vom 7. bis 9. Oktober 2011 von Gudrun dalla Via, Lichtwasser-Autorin und langjährige Begleiterin und Dolmetscherin von Enza Maria Cicollo auf deren Vortragsreisen
Was für eine gnadenlose Bereicherung für die katholische Wunderlehre und welcher Kleriker könnte dazu schon Nein sagen. Den Rest der Quacksalber-Angebote kann man da dann beruhigt, mit gutem Gewissen und gerne tolerieren. Ferner ist es sowieso nur scheinheilig und unglaubwürdig, wenn Mystifax-Vertreter gegen Konkurrenz-Mystifax angehen, siehe die Sektenbeauftragten der Kirchen. Vielleicht lässt sich aber auch nun gerade in Eichstätt ein nettes spirituelles Catholic-New-Age Wallfahrtszentrum aufbauen, fehlen eigentlich nur die katholikal-charismatischen Heilungsgottesdienste und eine eigene regionale Marienerscheinung für’s Eichstätt-Lichtwasser. Damit wäre zudem der Tourismus-Boom plus Kath-Eso-Devotionalien-Kitsch -Verkauf gesichert. Amen und Namasté
Lichtwasser oder Lebenswasser ist der Oberbegriff für Wasserbelebungs-Produkte, die mit behaupteten Heilwirkungen auf Basis des christlichen Glaubens beworben werden, aber auch mit zumeist sinnfreien pseudowissenschaftlichen Aussagen der Wasserbelebungsbranche. Erfunden wurden die Lichtwässer von der italienischen Biologin Enza Maria Ciccolo (geb. 1941), die auch Seminare zu dem Thema abhält. Eine weitere Protagonistin ist die italienische Autorin Gudrun Dalla Via.
Die verschiedenen Lichtwässer werden als eine Art Votiv-Wasser nach ihrer angeblichen Herkunft aus Wallfahrtsorten bezeichnet (Lourdes, Montichiari, Medjugorje, San Damiano, Fatima, St. Maria alla Fontana oder Efeso). Behauptet wird, dass diese einen angeblichen und krankmachenden „Linksspin“ von Körperzellen „ausgleichen“. Im Gegensatz zu gewöhnlichem Wasser besäßen „die Lichtwässer eine Energie, die dem Menschen noch weitgehend unbekannt ist: die polarisierte Energie“. Ciccolo hat auch versucht, ein Patent auf eine Methode zum ermitteln „der Frequenz und der bioenergischen Wirkungen von Wässern“ zu erlangen.[1]
Vertrieben werden die Wässer von Esoterik-Händlern. Zu den ursprünglich 7 Lichtwässern sind inzwischen weitere hinzugekommen. Beispielsweise wurde von einigen Esoterikern das Wasser der „Heroldsbacher Erscheinungsstätte“ bei Erlangen zu einem Lichtwasser erklärt. Es habe eine „Schwingungsfrequenz von 160 Herz [sic]„, wodurch es u.a. bei Schlafstörungen, Hauterkrankungen und Schmerzen eine heilsame Wirkung habe.[2] Ein Günter Seuffert aus Ditzingen bietet so genanntes Komplexwasser an, das aus Quellwasser bestehe, dem Lichtwasser zugesetzt werde, nachdem es durch ein „spezielles Mikro-Verwirbelungsverfahren“ behandelt wurde.
Gedacht sind die Produkte zur inneren Anwendung („Verwendung: immer mind. 9 Tropfen auf einen Liter klares Wasser. Tägliche Einnahme morgens, mitttags und abends jeweils ein Glas. Verwenden Sie das Wasser auch für Tiere und Pflanzen und zum Aufstellen in Räumen. Reicht zur Herstellung von ca. 60 Litern informiertes Lichtwasser“). Die jeweiligen Produkte sind nicht als Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel oder diätetische Lebensmittel ausgewiesen. Rechtlich gesehen handelt es sich bei Wasser um ein Lebensmittel. Heilversprechen sind für Lebensmittel nach dem Heilmittelwerbegesetz ausdrücklich nicht erlaubt.
Was heißt hier nicht erlaubt? Bei so viel spirituellem Bewusstsein, muss man sich doch sicher nicht um weltliche Regularien kümmern, die „Fernheilung“ ist gesetzlich auch verboten und wird bei Anzeige mit Geldbußen bis zu 50.000 Euro bestraft.

Das hinderte Frau Knipp-Lillich auch nicht daran sie anzubieten. Schließlich ist man ja doppelt abgesichert: Gott und die Geistige Welt beschützen und im Stadtrat sitzt man ja selbst.