Mit ideologisch verbohrten Impfkritikern ist Reden und Diskutieren zwecklos!


Es sind schon 70 Babys unter einem Jahr, die sich in Berlin mit Masern angesteckt haben. Auch hochgebildete Impfgegnerinnen in Kanada lässt die dortige Masernwelle kalt. Dem Deutschen Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte reicht es endgültig, der Präsident fordert nun auch den Entzug der Zulassung für alle Mediziner, die Impfungen ablehnen. „Immerhin seien es 10 bis 15 Prozent der Mediziner, die zum Impfen eine „etwas andere Meinung“ haben.“

… Wissenschaftler stellten sich daher die Frage, ob ein erhöhtes Risiko zu erkranken, die Bereitschaft zur Impfung erhöht. Das überraschende Ergebnis dabei: Trotz der aktuellen Masernwelle wollen achtzig Prozent der befragten Mütter ihr Kind auch weiterhin nicht impfen lassen. Paradoxerweise spielten religiöse Gründe dafür nur bei einer Minderheit eine Rolle, die Mehrzahl berief sich hingegen auf „gesundheitliche Bedenken“.

Ausgewertet wurden dabei die Angaben von 1.013 Müttern, die zuvor telefonisch befragt wurden und ungeimpfte Kinder im Alter zwischen einem und vierzehn Jahren haben. Durchgeführt wurde die Studie durch das Forschungsinstitut „Mainstreet Technologies“ …

… Lediglich 19 Prozent beriefen sich auf religiöse Gründe. Dabei spielt der soziale Status keine Rolle. „Ausbildung und Einkommen sind wirklich kein Faktor, wenn man die Zusammensetzung der Impfgegner näher betrachtet.“ So verfügten 38 Prozent der Befragten über einen Universitätsabschluss.
Wie viele der Befragten sich tatsächlich auf die Studie von Wakefield beriefen und wer seine Bedenken aus anderen Quellen bezog, wurde im Rahmen dieser Untersuchung nicht abgefragt. Diese Arbeit bleibt weiteren Untersuchungen vorbehalten … zum ARTIKEL

Ärzte Zeitung:

Impfgegner gibt es auch unter Ärzten

Angesichts der sich weiter ausbreitenden Masern-Epidemie geht der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte mit Kollegen, die Impfungen generell ablehnen, hart ins Gericht. Gefordert wird gar der Entzug der Zulassung.

BERLIN. Die Zahl der notorischen Impfgegner liegt in Deutschland bei drei bis fünf Prozent und ist damit wesentlich geringer, als dies in der Öffentlichkeit immer wieder dargestellt wird.

Darauf hat Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), am Wochenende hingewiesen.

Allerdings seien diese Impfkritiker „ideologisch derart verbohrt“, dass „Reden und Diskutieren“ zwecklos sei. Noch schärfer kritisierte Hartmann beim deutschen Jugendmedizin-Kongress in Weimar vor 500 Teilnehmern allerdings die eigenen Kolleginnen und Kollegen, die Eltern oder der Bevölkerung vom Impfen abraten.

Immerhin seien es 10 bis 15 Prozent der Mediziner, die zum Impfen eine „etwas andere Meinung“ haben. Ärzten, die Impfungen aus ideologischen Gründen komplett ablehnen, sollte laut Hartmann gar die Zulassung entzogen werden.

Hier seien die KVen und Ärztekammern in der Pflicht, diesen Ärzten „das Handwerk zu legen“.

Masernwelle schwillt weiter an

Die Äußerungen Hartmanns sind auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Masernwelle in Berlin weiter anschwillt und auch in andere Bundesländer übergreift. Bis Freitagvormittag wurden in der Hauptstadt 111 neue Fälle in der laufenden Woche gemeldet.

Beim aktuellen Ausbruch sind das die meisten Erkrankungen in einer Meldewoche. Insgesamt sind seit Beginn der Welle im Oktober 742 Menschen an Masern erkrankt, sagte Silvia Kostner, Sprecherin des Landesamts für Gesundheit und Soziales (LAGeSo).

In Berlin musste bisher rund ein Viertel der erfassten Patienten wegen der Infektion ins Krankenhaus. Fast 90 Prozent von rund 630 befragten Kranken hatten keinen Impfschutz. Bisher steckten sich in Berlin auch 70 Babys im Alter unter einem Jahr an … WEITER

6 Gedanken zu “Mit ideologisch verbohrten Impfkritikern ist Reden und Diskutieren zwecklos!

  1. Zitat:

    „…In Berlin musste bisher rund ein Viertel der erfassten Patienten wegen der Infektion ins Krankenhaus. Fast 90 Prozent von rund 630 befragten Kranken hatten keinen Impfschutz….“

    Zitat Ende

    Hier steht es schwarz auf weiß, das Impfen schützt.

    Wenn man annimmt, dass
    1. Impfen nicht schützt
    2. ca. 90% der Bevölkerung geimpft sind

    Dann wären 90% der Erkrankten geimpft.

    Aber die Impfgegner werden selbst das nicht verstehen…

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  2. Die Ignoranz der Impfgegner ist unerträglich! Es helfen leider nur empfindliche Strafen bei Impfverweigerung. Ärzten, Hebammen, Heilpraktikern, die das Impfen ablehnen muss die Zulassung entzogen werden.

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  3. Zitat:
    „….Rechnen wir also nach:

    Laut Statistischem Bundesamt gab es 2013 rund 82 000 Waldorfschüler. Bei 80,8 Millionen Bundesbürgern im Jahr 2013 machten Waldorfschüler also nur rund 0,1 Prozent der Gesamtbevölkerung aus.

    Wenn diese 0,1 Prozent der Gesamtbevölkerung aber 2013 (mindestens) 4,8 Prozent aller Masernerkrankungen in Deutschland erlitten, heißt das, dass Waldorfschüler ein (mindestens) 48 mal höheres Risiko tragen, an Masern zu erkranken.

    Eine gewaltige Quote….
    Zitat Ende

    Quelle:
    http://blog.gwup.net/2015/03/09/waldorf-rechenkunste-in-sachen-impfschutz-ungenugend/

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  4. “Löffelchen voll Zucker”. Impfschäden, Mary Poppins und die Geister der Finsternis

    Mit verstörender Regelmäßigkeit tauchen im Waldorfmilieu Masernfälle auf (im März 2015 gab es bestätigte in Erfurt, Sankt Augustin und Ludwigsburg). Wer aber einen Zusammenhang zwischen Masern und Waldorf postuliert, wird von Anthroposophen für gewöhnlich beleidigt zurückgewiesen: “pauschale” Vorwürfe seien das. Parallel plädiert man aber für “individuelle Impfentscheidung”, was, sofern es keine Tautologie sein soll (natürlich entscheiden faktisch Individuen darüber, sich bzw. ihre Kinder impfen zu lassen), ja wohl heißt, dass man sich “individuell” auch gegen Impfungen und dann im Zweifelsfall eben für Masern (bzw. eventuell tödliche Folgeerkrankungen) entscheiden solle. Die offizielle Begründung für diese “individuelle Impfentscheidung” sind reale und/oder vermeintliche “Impfschäden” und “Nebenwirkungen”.

    In der Anthroposophischen Medizin freilich gibt es zusätzliche Gründe: “Karma” zum Beispiel oder der (gegenläufige, weil nicht wie “Karma” retrospektive, sondern proskeptive) Glaube, dass Kinderkrankheiten ganz wunderbare Reifungs- und Entwicklungschancen darstellen. Es sei daran erinnert, dass um’s kosmische Kindeswohl bemühte Eltern zumindest früher einmal regelrechte “Masernpartys” abhielten – wie ja auch Dr. Michaela Glöckler, Leiterin der Medizinischen Sektion am Goetheanum, ausführt, der Kranke erlebe “in der Krankheit unbewusst die Schritte zu seiner Höherentwicklung”, wozu sie gleich ein Beispiel beisteuert: “Die Hunderttausende [sic], ja Millionen, die in Afrika von der AIDS-Epidemie hingerafft werden, bereiten sich vor, der Menschheit von morgen, die am Egoismus zu zerbrechen droht, die notwendige Hilfe und Inspiration für lebensfreundlichere Kulturgewohnheiten zu bringen.” (Glöckler: Sexualität und Menschenkunde, in: Bart Maris/Michael Zech: Sexualkunde in der Waldorfpädagogik, Stuttgart 2006, S. 62) Wozu Masern gut sein sollen, gilt es gleich zu diskutieren.

    (…)“

    weiter beim „Waldorfblog“ von Ansgar Martins: https://waldorfblog.wordpress.com/2015/03/17/impfschaden/

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