Homöopathie: Über Miasmen, Größenwahn und Unvermögen, die HoG und Ebola


Wiedermal ein sehr lesenswerter Artikel von Excanwahn!

Eigentlich halte ich die Erörterung der homöopathischen Theorien für überflüssig: Genug ist über die dahinterstehende Unwissenheit, über die Denkfehler, über die Fehlinterpretation homöopathischer Erfahrungen, und über den Anteil an reiner Phantasie in den Theorien schon geredet und geschrieben worden.

Jeder, der heute Globuli in der Annahme einwirft, sie könnten – als Alternative zur konventionellen Pharmazie – tatsächlich helfen, muss sich über folgendes klar sein: Alles, was wir heute darüber wissen, wie ein lebender Organismus funktioniert und wie seine Störungen, sprich Krankheiten entstehen, welche Folgen und Verläufe diese haben und wie sie zu therapieren sind, wurde von den Naturwissenschaften und der wissenschaftsbasierten Medizin herausgefunden.

Der Beitrag der Homöopathie ist null – was letztlich der banalen Tatsache geschuldet ist, dass Hahnemann (und die vorwissenschaftliche Medizin insgesamt) zu seiner Zeit so gut wie keine (technischen) Möglichkeiten hatte, eine Ätiologie zu entwickeln, die den heute erkannten Kausalitäten in der Krankheitsentstehungen auch nur ansatzweise gerecht…

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