US-Fundi Homo-Heilerin hält Workshops für Ärzte und Pfarrer in Deutschland


Queer.de:

Eine US-Fundamentalistin will im September Ärzte in Seminaren in Polen und Deutschland davon überzeugen, dass Homosexuelle psychisch gestört sind.

Die aus Denver stammende Psychotherapeutin und Pfarrerin Janelle Hallman hat per E-Mail an ihre Anhänger angekündigt, im kommenden Monat Seminare zur „Heilung“ von Homosexualität in Posen und Stuttgart durchzuführen. In der baden-württembergischen Hauptstadt will sie am 16. und 17. September Workshops veranstalten – an einem Tag seien diese an Ärzte gerichtet, am nächsten an Pfarrer. Sponsor der Veranstaltung ist die deutsche Evangelikalen-Organisation Wüstenstrom, die Menschen von ihrer Homosexualität „heilen“ will. Vom 19. bis 20. September werde sie zudem im polnischen Posen ein ähnliches Seminar anbieten, zu dem auch „Eltern und Laien“ eingeladen seien.

Zudem kündigte Hallman an, das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft im hessischen Reichelsheim besuchen zu wollen. Das DIJG gehört zur „Offensive Junger Christen“ und verbreitet auf seiner Website mehrere Texte von Hallman. Geleitet wird es von Dr. Christl Ruth Vonholdt, deren Einsatz für Homo-„Heilung“ immer wieder zu Protesten führt, zuletzt im Mai in Kassel … WEITER

Organisation Wüstenstrom, ein eingetragener e.V.:

 

Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG)
"Homo-Heiler"-Kurse mitten in Berlin-Schöneberg

4 Gedanken zu “US-Fundi Homo-Heilerin hält Workshops für Ärzte und Pfarrer in Deutschland

  1. Diese Info habe ich einem CDU-Bundestagsabgeordneten, der sich zu seiner Homosexualität bekennt. übermittelt. Auf seine Antwort bin ich gespannt und werde sie ggfs. hier einstellen.

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  2. @ RM

    Zu deiner Info: Ich habe dem Abgeordneten den Link zum entsprechenden Blogbeitrag übermittelt. Nachstehend die kurz danach eingetroffene E-Mail-Antwort:

    Zitat:
    Sehr geehrter Herr …….,
    herzlichen Dank für Ihre Nachricht. So sehr ich Aktivitäten wie der von Ihnen angesprochenen Dame missbillige, so wenig sehe ich Möglichkeiten, derlei „Workshops“ zu unterbinden. Letztlich dürften diese Veranstaltungen unter die Versammlungs- und Meinungsfreiheit fallen. Es ist sicher vernünftig, derlei Umtrieben möglichst wenig Öffentlichkeit zu geben und deutlich zu machen, dass wir als Gesellschaft Homosexualität als das sehen, was sie ist: natürlich und angeboren. Der Weltärztebund hat erst im vergangenen Jahr in einem Beschluss noch einmal deutlich gemacht, dass Homosexualität keine Erkrankung ist demnach auch keiner Heilung bedarf.
    Mit freundlichen Grüssen
    (Zitatende)

    Dazu folgendes: Ich meine, dass die Aktivitäten dieser US-Fundamentalistin sehr wohl juristische Angriffspunkte bietet, handelt es sich dabei doch um eine besondere Art von Diskriminierung, die mit rassistischen Herabwürdigungen und Diskriminierungen vergleichbar sind. Man sollte solchen Leuten zumindest erschweren ihre dümmlichen Botschaften zu verbreiten.

    Andererseits beinhaltet das Angebot dieser „Dame“ ja auch ein Heilungsversprechen. Diese Art von „Heilungen“ auszuüben, kann ihr aber vermutlich untersagt werden.

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    • Nein, da ist juristisch nichts zu machen. Die Antwort des Abgeordneten ist korrekt. Wir sind ja auch ganz offen der Auffassung, dass die Fundis – wie übrigens die Esos auch – einen an der Klatsche haben. Man könnte uns so diesbezüglich ebenso Diskriminierung vorwerfen. Und wir stellen ja auch Heilung in Aussicht, durch schonungslose Aufklärung. Lassen wir es mit der Meinungsfreiheit gut sein und fechten wir die nach unserer Meinung falschen Meinunungsinhalte offensiv an!

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