Gläubige haben ein starkes Kontrollbedürfnis und deswegen darf es keinen Zufall geben


Psychologe Prof. Wolfgang Hell bei der SkepKon 2014 zu Schafen („Gläubige“) und Ziegen (Skeptiker). Aus dem GWUP-Blog:

Hells Erkenntnis aus der Studienauswertung:

Der Umgang mit dem Zufall unterscheidet die beiden Gruppen.

“Gläubige” haben eine stärkere Tendenz, Muster in zufälligen Ereignissen zu sehen, als “Skeptiker”.

Und das wiederum schaffe eine Kontrollillusion.

Schafe können kritisch denken, tun’s aber nicht,

schlussfolgerte Hell lapidar.

Sein Fazit:

Schafe stellen zwischen banalen Zufällen des Alltags bedeutungsvolle Bezüge her – und haben ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Kontrolle.

Der Glaube an das Paranormale gibt ihnen Trost durch ein Gefühl des Verstehens von an sich unkontrollierbaren Lebensereignissen, was in der Fachsprache “niedrige Ambiguitätstoleranz” heißt.

Oder anders:

Schafe sind gut im Generieren von Ideen, Ziegen im Testen von Ideen.

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