Staatliche Waldorfschule Hamburg – Bankrotterklärung der Politik!


Ein Gastbeitrag von André Sebastiani im GWUP-Blog:

Am vergangenen Mittwoch wurde bei einer Podiumsdiskussion über den Waldorf-Schulversuch an der Ganztagsschule Fährstraße in Hamburg Wilhelmsburg gesprochen.

Eingeladen hatte die Hamburger Regionalgruppe der GWUP.

Auf dem Podium saßen die Sektenexpertin Ursula Caberta, der ausgebildete Waldorflehrer und -kritiker Andreas Lichte, die ehemalige Waldorfschülerin Laura Sand, der Inklusionslehrer an der GTS Fährstraße Körrie Kantner und ich als Initiator der Unterschriftenaktion gegen den Schulversuch.

Die Moderation übernahm Regionalgruppenleiterin und GWUP-Vorstandsmitglied Dr. Julia Offe.

Die Debatte verlief überaus hitzig, wie auch das Hamburger Abendblatt berichtete, obwohl die Meinungen auf dem Podium wenig kontrovers waren.

Anhänger der Waldorf-Ideologie saßen verstreut im Publikum und störten von Beginn an die Veranstaltung mit lauten Zwischenrufen. Kritik entzündete sich an der einseitigen Besetzung des Podiums.

Das lag aber keineswegs daran, dass wir keine Befürworter des Schulversuchs dabeihaben wollten – sondern dass diese nicht teilnahmen … WEITER

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6 Gedanken zu “Staatliche Waldorfschule Hamburg – Bankrotterklärung der Politik!

  1. Bei der Diskussion kein einziger Vertreter des Hamburger Senats, der den Waldorf-Schulversuch zu verantworten hat:

    Mit der Entscheidung, die Eltern erst gar nicht zu informieren, eifern Senator Ties Rabe und sein Pressesprecher Peter Albrecht dem Okkultisten Rudolf Steiner nach – Zitat Rudolf Steiner:

    “Wir können nicht dasselbe, was wir unter uns reden, den Eltern sagen. Wir können nicht sagen:

    Seid froh, daß euer Junge mit 9 Jahren noch nicht lesen und schreiben kann. Er wird um so besser lesen und schreiben, wenn er es mit 9 Jahren nicht gekonnt hat.

    (…) Wir müssen die Menschen, die aus der heutigen Bildung kommen, etwas sanft anfassen und nicht gleich frappieren, sonst würden wir mit unseren Bestrebungen unter die Räder kommen.”

    Rudolf Steiner, “Menschenerkenntnis und Unterrichtsgestaltung”, GA 302, Seite 130f., http://fvn-archiv.net/PDF/GA/GA302.pdf

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  2. Ramen, Schwestern und Brüder!

    Nun, ich habe schon – genauso wie unser Aleister Crowley-Freund Rudolf – eine neue alternativ- und paraesoterische Lehre geschaut. Ramen, die FSMoSophie.

    Sie beinhält die sagenhaft sanfte FSMoPathie http://fsmosophica.wordpress.com/2014/06/04/die-fsmopathie.

    Bald werde ich meine FSMoSophische Astrologie fertiggeschaut haben, Ramen, sie wird 23 Sternzeichen haben.

    Und vielleicht soll ich auch noch ein FSMoSophisches Schulsystem schauen – so mit Schulfach „Kritisches Denken“ ab der 1. Klasse!

    Ramen:)

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  3. Welche Elemente der „Waldorfpädagogik“ in der staatlichen Waldorfschule eingeführt werden? Es gilt doch wohl, was der Begründer der Waldorfschulen, Rudolf Steiner, seinen Waldorflehrern mit auf den Weg gab …:

    Rudolf Steiner “Konferenzen Rudolf Steiners mit den Lehrern der Freien Waldorfschule in Stuttgart 1919-1924″, hier 1923:

    “Der Schularzt spricht über besondere medizinische Fälle.

    Dr. Steiner: Das Mädchen L. K. in der I.Klasse, da wird irgend eine recht schlimme Verwickelung da sein mit dem ganzen Innern. Da wird auch nicht viel zu machen sein. Das sind diese Fälle, die immer häufiger vorkommen, daß Kinder geboren werden und Menschenformen da sind, die eigentlich in bezug auf das höchste Ich keine Menschen sind, sondern die ausgefüllt sind mit nicht der Menschenklasse angehörigen Wesenheiten. Seit den neunziger Jahren schon kommen sehr viele ichlose Menschen vor, wo keine Reinkarnation vorliegt, sondern wo die Menschenform ausgefüllt wird von einer Art Naturdämon. Es gehen schon eine ganze Anzahl alte Leute herum, die eigentlich nicht Menschen sind, sondern naturgeistige Wesen und Menschen nur in bezug auf ihre Gestalt. Man kann nicht eine Dämonenschule errichten.

    x: Wie ist das möglich?

    Dr. Steiner: An sich ist nicht ausgeschlossen, daß im Kosmos ein Rechenfehler geschieht. Es sind doch lange für einander determiniert die hinuntersteigenden Individualitäten. Es geschehen auch Generationen, für die keine Individualität Lust hat hinunterzukommen und sich mit der Leiblichkeit zu verbinden, oder die sie auch gleich am Anfang verlassen. Da treten dann andere Individuen ein, die nicht recht passen. Aber dies ist wirklich jetzt sehr häufig, daß ichlose Menschen herumgehen, die eigentlich keine Menschen sind, die nur menschliche Gestalt haben, naturgeistähnliche Wesen, was man nicht erkennt, weil sie in menschlicher Gestalt herumgehen. Sie unterscheiden sich auch sehr wesentlich von den Menschen in bezug auf alles Geistige. Sie können es zum Beispiel nie zu einem Gedächtnis bringen in den Dingen, die Sätze sind. Sie haben eigentlich nur Wortgedächtnis, kein Satzgedächtnis.

    Die Rätsel des Lebens sind nicht so einfach. Wenn eine solche Wesenheit durch den Tod geht, dann geht sie zurück in die Natur, woher sie gekommen ist. Der Leichnam zerfällt; eine richtige Auflösung des Ätherleibes ist nicht da, und das Naturwesen geht in die Natur zurück.

    Es könnte sein, daß irgendwie automatisch etwas geschehen könnte. Der ganze Apparat des menschlichen Organismus ist da. Man kann unter Umständen in den Gehirn-Automatismen eine Pseudo-Moral züchten.

    Man redet sehr ungern über diese Dinge, nachdem wir ohnedies vielfach gegnerisch angefallen werden. Denken Sie, was die Leute sagen, wenn sie hören, hier wird erklärt, daß es Menschen gibt, die keine Menschen sind. Aber es sind Tatsachen. Wir würden auch nicht solchen Niedergang der Kultur haben, wenn ein starkes Gefühl dafür vorhanden wäre, daß manche Leute herumgehen, die gerade dadurch, daß sie rücksichtslos sind, etwas werden, daß die keine Menschen sind, sondern Dämonen in Menschengestalt.

    Aber wir wollen das nicht in die Welt hinausposaunen. Die Gegnerschaft ist so schon groß genug. Solche Dinge chokieren die Menschen furchtbar. Es hat einen furchtbaren Chok hervorgerufen, als ich genötigt war zu sagen, daß ein ganz berühmter Universitätsprofessor, der einen großen Ruf hat, daß der nach einem sehr kurzen Leben zwischen Tod und neuer Geburt ein wiederverkörperter Farbiger war, ein Forscher.

    Aber diese Dinge wollen wir nicht der Welt verkünden.”

    weitere Infos hier: “Ichlose Dämonenkinder“, http://rudolfsteinerblog.wordpress.com/2013/03/01/ichlose-menschen/

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  4. Eine Kritik der Waldorfpädagogik – und damit eine Kritik von Senator Ties Rabe – von Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien – hier ein kurzer Auszug aus dem Interview „Man kann nicht nur ein bisschen Waldorf sein“:

    Prof. Hopmann: “(…) Tatsächlich sind der Rassismus, die Entwicklungslehre, die Geschichtsphilosophie und die übrigen Bausteine des Zeitgeists des späten 19. Jahrhunderts, die Rudolf Steiner zu einer eigenen Weltanschauung amalgamiert hat, so eng verbunden, dass man da nicht nur ein ‘bisschen’ Waldorf sein kann. Allerdings machen die Waldorfschulen das schon geschickt: Sie fallen nicht mit der Tür ins Haus, sie unterrichten nicht direkt aus Steiners Werken, sondern sie lassen ihre Weltanschauung eher still und heimlich in ihre Arbeit einfließen, in ihre Kinderwahrnehmung, in ihre Auswahl der Unterrichtsinhalte usw. Ähnlich wie auch bei anderen Sekten ist das ein schleichendes Gift, dessen Wirkung man oft erst merkt, wenn es fast zu spät ist (…)”

    zum Interview mit Prof. Hopmann: http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-„man-kann-nicht-nur-ein-»bisschen«-waldorf-sein“/30117

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  5. „Rudolf Steiners ‘Töne wie aus einer undichten Gummizelle!’

    (…)

    Bernd Durstewitz fragt Harry Rowohlt am 1. April 2009 in einem Telefoninterview:

    Durstewitz: „Haben Sie etwas dagegen, mit der Waldorfschule in Verbindung gebracht zu werden?“

    Rowohlt: „Alles. Wegen der ewigen Verwechselung habe ich mich mal mit den Schriften Rudolf Steiners beschäftigt. Da fand ich eine schöne Textstelle: ‘Der Blonde, Blauäugige ist dem Dunkelhaarigen, Braunäugigen intellektuell überlegen, weil bei Letzterem zuviel Geisteskraft in die Pigmentierung fließt’. Das wäre geeignet gewesen für ein Quellenverzeichnis von Hitlers ‘Mein Kampf’. Töne wie aus einer undichten Gummizelle!“3

    Was hat Harry Rowohlt da nur gelesen? Das, Zitat Rudolf Steiner:

    „(…) Die blonden Haare geben eigentlich Gescheitheit. Geradeso wie sie wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im Gehirn mit Nahrungssäften, geben ihrem Gehirn die Gescheitheit. Die Braunhaarigen und Braunäugigen, und die Schwarzhaarigen und Schwarzäugigen, die treiben das, was die Blonden ins Gehirn treiben, in die Augen und Haare hinein. Daher werden sie Materialisten, gehen nur auf dasjenige, was man sehen kann, und es muss durch eine geistige Wissenschaft ausgeglichen werden. Man kann also eine Geisteswissenschaft haben in demselben Masse, als die Menschheit mit der Blondheit ihre Gescheitheit verliert. (…) Denn es ist tatsächlich so, dass, je mehr die blonden Rassen aussterben, desto mehr auch die instinktive Weisheit der Menschen stirbt. Die Menschen werden dümmer. (…)“4

    (…)

    In Deutschland werden Rudolf Steiners Waldorfschulen8 (zum größten Teil) staatlich finanziert und nach Kräften gefördert – heute mehr denn je, mehr als 1984, als Fritz Beckmannshagen schrieb:

    „Heute sind die Kultusministerien einiger Länder bezüglich der Waldorfschulen total unkritisch und unangemessem großzügig geworden. Ich kann mir dieses irrationale Verhalten nur erklären, indem ich vermute, daß an wichtigen Stellen der Ministerien stille Förderer der Bewegung sitzen und lenken, so daß man bald zutreffend von Okkultusministerien spricht.“9

    Das klingt dann doch gewagt. Nach „Verschwörungstheorie“. Vielleicht sitzen in den („Ok“-) Kultusministerien auch einfach nur Menschen, die „Töne wie aus einer undichten Gummizelle“ mögen?“

    zum vollständigen Artikel (mit Quellenangaben): http://www.schiebener.net/wordpress/?p=29992

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  6. Die „staatliche Waldorfschule“ in Hamburg ist gescheitert.

    Zur „Bankrotterklärung“ der Kommentar des Pädagogen André Sebastiani:

    „Hamburger Schulversuch: Ein bisschen Waldorf ging nicht

    Von André Sebastiani

    Der Waldorf-Schulversuch im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg ist gescheitert, wie die taz und das Hamburger Abendblatt übereinstimmend berichten. Im Rahmen eines Schulversuchs wollte man an der Ganztagsschule Fährstraße „Elemente der Waldorfpädagogik“ in den Unterricht integrieren (…)“

    weiter: http://blog.gwup.net/2016/07/06/hamburger-schulversuch-ein-bisschen-waldorf-ging-nicht/

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