Irland: Katholiban-Nonnen verscharrten 800 Kinderleichen in einer Klärgrube


Ein besonderer Akt christlicher Nächstenliebe:

Massengrab mit 800 Kinderleichen entdeckt

Es ist eine Geschichte, die Irland am liebsten vergessen würde: In einer verlassenen Klärgrube hat eine Historikerin die sterblichen Überreste von Hunderten kleinen Kindern entdeckt. Sie sollen vor Jahrzehnten in einem Heim zu Tode gekommen sein …

… Hinter einer etwa zwei Meter hohen Steinmauer hat Corless ein Massengrab entdeckt. In einer alten, nicht mehr benutzten Klärgrube liegen die Leichen von 800 kleinen Kindern. Alle sterblichen Überreste sind dort einfach übereinandergeschichtet, völlig anonym, ein Grabstein findet sich nirgends.

Historikerin Corless ist sich sicher, dass die Kinder in einem nahegelegenen Heim starben, wo zwischen 1925 und 1961 Tausende Frauen lebten, die nichteheliche Kinder geboren hatten. Das Heim, von den Einheimischen meist nur „The Home“ genannt, wurde von Nonnen geleitet und hatte einen zweifelhaften Ruf. Die Kindersterblichkeit soll immens hoch gewesen sein, viele kleine Mädchen und Jungen kamen durch Krankheiten wie Masern und Tuberkulose ums Leben, oder sie fanden infolge von Vernachlässigung oder Unterernährung den Tod … zum ARTIKEL

Die katholische Kirche in Irland hat nach eigenen Angaben keine Akten über den Verbleib von in einem Massengrab gefundenen 800 Kinderleichen … Das Heim in Tuam war laut BBC eine von zehn Einrichtungen in Irland, in denen insgesamt rund 35.000 ledige Mütter, „gefallene Frauen“, untergebracht wurden. Zum Teil mussten sie dort Zwangsarbeit verrichten. Die „Magdalene Laundries“ (Wäschereien für „Sünderinnen“) machten vor einigen Jahren international Schlagzeilen und wurden auch als Filmstoff („Philomena“ mit Judi Dench 2013) verarbeitet. Die Kinder „gefallener Mädchen“ wurden den Müttern in der Regel weggenommen und viele an andere Familien weitergegeben …“

Auf TAMMOXSCHE GEDANKEN vom 28.Mai:

… Und zum Thema „Embryonen“, welches Drobinski auch noch als Ausweis der guten Religion auspackt, stolperte ich heute über eine passende Meldung aus dem stramm katholischen Irland 1920 – 1960. Die Nächstenliebe war dort derart unterentwickelt, daß unverheiratete Schwangere sofort von ihren Familien verstoßen wurden.
Einzige Anlaufstelle waren die Bon Secours, also ein katholischer Frauenorden, der die Schwangeren demütigte und ausbeutete.
Wie ihre lieben frommen Schwestern in Spanien sahen sie in den „gefallen Mädchen“ zunächst einmal eine Chance ordentlich Reibach zu machen.
Sie raubten den Frauen ihre Babys und verkauften sie gewinnbringend nach Amerika.

Die Verhältnisse in Österreich waren nicht anders und in Spanien betrieben dem faschistischen Regime treu ergebene Nonnen im 20. Jahrhundert sogar massenhaften Kindesraub und Menschenhandel. Sie sollen bis zu 300.000 Babies verkauft haben.
Morgen zeigt „Tele5“ wieder einmal den 2002 entstandenen Film „Die unbarmherzigen Schwestern“, welcher das perverse Treiben irischer Nonnen nachzeichnet.

Die Magdalenen-Heime – benannt nach der biblischen Figur der ehemaligen Prostituierten Maria Magdalena, der Jesus ihre Sünden verzieh – wurden im 19. Jahrhundert in Irland als Zuflucht für in Ungnade gefallene Frauen gegründet. Anfang des 20. Jahrhunderts übernahm die katholische Kirche diese Einrichtungen und führte strenge Regeln ein. Die Aufsicht unterstand den Barmherzigen Schwestern (Sisters of Mercy), die die jungen Frauen zu bis zu zehn Stunden unbezahlter täglicher Arbeit zwangen. Der sonst so heilige Sonntag bildete keine Ausnahme. Hunger, Prügel und sexueller Missbrauch führten zu zahlreichen Ausbrüchen und in den 50er- und 60er-Jahren auch zu Aufständen.
(Tele5)

Wie aber auch in den vielen anderen katholischen Kinderheimen wurden uneheliche Kinder grundsätzlich als würdelose Sünder behandelt, die man vor allem zu schlagen und misshandeln hatte.
Natürlich wurde dabei auch gelegentlich ein Balg totgeschlagen.
Viele andere Gören ließen die frommen Nonnen einfach verhungern.

In 1885 the Sisters were invited to nurse the sick and poor in the Tuam area. Later in 1944 the sisters acquired a residence at the ‘Grove’ and converted it into a small Nursing Home. This expanded over the years to become a Medical / Surgical Hospital. The Hospital was closed in 2002 and the sisters relocated to Knock and Galway. [….] Though times have changed, the Bon Secours mission remains the same since 1824 Sisters continue to bring compassion, healing and liberation to those they serve, either in healthcare, education or social services, in hospitals, long-term care facilities, clinics and parishes, in towns and cities and isolated villages, Bon Secours responds to a universal need: to provide to all who suffer a reason to live and a reason to hope.
(Bonsecours.ie)

Allein im Irischen Ort Tuam, wo von 1925 bis 1961 das St. Mary’s Mother and Baby Home stand brachten die Nonnen insgesamt rund 800 Kinder um, die sie dann heimlich in einem Massengrab verscharrten. („1885 the Sisters were invited to nurse the sick and poor in the Tuam.”)
Der riesige Kinder- und Baby-Skeletthaufen wurde vor 30 Jahren von Barry Sweeney, einem spielenden Teenager gefunden. Wie das traurige Leben von Tausenden Kindern unter religiöser Aufsicht aussah, kann man sich vorstellen.

The women, or girls, sometimes found work with the nuns in the Grove Hospital.
Their children were fostered out – around the district or further. Some people believe their siblings or other relatives were fostered out and disappeared or died in the ‘Home’ without notice to the families.
An Irish Mail on Sunday front page article on 25th May 2014, recounted a local health board inspection report from April 16/17th 1944 which recorded 271 children and 61 single mothers for a total of 333. The ‘Home’ had capacity for 243.
The report continues listing children as ‘emaciated’, ‘pot-bellied’, ‘fragile’ with ‘flesh hanging loosely on limbs’. 31 children recorded in the ‘Sun room and balcony’ were ‘poor, emaciated and not thriving’. The oldest child to die, according to the MoS, was Sheila Tuohy, aged 9 in 1934. The youngest was Thomas Duffy, aged two days. […] Oral history from ex-residents, who remember being left filthy for weeks, as well as health board reports damn the Sisters. While reports of systematic abuse haven’t emerged, there are initial reports from the Mail of poor conditions and harsh punishment.
[…] The children died at the rate of one a fortnight for almost 40 years. The figures are still confused. Another report seems to claim that 300 children died between 1943 and 1946, which would change the statistic to almost two deaths a week in a relatively small institution.
[…] Clippings from the Connacht Tribune […] show that ‘inmates’, as the infants were called, had an upkeep of 10 shillings per week which was judged excessive especially when they were fed by nursing mothers. […]

(Rabble.ie)

Die Kirche und der Mutterorden reagierten wie immer:
Es wurde geleugnet und vertuscht.
Bis heute mögen sich die Schwestern der Bon Secours noch nicht einmal an der Arbeit einer Bürgerinitiative beteiligen, die wenigstens den 796 identifizierten Kindern eine Gedenktafel errichten möchte. Die dafür benötigten €5.000 kommen nicht zusammen, weil niemand darüber sprechen will.
Das Children’s Home Graveyard Committee kämpft allein gegen Papst Franzis fromme Epigoninen in Irland.

‘It’s time to do something’ – The forgotten mass grave of 800 babies in Galway
A campaign is now under way to construct a memorial.
[….] Catherine Corless, a local historian and genealogist, was researching the home when she discovered death records for 796 children, ranging from infants to children up to the age of nine.
[….] She could also find no record of their burial in other graveyards in the county, or in areas where the mothers had been from.
[….] Local authorities have so far donated €2,000 towards the memorial, but those involved hope to raise €5,000 to build a plaque containing all 796 names and a small statue.
“People aren’t really talking about the discovery,” she said.
“If two children were discovered in an unmarked grave, the news would be everywhere. We have almost 800 here.”
[….] Corless spoke to a number of people who were residents at the home, and said they were treated very harshly. [….]

(The Journal 27.05.14)

Nun gibt es eine Petition: Frances Fitzgerald, Irish Minister for Justice and Equality: A full Gardaí investigation into the mass grave in Tuam, Co Galway

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