Waldorfpädagogik / Anthroposophie – Ver-Steinerte Erziehung!


Wer es noch nicht via GWUP-Blog gesehen hat, hier ein Vortrag von André Sebastiani in Erlangen über die Risiken und Nebenwirkungen der Waldorfpädagogik.

Kategorie: Waldorfschule
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10 Gedanken zu “Waldorfpädagogik / Anthroposophie – Ver-Steinerte Erziehung!

  1. … für einen schnellen Überblick über Waldorfschule, Anthroposophie und Rudolf Steiner gibt es beim Ratgeber-News-Blog ein Interview mit Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien – hier ein kurzer Auszug:

    „(…)

    Lichte: noch einmal zur Jahrsiebtelehre – von 0–7 Jahre wird der physische Leib entwickelt, von 8–14 Jahre der Ätherleib, von 15–21 Jahre der Astralleib, vom 21 Lebensjahr an endlich das „Ich“ – erst dann ist der Mensch ein Mensch. Was sagen Sie zu Steiners Mensch aus dem Esoterik-Baukasten?

    Prof. Hopmann: Wir leben in einer freien Gesellschaft. Also hat jede/r das Recht, jeden Unfug zu glauben. Nur sollten sich Eltern, die ihr Kind einer Waldorfschule anvertrauen, darüber im klaren sein, dass sie dann einer Pädagogik vertrauen, die ein heilloses Gebräu esoterischer Glaubenssätze über Drüsen, Zahnentwicklung, astrologischen Einflüsse und ähnliches ist, das von der modernen Kinderpsychologie und der aktuellen Lehr-Lern-Forschung durchweg als durch nichts begründbarer Unsinn abgelehnt wird. Entschiedene Waldorfianer wird das nicht anfechten: Wie alle Sekten sind sie gegen widersprechende Wissenschaft immun.

    (…)“

    zum vollständigen Interview: https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2012/01/18/150-jahre-rudolf-steiner-prof-hopmann-im-interview-uber-die-waldorf-sekten-schule/

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  2. … und hier Rudolf Steiner im wahnhaften Original-Ton, den man leider in keinem – noch verständlichen – Vortrag unterbringen kann:

    “Der Schularzt spricht über besondere medizinische Fälle.

    Dr. Steiner: Das Mädchen L. K. in der l. Klasse, da wird irgendeine recht schlimme Verwickelung da sein mit dem ganzen Inneren. Da wird auch nicht viel zu machen sein. Das sind diese Fälle, die immer häufiger vorkommen, daß Kinder geboren werden und Menschenformen da sind, die eigentlich in bezug auf das höchste Ich keine Menschen sind, sondern die ausgefüllt sind mit nicht der Menschenklasse angehörigen Wesenheiten. Seit den neunziger Jahren schon kommen sehr viele ichlose Menschen vor, wo keine Reinkarnation vorliegt, sondern wo die Menschenform ausgefüllt wird von einer Art Naturdämon. Es gehen schon eine ganze Anzahl alte Leute herum, die eigentlich nicht Menschen sind, sondern naturgeistige Wesen und Menschen nur in bezug auf ihre Gestalt. Man kann nicht eine Dämonenschule errichten.

    X.: Wie ist das möglich?

    Dr. Steiner: An sich ist nicht ausgeschlossen, daß im Kosmos ein Rechenfehler geschieht. Es sind doch lange füreinander determiniert die hinuntersteigen den Individualitäten. Es geschehen auch Genera­tionen, für die keine Individualität Lust hat hinunterzukommen und sich mit der Leiblichkeit zu verbinden, oder die sie auch gleich am Anfang verlassen. Da treten dann andere Individuen ein, die nicht recht passen. Aber dies ist wirklich jetzt sehr häufig, daß ichlose Menschen herumgehen, die eigentlich keine Menschen sind, die nur menschliche Gestalt haben, naturgeistähnliche Wesen, was man nicht erkennt, weil sie in menschlicher Gestalt herumgehen. Sie unterscheiden sich auch sehr wesentlich von den Menschen in bezug auf alles Geistige. Sie können es zum Beispiel nie zu einem Gedächt­nis bringen in den Dingen, die Sätze sind. Sie haben eigentlich nur Wortgedächtnis, kein Satzgedächtnis.

    Die Rätsel des Lebens sind nicht so einfach. Wenn eine solche Wesen­heit durch den Tod geht, dann geht sie zurück in die Natur, woher sie gekommen ist. Der Leichnam zerfällt; eine richtige Auflösung des Ätherleibes ist nicht da, und das Naturwesen geht in die Natur zu­rück.

    Es könnte sein, daß irgendwie automatisch etwas geschehen könnte. Der ganze Apparat des menschlichen Organismus ist da. Man kann unter Umständen in den Gehirnautomatismen eine Pseudomoral züchten.

    Man redet sehr ungern über diese Dinge, nachdem wir ohnedies viel­fach gegnerisch angefallen werden. Denken Sie, was die Leute sagen, wenn sie hören, hier wird erklärt, daß es Menschen gibt, die keine Menschen sind. Aber es sind Tatsachen. Wir würden auch nicht sol­chen Niedergang der Kultur haben, wenn ein starkes Gefühl dafür vorhanden wäre, daß manche Leute herumgehen, die gerade da­durch, daß sie rücksichtslos sind, etwas werden, daß die keine Men­schen sind, sondern Dämonen in Menschengestalt.

    Aber wir wollen das nicht in die Welt hinausposaunen. Die Gegner­schaft ist so schon groß genug. Solche Dinge schockieren die Men­schen furchtbar. Es hat einen furchtbaren Schock hervorgerufen, als ich genötigt war zu sagen, daß ein ganz berühmter Universitätspro­fessor, der einen großen Ruf hat, daß der, nach einem sehr kurzen Leben zwischen Tod und neuer Geburt, ein wiederverkörperter Neger war, ein Forscher.

    Aber diese Dinge wollen wir nicht der Welt verkünden.”

    Wie Anthroposophen das lesen – wie sie Rudolf Steiner auch noch in diesem Wahnsinn bestätigen – kann man hier nachlesen:

    “Ichlose Dämonenkinder

    Falls Sie beabsichtigen, ihr Kind an eine Waldorf-/Steinerschule zu schicken, sollten Sie bedenken, dass Rudolf Steiner einigen Kindern schlicht das Menschsein abspricht und sie zu Dämonen erklärt. Ob ihr Kind ein Dämon ist, erkennen Sie an seinen Ohrläppchen. In diesem Fall sei ihm jedenfalls die staatliche Regelschule empfohlen (…)”

    weiter: http://rudolfsteinerblog.wordpress.com/2013/03/01/ichlose-menschen/

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  3. Zum Thema Waldorfpädagogik, möchte ich hier meinen Kommentar abgeben.
    Ich bin ehemalige Waldorfschülerin und in einem anthroposophischen Elternhaus groß geworden. In unserem unmittelbaren Umfeld, lebten überwiegend Waldorflehrer und der gleichen.

    1. bin ich froh diesen Blog gefunden zu haben. Schon als Kind habe ich mich immer über die Diskrepanz zwischen dem was gesagt/behauptet wurde und dem was dann tatsächlich gelebt und umgesetzt wurde gewundert. Ich wollte dieses Phänomen als Jugendliche/ junge Erwachsene verstehen und bin dementsprechend in Rebellion und Konfrontation gegangen. Die Antworten waren schwammig, arrogant und fadenscheinig. Dennoch hatte ich ja Respekt vor meinen Eltern und Lehrern: vielleicht verstehe ich das ja noch nicht. Nach aussen habe ich die Waldorfschule gegen Vorurteile verteidigt, nach innen stark kritisiert, es war ein schwieriger Zustand. Erst seit einiger Zeit ist mir wirklich klar geworden, dass ich in einer okkulten Sekte groß geworden bin.
    Die Wissenschaft, die Regelschule, die Schulmedizin waren Feindbilder, mit denen ich indoktriniert wurde. Das hat mir vieles im Leben erschwert. Diese Prägung läuft ja weitestgehend unbewusst. Ich habe mich von Waldorf und Co weitestgehend fern gehalten, allein schon weil ich beklemmende Gefühle in der Nähe von Waldorfschulen bekam. Wie massiv die Indoktrination mich geprägt hat, wurde mir erst viel später bewusst. Die Erkenntnis zuzulassen: Ich bin ein Sektenkind, ist extrem heftig.

    2. bin ich wirklich froh das die kritischen Stimmen lauter werden, bei all dem sollte die Kritik aber nicht daneben schiessen. Ich war z.B. von einer Überschrift angesprochen: Waldorfpädagogik- eine Qual für Kinder. Ich dachte endlich erzählt hier mal einer, wie verlogen die Waldorfpädagogik wirklich ist. Endlich sieht mal jemand wie schlimm es teilweise zugeht, leider stand da aber nur folgendes:

    Waldorfpädagogik – eine Qual für Kinder
    Durch viele Dokumente und Berichte von ehemaligen Opfern der Waldorfschule gibt das Schwarzbuch einen Überblick über die systematischen psychischen Schädigungen und die Mißhandlungen, die durch die Anwendung der Steiner-Religion auf die praktische Pädagogik bewirkt werden. Steiners Rassismus hat vollständig Eingang in den Unterricht genommen: Im sogenannten Epochenunterricht (gemäß des zyklischen Weltbildes der Anthros) wird die Abfolge der „Wurzelrassen im Weltenplan“ gelehrt und das Auftreten von Göttern, Dämonen und die Heldensagen als Realereignisse gelehrt. Im 5. und 6. Schuljahr steht der Mythos des versunkenen Atlantis“ auf dem Lehrplan samt der darauffolgenden Wanderungen der „Arier“ bis nach Indien und zu ihren „Gott Manu“. Dessen Gesetzbuch schreibt u. a. grausame Strafen für die widersetzlichen Angehörigen niedriger Kasten vor; Frauen müßten in Manus Lehre unterworfen, gezüchtigt und gedemütigt werden.
    Zwar ist es den Anthros nicht gelungen, die Ausstrahlung eines kritischen Filmbeitrags der Brüder Grandt verbieten zu lassen. Nachdem der Verlag in der zweiten Instanz des gegen ihn angestrengten Prozesses einige Stellen im Buch schwärzen mußte (und die Dokumentation in dieser Form im Buchhandel legal weitervertrieben werden konnte) stellte er den Vertrieb ein. Schade, denn es hätte trotz einiger Schwächen dazu beitragen können, eine breitere Öffentlichkeit über die abstrusen Wahnvorstellungen Rudolf Steiners aufzuklären und den „geheimen Lehrplan“ der beliebten Waldorfschulen aufzudecken.
    Und das wäre nötig: Die Anthro-Einrichtungen erhalten reichlich öffentliche Unterstützung. In NRW wird gar eine ganze private Hochschule (Witten-Herdecke) vom Land mit Millionenbeträgen gesponsort – übrigens die einzige Hochschule in NRW mit Studiengebühren! An manchen erziehungswissenschaftlichen Fachbereichen gehört die Waldorfpädagogik zu den anerkannten Ansätzen. Und Waldorfschulen erhalten von städtischen Verwaltungen oft eine bevorzugte Behandlung (z. B. in Köln).

    Dazu muss ich sagen: Das ist nicht das zentrale Problem gewesen. Ich habe hier zum ersten mal von der Wurzelrasse gelesen. Ich hatte lange Zeit noch nie ein Buch von Steiner selber gelesen, jetzt fange ich erst an, mal nachzuschauen, was für ein gequirlter Wahnsinn da zu finden ist. Aber wir hatte tatsächlich niemals irgendetwas derartiges im Unterricht. Ich bin Antirassistisch erzogen worden und wir haben die Naziverbrechen, wie alle Anderen in Geschichte durchgenommen und da wurde zu keiner Zeit irgendwas verharmlost oder esoterisch verquer dargestellt. Wir haben die Sagen in den ersten Jahren durchgenommen, aber mir war immer klar, dass es bloß Geschichten sind, wie Märchen. Es war halt eine Märchenstunde, nicht schlecht fand ich, da wurde man wenigsten in Ruhe gelassen und konnte spannende Geschichten hören. Dass das Geschichtsunterricht sein sollte, war mir nicht bewusst. Allerdings kann ich mir vorstellen, das es einzelne Lehrer gibt, die so etwas in den Unterricht einfliessen lassen. Der Klassenlehrer hat tatsächlich viel Macht und Narrenfreiheit. Was hinter den Türen passiert, bleibt nach Außen intransparent. Im Kollegium scheint eine Atmosphäre der Vertuschung zu herrschen, jeder macht sein Ding und man spricht nicht offen über Schwierigkeiten und Probleme, oder was genau im Unterricht passiert. Jeder scheint die Klassenzimmertür hinter sich zuzumachen, um sich nicht in die Karten gucken zu lassen. Ideologisch verbrämte Lehrer gibt es da genug, wer weiss…, aber es ist nicht ein im Lehrplan vorgesehener Punkt, die rassistischen Ideologien den Kindern zu vermitteln. Ich kann mit Sicherheit sagen: Steiner Rassismus hat nicht vollständig Einzug gehalten in den Unterricht. Diese Behauptung kann man nicht allgemein so stehen lassen. ich finde es schadet der kritischen Auseinandersetzung, wenn man das so angeht. Das Problem ist sehr viel subtiler.
    Diese Vertuschungsatmosphäre hat natürlich auch Logik, wenn man Probleme lösungsorientiert angehen würde, käme man wahrscheinlich schnell an den Punkt, dass es bei Steiners Menschenkunde, schnell zu Ende ist mit der konkreten, anwendbaren Lösung für individuelle Probleme. Man müsste den Guru also in Frage stellen, das darf natürlich nicht passieren. Jeder tut also so, als wäre alles schön und schick, damit niemand dahinter kommt, das man als Lehrer überfordert ist oder an Grenzen kommt, oder das Kinder so gravierende Schwierigkeiten haben, dass eigentlich Handlungsbedarf besteht. Die allheilende Antwort ist Heileurythmie, was natürlich nichts taugt, wenn jemand in Mathe Probleme hat, oder so. Man wird als Kind mitgeschleift egal wie es einem damit geht. Verlogen ist vor allem die Behauptung man würde sich an den individuellen Bedürfnissen der Kinder orientieren und den Lehrplan danach gestallten. An dieser Stelle unterscheidet sich die Waldorfschule kaum von der Regelschule. Alle müssen zur gleichen Zeit das Gleiche tun, individuelles Tempo fasst man so auf, dass man es halt durchgehen lässt wenn einer nicht mitkommt, geholfen wird den Kindern aber nicht wirklich.
    Allgemein kann man vielleicht sagen, es ist eine enklavische Organisation, mit eindeutig sektenhaften Zügen, die wenig Einfluss von Außen zulässt und von innen nach außen keine Transparenz gestattet. Ich finde das die gesamte Waldorfbewegung Anfang letzten Jahrhunderts stehen geblieben ist. Das jede Waldorfschule anders sei ist Augenwischerei. Die gesamte Entwicklung, angefangen bei der Psychologie, Lernforschung usw. wurde so gut wie gar nicht integriert. Man verlässt sich auf Steiners Menschenkunde, die Anderen sind halt noch nicht so weit. Viele glauben wirklich sie hätten es einfach nicht nötig, andere Elemente, Methoden, Sichtweisen anzuschauen. Was von wissenschaftlicher Seite passend kling wird als Bestätigung gesehen: Das hat Steiner ja schon immer gesagt.
    Was nicht passt, bzw. sogar widerlegt was Steiner gesagt hat, ist einfach nicht existent, oder liegt an der fehlenden spirituellen Sichtweise der dummen Wissenschaft. Arme bedauernswerte Kreaturen, diese Anderen. Es ist eine klassische Ingoup-Outgoup Dynamik…Diese Arroganz tropft da den Meisten aus den Poren.
    Für mich war als Kind vor allem schlimm, dass ich so Schaumgebremst wurde. Ich war sehr verträumt, dass wurde positiv gesehen und noch verstärkt, ich habe mich wie eingelullt gefühlt, als wäre ich in einem Wattebausch eingehüllt und ich bin daran fast erstickt. Ich habe andere Kinder beneidet, wenn sie normale Eltern hatten. Ich wollte auch normal sein, Jeans anziehen, Fernsehen gucken usw. Ich wollte wie alle ein Kind meiner Zeit sein. Ich hatte später dann viel Nachholbedarf. Schule war für mich tatsächlich Quälerei. Wir waren 45 Kinder in einer Klasse, da lief eine ganze Menge daneben. Die ersten drei Jahre bin ich jeden Tag mit Angst zur Schule gegangen. Die pädagogischen Maßnahmen des Lehrers waren sehr altertümlich.Viel wurde mit Beschämung gearbeitet. Ich wurde nicht gesehen, es gab keine Hilfestellung beim lernen, ich war auf mich allein gestellt. Ein bisschen wie Überlebenskampf, war das für mich.
    Ich will vor allem begreifen, wie die Menschenlehre von Steiner diesbezüglich Einfluss genommen hat. Dieser unsägliche Klassenlehrer-Mythos der da kursiert. Sie müssen sich ja selbst belügen, in der Realität funktioniert das alles doch gar nicht. Vorher ein bisschen meditieren über den Schüler der Probleme hat, löst die Probleme doch nicht. Die Art und Weise wie man als Lehrer den Morgenspruch sagt, soll Einfluss auf die Lernbereitschaft von Kindern haben? Welch wundersame magische Kräfte maßt sich da der Lehrer an, das ist doch unfassbar. Diese Medienfeindlichkeit der Anthros, ist eindeutig religiös motiviert. Bis vor ein paar Jahren noch, hatte ich immer ein schlechtes Gewissen wenn ich Fernsehen geschaut habe, oder geglaubt ich wäre eine miserable Mutter wenn ich meiner Tochter so viel Medienzeit vergönnt habe.

    Uriela Siefer

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  4. @ Uriela Siefer

    Den vorstehenden Kommentar werde ich mal dem baden-württembergischen Kultusminister Andreas Stoch (SPD) übermitteln. Er schickt seine vier Kinder nämlich in die Waldorfschule !!! Und ausgerechnet so ein Mann leitet ein so enorm wichtiges Amt !

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  5. @ Uriela Siefer

    Sie schreiben zu „Atlantis“ und anthroposophischer Geschichte im Unterricht der Waldorfschule:

    „(…) Dass das Geschichtsunterricht sein sollte, war mir nicht bewusst. Allerdings kann ich mir vorstellen, das es einzelne Lehrer gibt, die so etwas in den Unterricht einfliessen lassen. (…)“

    Es sind nicht nur „einzelne Lehrer“, die „Atlantis“ und die anthroposophischen „Kulturepochen“ unterrichten, schauen Sie sich vielleicht mal mal den folgenden Artikel an, kurzer Auszug:

    „Geschichte in der Waldorfschule: ‘Atlantis’ und die ‘Rassen’

    (…)

    Man sollte erwarten, dass Eltern, die sich bewusst für die Waldorfschule entschieden haben, – also für eine „andere“ Pädagogik entschieden haben –, dieses „andere“ auch kennen, oder kennenlernen wollen, also in den Epochenheften nachlesen, was ihre Kinder in der Schule gelernt haben. Dazu ein kurzer O-Ton aus dem 45-minütigen TV-Feature des SWR, ‘Betrifft: Wie gut sind Waldorfschulen?’:

    „Mutter: ‘Also ich bin noch nie über irgendwelche Inhalte gestolpert, die mich irritiert hätten, ist mir nicht passiert.’

    SWR: ‘Aber uns. Als wir in Julias alten Epochenheften graben, finden wir ein Geschichtsheft, das doch tatsächlich mit der Beschreibung von Atlantis beginnt …’“

    „Atlantis“. In einem Geschichtsepochenheft der 5ten Klasse. Ist Atlantis „Geschichte“? Und wie geht die Geschichte in der Waldorfschule weiter? So, die Überschriften aus einem anderen Geschichtsepochenheft:

    – Urindische Kulturepoche, 7200 v. Chr. bis 5100 v. Chr.

    – Die 2. nachatlantische Kulturepoche, Die Urpersische Kulturepoche, 5100 – 2900 v. Chr.

    – Die 3. nachatlantische Kulturepoche, chaldäisch-babylonische-assyrische Epoche, 3000 – 750 v. Chr.

    Ist das Geschichte? Nein. Es gibt keine „nachatlantischen Kulturepochen“, wie sollte es auch, wenn Atlantis ein Mythos ist? Und was sind das für absurde Datierungen? Die auch im Detail nicht besser werden:

    (…)“

    zum vollständigen Artikel mit Quellenangaben: http://www.ruhrbarone.de/geschichte-in-der-waldorfschule-atlantis-und-die-rassen/49644

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  6. @ Uriela Siefer

    Sie schreiben: „(…) wir haben die Naziverbrechen, wie alle Anderen in Geschichte durchgenommen und da wurde zu keiner Zeit irgendwas verharmlost (…)“

    Haben Sie auch die anthroposophische Beteiligung an den Naziverbrechen durchgenommen?

    „Anthroposophie und Nationalsozialismus: ‘Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft’

    (…)

    Anthroposophen arbeiteten in allen für sie wichtigen Praxisfeldern mit nationalsozialistischen Organisationen zusammen, im Überblick:

    – Waldorfschulen: „Das Motto der Waldorfbewegung im »Dritten Reich« lautete: »Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft.«1 Ihrer Selbstdarstellung zufolge lieferte die anthroposophische Pädagogik einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau des neuen Deutschlands durch »die Pflege des völkischen Gedankens und die Betonung des Wesens und der Aufgaben des deutschen Geistes« und stand damit »im Einklang mit der Grundgesinnung des nationalsozialistischen Staates«.2“3

    – Anthroposophische Medizin: „Die Vereinigung anthroposophischer Ärzte stellte eine Hauptstütze der NS-treuen »Reichsarbeitsgemeinschaft für eine Neue Deutsche Heilkunde dar«.“4

    – „Biologisch-dynamische“ Landwirtschaft: „1935 wurde der »Reichsverband für biologisch-dynamische Wirtschaftsweise« korporatives Mitglied der nationalsozialistischen »Deutschen Gesellschaft für Lebensreform« (Motto: »Die Weltanschauung der Deutschen Lebensreformbewegung ist der Nationalsozialismus«).“5

    (…)“

    zum vollständigen Artikel mit Quellenangaben: http://www.ruhrbarone.de/anthroposophie-und-nationalsozialismus-die-waldorfschulen-erziehen-zur-volksgemeinschaft/44449

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    • Hitler, Steiner, Mussolini – Anthroposophie und Faschismus, gestern und heute

      (…)

      „Rudolf Steiner war ein wahrhaft idealer Vorläufer des neuen Europa von Mussolini und Hitler. Ziel dieser Schrift war es, den Geist und die Figur dieses grossen, modernen, deutschen Mystikers für die Bewegung zu beanspruchen – eine Bewegung, die nicht nur politisch, sondern auch spirituell ist – eingeführt in die Welt von den zwei parallelen Revolutionen, der Faschistischen und der Nationalsozialistischen Revolution, denen Rudolf Steiner als echter Vorläufer und spiritueller Pionier in idealer Weise angehört.“4

      So das Fazit von Ettore Martinolis Artikel „Ein Vorankünder des neuen Europa: Rudolf Steiner“, in dem er vor allem die perfekte Übereinstimmung zwischen Rudolf Steiners Denken und den grundlegendsten Tendenzen des Faschismus und Nationalsozialismus im politischen, sozialen, und spirituellen Feld betont.5 Martinoli berichtet auch, dass Rudolf Steiner in seiner Wiener Periode „als Anti-Semit wohlbekannt wurde“.6

      Ettore Martinoli war eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der italienischen Anthroposophie. Als Rechtsanwalt verantwortete er das Zustandekommen und Fortbestehen der „Anthroposophischen Gesellschaft Italiens“ [„Società Antroposofica d’Italia“], deren Sekretär er seit ihrer Gründung 1931 war.

      (…)“

      zum vollständigen Artikel mit Quellenangaben: http://www.ruhrbarone.de/hitler-steiner-mussolini-anthroposophie-und-faschismus-gestern-und-heute/39020

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  7. @ Uriela Siefer

    Sie schreiben: „Verlogen ist vor allem die Behauptung man würde sich an den individuellen Bedürfnissen der Kinder orientieren und den Lehrplan danach gestallten.“

    Genau. Mit den Worten von Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, Auszug aus dem Interview “Man kann nicht nur ein ‘bisschen’ Waldorf sein”:

    „(…)

    Lichte: Die Waldorfschulen werben damit, Kinder „individuell“ zu fördern. Sehen Sie hier einen Widerspruch zu der in der Waldorfpädagogik verbindlichen „Jahrsiebtelehre“ (Rudolf Steiners esoterische Einteilung der Individualentwicklung des Menschen in Abschnitte von 7 Jahren)?

    Hopmann: Waldorfschulen wollen nicht im allgemein üblichen Sinne „individualisieren“, d.h. die je einzigartige Persönlichkeit eines Kindes achten. Vielmehr werden entsprechend den Waldorflehren die Kinder unterschiedlichen Charaktertypen, Entwicklungsstufen, Seeleneigenschaften usw. zugeordnet, denen sich dann die jeweilige pädagogische Behandlung unterordnen soll. Gehörst du zum Typ A, richtet sich die Behandlung nach Verfahren B usw. Man kann das recht gut kennenlernen, wenn man sich ansieht, wie Rudolf Steiner selbst in seinen Lehrerkonferenzen Einzelfälle analysierte. Es ging ihm nicht um konkrete Individuen, sondern darum, jedes Kind in eine anthroposophische Kategorie zu pressen.

    (…)“

    zum Interview mit Prof. Hopmann: http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-„man-kann-nicht-nur-ein-»bisschen«-waldorf-sein“/30117

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  8. „Gegenteil-Tag, 365 Tage im Jahr – Rudolf Steiner, ‘Denker’ der Waldorfschule

    Wer ihn kennt, kennt Rudolf Steiner (1861 – 1925) meist als Begründer der Waldorfschulen.1

    1919 finanzierte Emil Molt, Besitzer der „Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik“ in Stuttgart, Rudolf Steiners erste „Waldorf“-Schule. Zuvor hatte Steiner mit mäßigem Erfolg versucht, seine eigene, esoterische Weltanschauung – die „Anthroposophie“ – zu verbreiten, die er aus der Theosophie der Okkultistin Helena Petrovna Blavatsky abgeleitet hatte. Nun sah Steiner mit der Waldorfschule eine neue Chance und sagte in einer Ansprache am 20. August 1919 an seine zukünftigen Lehrer gerichtet:

    „Die Waldorfschule wird ein praktischer Beweis sein für die Durchschlagskraft der anthroposophischen Weltorientierung.“2

    Steiner übernahm persönlich die Ausbildung der Lehrer. Alles was in der Waldorfschule passieren sollte, wurde von ihm vorgegeben. Das ist bis heute so. Steiners Buch „Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik“, in dem seine Vorträge für die Lehrer aus dem Jahr 1919 festgehalten sind, gehört noch heute „zur Grundausstattung all jener Lehrer, die an einer Rudolf Steiner- oder Waldorfschule unterrichten“3, so das Vorwort, und wird in den anthroposophischen Ausbildungsstätten, „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin““, gelesen.

    Das Wort Rudolf Steiners ist dem Anthroposophen heilig, nur so ist zu erklären, dass fast jede Äußerung Steiners festgehalten, und als Buch veröffentlicht wurde: der letzte Band der „Rudolf Steiner Gesamtausgabe“ – „GA“ – trägt die fortlaufende Nummer „GA 354“.

    Vor diesem Hintergrund erstaunt es, dass der „Bund der Freien Waldorfschulen“ der Öffentlichkeit erklärt, Anthroposophie spiele in den Waldorfschulen keine Rolle. Und auch öffentliche Schulträger, wie die Hamburger „Behörde für Schule und Berufsbildung“ im Rahmen des Schulversuches „Staatliche Waldorfschule“, betonen, „es gehe lediglich um die Integration allgemein akzeptierter Elemente der Waldorfpädagogik“4 in eine staatliche Regelschule, nicht aber um die Übernahme ihrer anthroposophischen Grundlagen.

    Tabu ist, Rudolf Steiners Original-Texte als Grundlage der Waldorfpädagogik zu diskutieren, es hat den Anschein, Waldorfschulen hätten den inoffiziellen Bildungsauftrag: „Verlernt Lesen!“

    Wer überlegt, sein Kind in eine Waldorfschule zu schicken, sollte vielleicht aber doch einmal zu einem Buch Steiners greifen. Nur so kann der Unterschied von, Zitat Prof. Klaus Prange, „allgemeiner öffentlicher Präsentation der Waldorfschule, die sich der üblichen Vokabeln und Formeln bedient, und dem, was eigentlich damit gemeint ist“, erkannt werden und man vermeidet, mit der anthroposophischen Pädagogik eine „Mogelpackung“ zu kaufen, „die ein sehr eigenwilliges Produkt in einer geläufigen und höchst normalen Verpackung an den Mann zu bringen versucht.“5

    Als ausgebildeter Waldorflehrer habe ich natürlich Steiner gelesen, bei der „Steiner-Exegese“ im „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“. Und mir ist etwas aufgefallen. Nein, heute möchte ich nicht über „Rudolf Steiners Rassismus“, „Anthroposophie und Nationalsozialismus“, oder „Atlantis in der Waldorfschule“ sprechen. Etwas anderes:

    Bei Rudolf Steiner ist Gegenteil-Tag, 365 Tage im Jahr

    Rudolf Steiner erklärt am besten selber, was damit gemeint ist, Zitat Steiner:

    „Nun glaubt die Wissenschaft, daß das Herz eine Art von Pumpe ist. Das ist eine groteske phantastische Vorstellung. Niemals hat der Okkultismus eine solch phantastische Behauptung aufgestellt wie der heutige Materialismus. Das, was die bewegende Kraft des Blutes ist, sind die Gefühle der Seele. Die Seele treibt das Blut, und das Herz bewegt sich, weil es vom Blute getrieben wird. Also genau das Umgekehrte ist wahr von dem, was die materialistische Wissenschaft sagt.“6

    (…)“

    weiter (mit Quellenangaben): http://www.schiebener.net/wordpress/?p=29762

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