70 Prozent der gesetzlichen Krankenkassen zahlen für Homöopathie


„Homöopathie: Mehr als nur ein Placebo?“:

“ … Die Wissenschaftler verglichen 2005 die Ergebnisse von gut 110 Studien, die sich mit der Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln beschäftigt haben, mit der gleichen Zahl von Schulmedizin-Studien, die hinsichtlich Diagnose und Behandlungsziel ähnlich waren.

Je nachdem, wie groß die Studie war, fiel laut Wissenschaftlern das Ergebnis aus: Je kleiner, desto schlechter die Qualität – und umso besser die Resultate für die Homöopathie. Je größer und seriöser die Studien jedoch angelegt waren, desto mehr kristallisierte sich heraus, das es lediglich schwache Hinweise auf einen minimalen Effekt der homöopathischen Mittel gebe. Die Effekte seien stattdessen „mit denen von Scheinmedikamenten zu vergleichen“. Bei der Schulmedizin hingegen zeigte sich eine Wirkung …

… Oftmals berufen sich die Homöopathen dabei auf den Quantenphysiker Anton Zeilinger, dem es gelungen ist, die Eigenschaften eines Teilchens auf die eines anderen zu übertragen. Genau das soll auch in der Homöopathie passieren: Die Informationen eines Wirkstoffes sollen auf eine Lösung übergehen und dort bleiben, selbst wenn die stark verdünnt ist. „Dass ein Bezug zwischen meiner Arbeit und der Homöopathie hergestellt wird, ist wissenschaftlich unbegründet“, sagte Zeilinger der Süddeutschen Zeitung. „Dass ein Wirkstoff Informationen in einer Lösung hinterlässt, in der er nicht mehr enthalten ist, ist wissenschaftlich unbegründet.“ …

… Nach Ärzteangaben übernehmen rund 70 Prozent der gesetzlichen Krankenkassen die Behandlungskosten für Homöopathie bei dafür ausgebildeten Medizinern … Zum ARTIKEL

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2 Gedanken zu “70 Prozent der gesetzlichen Krankenkassen zahlen für Homöopathie

  1. Es gibt einen guten Grund, weshalb einige Krankenkassen die Kosten für homöopathische Globuli zahlen:
    Die Kassen wissen sehr wohl, dass die Homöopathie eine Irrlehre ist, um jedoch neue zahlende Mitglieder zu gewinnen, übernehmen sie die Kosten für nachweislich total unwirksame homöopathische Behandlungen. Diese „Investition“ ist somit nichts anderes als eine Werbemaßnahme, die sich offenbar lohnt. Die so geworbenen Mitglieder zahlen letztlich mehr ein, als die Kassen für homöopathische
    „Leistungen“ ausgeben müssen. Wäre ich Mitglied einer solchen Krankenkasse würde ich mich darüber beschweren, dass von meinen Beiträgen homöopathischer Schwachsinn honoriert wird.

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  2. …ich suche ja immernoch nach einer Krankenkasse, die sich dazu verpflichtet -im Sinne des Beitragszahlers- nur das zu zahlen, was nachweisbar sinnvoll ist. Auf die Art und Weise läßt sich auch unser Gesundheitssystem retten…

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