Streptokokken-Infektion von Mutter mit Homöopathie behandelt – Kind tot!


Wieder ein totes Kind durch das Unterlassen einer wirksamen Therapie. Eine simple Penicillin-Verordnung hätte geholfen!

Calgary:

Als ein siebenjährige kanadischer Junge an einer bakteriellen Infektion erkrankt und mehrere Tage bettlägerig ist, geht die Mutter nicht mit ihm zum Arzt. Sie versucht, das Kind mit homöopathischen Mitteln selbst zu heilen … Sein Gesundheitszustand hatte sich über zehn Tage immer weiter verschlechtert … Erst als das Herz des Jungen aufhörte zu schlagen, rief die 44-Jährige den Notarzt. Dieser konnte nur noch den Tod des Jungen durch Herzstillstand feststellen. Nun steht die Frau vor Gericht … der Glaube an die Homöopathie hatte Einfluss auf ihre Fehlentscheidung“, sagte Polizeisprecher Michael Cavilla. „Es sollte allen Eltern eine Warnung sein. Wenn Ihr Kind krank ist, bringen sie es zum Arzt.“

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5 Gedanken zu “Streptokokken-Infektion von Mutter mit Homöopathie behandelt – Kind tot!

  1. Ich glaube kaum, dass der tragische Tod eines Jungen die verbohrte Homöopathie-Gemeinschaft von der Schwachsinnigkeit einer homöopathischen Therapie überzeugen wird. Es besteht offenbar bei Homöopathie-Anhängern die Neigung vor, an die Wirkung homöopathischer Globuli zu glauben, anstatt sich auf gesichertes, wissenschaftlich fundiertes Wissen zu stützen. (Die Wissenschaft ist zwar auch nicht unfehlbar, aber sie kontrolliert sich stets selbst und entwickelt sich permanent weiter.)

    Immer dann, wenn einzig und allein der Glaube das Denken und Handeln der Menschen dominiert, ist der Irrtum vorprogrammiert. (Ist nicht von Goethe, sondern von mir !)

    Nach wie vor gibt es auch nicht einen einzigen wissenschaftlich fundierten Wirkungsbeweis für die Homöopathie. Das aber hindert den homöopathiegläubigen Teil der Menschheit nicht daran, sich unerschütterlich an diese Pseudowissenschaft zu klammern. Diese Leute erkennen noch nicht mal, dass die von ihnen angeführten Wirkungsnachweise („Aber mir haben die Globuli geholfen.“) leider nicht als Beweis durchgehen können.

    Es ist zu vermuten, dass die Einnahme von Globuli die Denk- und Kritikfähigkeit der Globuli-Konsumenten negativ beeinflusst. Andererseits aber durchaus denkbar, dass die Hirntätigkeit schon zuvor eingeschränkt war !

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  2. Pingback: Rebloggt von aargks: Mit Homöopathie “behandelt”: Kind stirbt | Der Nesselsetzer

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  4. Aktuell und heute aus einer Apotheke – ich hatte ein Rezept einzulösen.
    Am Tresen der Apotheke wartend fiel mir eine Werbung für Produkte der DHU, der Deutschen Homöopathie-Union aus Karlsruhe, auf. Direkt hinter der Kasse, Marketingstrategisch also gleich im Premiumbereich ein Werbebanner mit Produkten davor stehend. Ich sprach daraufhin die Apothekerin an, teilte ihr mein Unverständnis darüber mit, ob es denn wirklich sinnvoll sei für diesen wirkungslosen Käse auch noch Werbung zu betreiben – schließlich seien ja keine Wirkstoffe enthalten.
    „Doooch, natürlich doch. Ganz wenige eben, ……. Hahnemann ….. blablähblub.“ Fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker – und Sie werden diesbezüglich verarscht. Die Nummer hatte ich schon zum dritten Mal. „Die Kunden verlangen danach“ – ein Argument was nicht dümmer sein kann. Der gewogene Kunde mag meinetwegen danach verlangen, auch kann es der Apotheker vorrätig halten (wirtschaftliche Zwänge und so, aber dann hätte er lieber Bänker werden sollen und sich nicht an Menschen und ihre Gesundheit wenden sollen ….) ……
    Egal, morgen werde ich wieder in dieser Apotheke stehen – Pirelli und Goodyear machen auch ne gute Werbung für Winterreifen, aber da steckt ein Produkt dahinter, bei dem man nahezu annähernd bekommt für was geworben wird. Möge man sich vorstellen, es würde für Winterslicks geworben werden, man müsse halt auch nur ein wenig an deren Wirkung glauben, die Wirkung spiele sich im Geiste ab.
    Vielleicht sind Apotheker hierzu Konflikte nicht gewöhnt, das lässt sich aber sicher ändern.

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  5. Pingback: Penicillin gegen Globuli – was heilt besser? – Kritisch gedacht

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