Esoterik ist voller Täuschungen


Wir wollen aberglauben

Bernd Kramer: Esoterik ist voller Täuschungen

„Die Kunden werden getäuscht und die Anbieter täuschen sich auch selbst über ihre Fähigkeiten“, sagt der Berliner Journalist Bernd Kramer über die Esoterikbranche.

„Vielen Esoterikanhängern ist nicht klar, dass sie viele Effekte selbst produzieren“, unterstreicht er. „Stattdessen glauben sie an besondere Fähigkeiten und Talente des Anbieters – das ist das Tückische.“

„Unser Gehirn arbeitet nicht per se rational“, unterstreicht der Bamberger Neurowissenschaftler Thomas Grüter. „Wir vergleichen die Dinge, die wir sehen und erleben, mit dem, was eine Wahrsagerin gesagt hat. Wenn sie uns einen großen dunklen Mann prophezeit hat, dann halten wir nach großen dunkeln Männern Ausschau.“ …

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Bernd Kramer: „Erleuchtung gefällig? – Ein esoterischer Selbstversuch“

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2 Gedanken zu “Esoterik ist voller Täuschungen

  1. Richtig ! Große Teile der Menschheit wollen aberglauben ! Wie kommt das ?

    Nun, auf unserem blauen Planeten werden die kleinen Kinderlein schon in frühester Kindheit mit Stories gefüttert, deren Wahrheitgehalt ziemlich fragwürdig ist, die nicht bewiesen werden können und einfach geglaubt werden müssen. Ich denke da z.B. an die fantasievolle Geschichte mit dem Jesulein, von dem man aber nicht mal verbindlich weiß, wann und wo es überhaupt geboren worden ist. Dass es nicht der 24. oder 25. Dezember war, steht inzwischen fest, denn an diesem Datum wurde ursprünglich das heidnische Fest der Winter-Sonnenwende gefeiert. Das haben die Christen dann irgendwann zum Weihnachtsfest umfunktioniert.

    Fakt ist: Es war 300 Jahre nach der angeblichen Geburt Jesu, bevor die Römische Kirche Weihnachten feierte, und erst während des fünften Jahrhunderts, wurde befohlen, daß Weihnachten im ganzen Reich als offizielle Festlichkeit zur Ehre „Christi“ einzuhalten sei.

    Die bedauernswerten Christenkinder wurden nachweislich schon zu allen Zeiten dazu gezwungen, niemals bewiesene Ereignisse zu glauben. (Ich erwähne hier nur die jungfräuliche Geburt Marias.) Was jedoch nicht hieb- und stichfest als Tatsache erwiesen ist und einfach nur geglaubt werden muss, mutiert folgerichtig zum Aberglauben. Somit steht fest, dass der Ursprung des Aberglaubens auf das Christentum zurück geht. Wen wundert es da noch, dass der Aberglaube sich nicht nur in den Religionen, sondern folgerichtig auch in der Esoterik wieder findet !? Der Aberglaube hat eben in der Religions- und somit der Menschheitsgeschichte eine lange Tradition.

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  2. Pingback: TV-Tipp: Nachtcafé – “Der Blick in die Zukunft – Hilfe oder Humbug?” mit Ursula Caberta | Ratgeber-News-Blog

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