Der Größenwahn des Gurus Lebok: „Madonna wird nach Ailsbach kommen“


Squash mit dem Parapsychologen

Guru erzählt von seinem Leben – Sekte mailt an Prominente – 05.11. 18:33 Uhr

AILSBACH – Vom Vertreter für Tiefkühlkost wurde er zum Guru: Der Führer der kleinen Sekte, die seit Tagen nicht mehr aus den Schlagzeilen kommt, hat seit acht bis zehn Jahren sein Haus nicht mehr verlassen. Er wartet „auf die zweite Welle“: Madonna wird nach Ailsbach kommen, sagt er, und Kevin Costner auch. Sie alle werden mit ihm gegen den Hunger kämpfen in der Welt.

Schon vor der Haustür riecht es nach Räucherstäbchen. Innen hängen die Wände voller Bilder mit esoterischen Motiven, Mantras und Schauspielerinnen – teils eher leicht bekleidet. Auch CDs und Bücher prägen das Wohnzimmer als Dekorationsgegenstände.

Am Tisch sitzt der sogenannte Guru von Ailsbach, der lieber als „Lehrer“ bezeichnet wird. Er sieht sich auch nicht als Teil einer Sekte, sondern einer „spirituellen Vereinigung“. Und diese, so sagt der 53-Jährige, hat sich nicht ohne Grund in dem 300-Einwohner-Dorf angesiedelt. „Hier ist die Energie“, meint er. An seinem Haus träfen sich nicht von ungefähr „alle Katzen von Ailsbach“ …

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3 Gedanken zu “Der Größenwahn des Gurus Lebok: „Madonna wird nach Ailsbach kommen“

  1. Was soll’s !? Auf einen schwachsinnigen, geistesgestörten Guru mehr oder weniger kommt es auch nicht mehr an ! Diese Spinner begründen dann regelmäßig ein Sammelbecken für spirituell Bekloppte, denen man jedwelchen esoterischen Bullshit für bare Münze verkaufen kann. Auf diese Weise läßt sich der Kreis von Spinnern in etwa einschätzen und überblicken.

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  2. „Was soll’s !?“

    Das erschreckende an diesem Fall sind vielmehr die absolut inkompetenten, ignoranten Behörden, die zulassen, dass die Kinder der bekloppten Sektenanhänger gesundheitlich und psychisch zu Grunde gerichtet werden. Vor einigen Jahren wäre ein Kind, das an Mukoviszidose leidet durch die „Vorschriften“ dieser Geisteskranken fast gestorben und der Leiter des Jugendamtes(oder wars der Bürgermeister? weiß es nicht mehr genau) stellt sich aktuell rotzfrech vor die Kameras und behauptet es gäbe keine Hinweise die eine Inobhutnahme rechtfertigen würde.

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  3. Geschichte wiederholt sich bekanntlich. Das alles kommt mir so bekannt vor. Die Sprüche dieser Psychogruppenführer sind immer irgendwie gleich und Aussenstehende – vor allem politisch Verantwortliche – können sich leider nie vorstellen, wie schnell Menschen in die Abhängigkeit selbsternannter Heilsbringer geraten. Ich hoffe nur für jeden der Beteilgten, dass es nicht genauso tödlich endet wie im Fall meiner Frau.

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