Die Arkanschule der „Neue Gruppe der Weltdiener“ & Co.


Die Ideologie, der „Neuen Gruppe der Weltdiener“, die von den Behörden in Erlangen-Höchstadt entweder ignoriert, oder zu Unrecht als völlig harmlos eingeschätzt wird, bezieht sich auf die Lehren der Arkanschule von Alice Bailey. (Die Blavatsky-Jüngerin Alice Ann Bailey, eine Hitler-Verehrerin und Propagandistin des Dritten Reiches, behauptete, spiritistische Weisungen direkt von der Großen Weißen Bruderschaft zu empfangen, zu der nur besonders Erleuchtete Zugang erhielten, darunter Napoleon, Mussolini, Hitler und Franco. Bailey kann als eine Vordenkerinnen der heutigen New-Age- und Esoterik-Szene angesehen werden. Baileys Bücher sind in der Esoterikszene weit verbreitet) Okkultistisch mystischer Irrsinn, der von der Existenz aufgestiegener Meister (Geistwesen) ausgeht, die genau wissen sollen, wie Menschen zu leben haben. Bailey als damalige Übermittlerin der Spukgestalten, hätte unter heutiger Betrachtung ebenso eine klinische (Mediumistische) Psychose verpasst bekommen, wie Rudolf Steiner und unzählige sogenannte Medien, die angeben Geister zu channeln.

Der  theosophisch-esoterische Lehrinhalt der Arkanschule hat jedoch noch eine ganz eigene Marke, denn er vermittelt ein höchst elitäres Bewusstsein gepaart mit dem Anliegen, dass sich die kostenlosen Fernlehrgänge nur an Menschen richten, die es wirklich ernst meinen und bereits zur Elite der „Bewusstseinserweiterer“ gehören müssten, um dem Lernprogramm überhaupt folgen zu können.

Somit kann sich jeder gut vorstellen, wer bereitwillig auf diesen Schwachsinn herein fällt. Sicher nicht die Menschen, die es in den Niederungen des ordinär-weltlichen Daseins zu persönlicher Anerkennung und Erfolg gebracht haben, sondern unselbstbewusste, labile Zeitgenossen, die nach Lob, Zuneigung und Macht lechzen und dies immer vermissten. (Mit dem Bildungsstand hat entsprechender Frust nichts zu tun, auch mancher Akademiker leidet emotional unter seinem niederen Dasein)

Nun kommt aber noch dazu, dass sich deren Angebot zwar an Erwachsene richtet, diese jedoch eine ganz eigene und sehr  obskure Definition bekommen:

„Was versteht man aber eigentlich unter einem Erwachsenen? Dieser ist – von unserem Standpunkt aus – ein Mensch, der eine gewisse grundsätzliche Integration, bzw. Integrationen erreicht hat oder diese zu erreichen bewusst versucht. Ein Erwachsener zu sein, hat in Wirklichkeit mit dem Alter des Betreffenden nichts zu tun. Wir (wie auch die moderne Psychologie) sind der Ansicht, dass ein menschliches Wesen eine Synthese der physischen Natur, der lebendigen Tätigkeit, der Gesamtsumme aller emotionellen Zustände und Empfindungen wie des Denkens ist. Diese verschiedenen Aspekte stehen oft zueinander nicht in Beziehung, und in der Mehrzahl der Fälle beherrscht die emotionelle Natur alle anderen Zustände, so dass das Denken wenig Gelegenheit hat, sein Vorhandensein zu bekunden. Wenn jedoch ein gewisses Mass von Ausgeglichenheit, von Gleichgewicht erreicht wurde und wenn das Denken, die emotionelle Natur und die lebendige physische Person eine funktionierende Einheit geworden ist, ist der Mensch ein Erwachsener. Er rechtfertigt dann die Bezeichnung «Persönlichkeit»“

Und hier der nette Rest der Selbstdarstellung:

Da die Arkanschule ausschliesslich dem Zweck gewidmet ist, Schüler zu bewussten, tätigen Jüngern zu schulen, ist ihr Studienplan ausgesprochen eliminierender (ausscheidender) Art. Die von ihnen gewünschte Arbeit ist nicht leicht und es ist auch nicht beabsichtigt, sie leicht zu machen. Der gehaltene und erwünschte Standard ist hoch und die Arbeit ist so gewählt, dass diejenigen automatisch wegfallen, deren mentale Ausrüstung und geistige Aspiration den Anforderungen nicht entsprechen; sie erkennen selbst, dass sie mit der Arbeit nicht Schritt halten können. Wir ermutigen niemals jemanden seine Schulung fortzusetzen, wenn er dazu nicht geeignet ist, denn wird er mutlos, so arbeitet er mit einem Gefühl des Versagens – und das ist für alle Beteiligten schlecht.

Jüngerschaft bringt mit sich ein liebendes Herz und ein scharfes, waches Denken. Ein liebendes Herz sowie Ergebenheit wurden von den Kirchen und von den esoterischen Gruppen schon immer gefordert. Es sind dies grundsätzliche Wahrheiten und Notwendigkeiten. Ein scharfes, waches Denken ist aber ebenso wichtig. Die Meister erreichen die Welt der Menschen durch ihre Jünger; das ist die Art, in welcher sie zu arbeiten belieben. Sie suchen daher intelligente, selbstbeherrschte Männer und Frauen mit Sichtweite und selbst auferlegter geistiger Disziplin, durch welche das Werk vorangetrieben werden kann. Wir erschweren daher absichtlich die Arbeit und behalten nur Menschen, die ihr Denken gebrauchen können oder die wenigstens den Willen erkennen lassen, mentalen Fortschritt zu erzielen und diesen zu benützen. Das Verlangen der mehr emotionell und aspirationell eingestellten Leute und der Frömmler kann von anderen Schulen und anderen esoterischen Gruppen befriedigt werden und wird es auch.

Durch alle Tätigkeit der Arkanschule aber zieht sich das Thema «Dienen». Dienst an den Mitmenschen ist das Kennzeichen eines Jüngers wie auch der Schlüssel, der diesem das Tor der Einweihung öffnet. Daher sagen wir allen, die in die Schule eintreten und dem neuen Unterrichtszyklus gegenüberstehen: Studieren sie, denken und beweisen sie sich selbst und uns, durch ihre schriftlichen Arbeiten über das Studium, dass sie den Lehrstoff begreifen; lernen sie zu meditieren und Kontakt mit ihrem wahren Selbst, der Seele, herzustellen und lassen sie das Dienen zum Ausdruck dessen werden, was sie wissen. Diese drei Dinge müssen ihre hauptsächlichste geistige Sorge in der Zeit der Anfangsgrade sein. Sie werden finden, dass – wie die Jahre vergehen – ihre Fähigkeit, den Weg in die Hierarchie zu erfassen, ständig zunimmt und dass ihr ganzes Leben vollere, reichere Bedeutung gewinnt. Es ist ja die Welt der Bedeutung, in die wir einzudringen suchen. Sie werden dann entdecken, dass die folgenden Grade ihnen ihre Tore öffnen, weil sie als jene befunden werden, welche die notwendigen Vorarbeiten geleistet, ein gewisses Mass an technischem und akademischem Wissen errungen gewisse geistige Kontakte erreicht haben und zu gewissen grossen Erkenntnissen gelangt sind.

2. Die Arkanschule unterrichtet erwachsene Männer und Frauen für deren nächsten Schritt auf dem Evolutionspfad.

Durch den Eintritt in die Arkanschule nehmen sie an einem neuartigen Experiment von Erwachsenen-Unterricht teil. Dieses Experiment fusst auf drei grossen Erwartungen und zwar:

1. Jeder Student ist okkultem Gehorsam verpflichtet.

2. Jeder Student ist vollkommen frei, vom Studienlehrplan der Schule zu profitieren oder nicht.

3. Jeder Student kann auf Wunsch Mitarbeitender in der Arkanschule werden.

Was ist ein Jünger ?

Ein Jünger ist jemand, der sich, vor allem anderen, verpflichet drei Dinge zu tun:

1. Der Menschheit zu dienen

2. Mit dem Plan der Hierarchie, so wie er ihn wahrnehmen kann, so gut wie möglich zusammenzuarbeiten

3. Die Macht der Seele zu entfalten, das Bewusstsein zu erweitern und der Leitung seines Höheren Selbtes zu folgen, und nicht den Eingaben des dreifachen niederen Selbstes.

Jüngerschaft ist ein unter Aspirnanten des Ostens und Westens ständig gebrauchtes Wort. Jüngerschaft könnte definiert werden als die letzte Stufe des Evolutionspfades. Auf dieser Stufe macht sich der Mensch bewusst und wissentlich bereit, den Willen der Seele ( der essentiell der Wille Gottes ist ) seiner niederen Natur aufzuerlegen. Auf diesem Pfad ordnet sich die niedere Natur des Menschen der göttlichen Absicht unter. Auf diesem Pfad unterzieht sich der Mensch einem Ausbildungsprozess, kraft dem er, durch eine systematische und auferlegte Disziplin, eine beschleunigte Entfaltung der Macht und des Lebens der Seele zustandebringt.

Jetzt kann sich jeder auch vorstellen, wie angenehm es für Kinder sein muss, sich täglich mit entsprechenden Hirnverrenkungen beschäftigen zu müssen, bzw. diese auch noch verinnerlichen zu sollen.

 

Video: Liegt eine „Kindeswohlgefährdung“ vor?

Hintergrundinfo: Der “Weltdiener” Guru Lebok und die Sektenkinder von Lonnerstadt

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62 Gedanken zu “Die Arkanschule der „Neue Gruppe der Weltdiener“ & Co.

  1. Liebe Elke, bevor sie andere Personen – wie hier Alice Bailey – auf diese Weise angreifen, sollten sie sich erst vergewissern, ob ihre Behauptungen zutreffen. Ihre Behauptung das Alice Bailey eine Hitler-Verehrerin etc. gewesen sei, ist für jeden, der sich auch nur flüchtig mit ihren Schriften befasst hat, absurd. Solche Vergleiche, die auch noch die Arkanschule miteinbeziehen, sind kein Spaß, sondern, falsch, aufhetzend und diffamierend. Aus diesem Grund fordern wir sie auf, ihre Aussage zu widerrufen bzw. die Textstellen bei Alice Bailey anzugeben, auf die sie sich ihre Aussagen beziehen. Wir möchten hier folgendes klarstellen: 1.) Herr Lebok hat nichts mit der Arkanschule zu tun und kann sich nicht auf sie berufen. Was er tut, macht er aus eigenen Stücken und in eigener Verantwortung. Seine Methoden stehen nicht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Arkanschule oder den Schriften von Alice Bailey. Durch seine Arbeit bringt er ausschließlich seine eigenen Vorstellungen und Wünsche zum Ausdruck. 2.) Alice Bailey war keine Verehrerin von Hitler, Mussolini, Franco etc. – vielmehr war das Gegenteil der Fall. Sie sollten sich bewusst sein, dass sie hier öffentliche Diffamierung betreiben. Sollten sie diese fortsetzen kann dies auch rechtliche Folgen nach sich ziehen.

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    • Sehr geehrte Frau Sand,

      Da Sie ein Anhänger der Arkanschule sein müssen, tut es mir echt leid, dass Sie sich persönlich betroffen fühlen. Mein Blick auf Texte von Bailey und Blavatzky scheint doch etwas nüchterner zu sein und da bin ich weiß Gott nicht alleine. Siehe hier: „Die Blavatsky-Jüngerin Alice Ann Bailey, glühende Hitler- Verehrerin und Propagandistin des Dritten Reiches, behauptete, spiritistische Weisungen direkt von der »Großen Weißen Bruderschaft« zu empfangen, zu der nur besonders Erleuchtete Zugang hätten, darunter Napoleon, Mussolini, Hitler und Franco. Auch Bailey ist eine der Vordenkerinnen der heutigen New-Age- und Esoterik-Szene, wo ihre Bücher zur Grundlagenliteratur zählen.“

      und auch dieser Text wird Ihnen nicht gefallen: http://www.religio.de/dialog/399/19_18-22.htm

      Auch Rudolf Steiner war ein Rassist und Psychopath, ist diese Aussage nun auch justiziabel???

      Ferner gibt es einige Aussagen zur Nähe Gerhard Leboks und Mitgliedern seiner Gruppe zur Arkanschule. Wie weit diese ausgeprägt sind, interessiert mich dabei gar nicht, denn es reicht, dass er sich auf die „Neue Gruppe der Weltdiener“ bezieht und da liegt es wohl an Ihnen dies dort zu unterbinden, sollte es Sie in Schwierigkeiten bringen 😉

      „Eine Meinungsäußerung wird nicht schon wegen ihrer herabsetzenden Wirkung für Dritte zur Schmähung. Auch eine überzogene und selbst eine ausfällige Kritik macht für sich genommen eine Äußerung noch nicht zur Schmähung. Eine herabsetzende Äußerung nimmt vielmehr erst dann den Charakter der Schmähung an, wenn in ihr nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Diffamierung der Person im Vordergrund steht (BVerfGE NJW 1991, 95–97 = BVerfGE 82, 272–285).“

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      • Elke,
        Die Antwort auf ihr Zitat, indem sie fälschlicherweise Holocoust-Verleumdung anprangern, bin ich noch schuldig geblieben. Sie ist etwas umfangreicher – aber danach dürfte dann auch alles Wichtige zu diesem Thema gesagt sein. Mir liegt es am Herzen hier etwas für Bailey zu screiben , denn ich sehe die Schriften von AAB als grundsätzlich gut und positiv und kann nur jedem empfehlen besonders die Abhandlung über die sieben Strahlen zu lesen.

        Zunächst ist festzuhalten, dass sich ihr „concentration camp“- Zitat (einer Sekundärquelle) in aktuellen älteren und neuen deutschen Ausgaben gar nicht findet, in neueren englischen also auch nicht !!
        Da mir die englische Erstauflage-Quelle nicht vorliegt, konnte ich ihr Zitat bisher nicht einmal verifizieren. Sie höchstwahrscheinlich auch nicht.

        Und da fällt zum wiederholten Male auf, wie voreingenommen und unseriös sie „recherchieren“ (man kann es eigentlich nicht recherchieren nennen) und sich darauf verlassen, dass die Sekundärquellen schon wahr sind.

        Klar ist: damals (Probleme der Menschheit geschrieben zw. 1944-Dez.1946) gab es schlicht noch keine besseren offiziellen Zahlen, Elke (ich habe schon oft erwähnt das es wichtig ist, den zeitlichen Rahmen mit einzubeziehen), denn erst allmählich kam nach dem Krieg das ganze schreckliche Ausmaß des Genozid zum Vorschein – und selbst heute gibt es darüber noch kontroverse Diskussion, tut sich die Wissenschaft mit konkreten Zahlen schwer, ohne damit irgendetwas zu verleugnen oder zu verharmlosen.

        Wie es auch sei – selbst wenn sich ihr Zitat in der ersten Auflage finden sollte, was möglich wäre, aber noch nicht verifiziert ist: Bailey hat es bald besser gewusst und die entsprechende Stelle wurde in allen späteren Ausgaben dem aktuellen Kenntnisstand angepasst (was ihre angedeutete Holocaust-Verleumdung voll und ganz entkräftet – nehmen sie das zur Kenntis) – ganz zu schweigen von den vielen Textstellen bei AAB, die man anfügen könnte und die sie ihren Lesern leider verschwiegen haben – bzw. weggelassen haben, denn sie hätten ihre reißerischen Schlagzeilen dann gleich erheblich relativiert.

        Bei mir (Probleme der Menschheit, deutsche Ausgabe, s.104) findet sich folgende (evtl. aktualisierte) Formulierung:

        „Sie (die Juden) waren in ihrer Verfolgung nicht allein. Nur ein Fünftel der vertriebenen Personen in Europa nach dem Krieg waren Juden.“

        Der Abschnitt geht übrigens so weiter:

        „Zu dieser traurigen Geschichte der Grausamkeit von Nichtjuden (ggü. Juden) gehört auch der wachsende Antisemitismus, der sich sogar in Ländern bemerkbar machte, die früher relativ frei davon waren“

        Man beachte hier: Antisemitismus wird als Grausamkeit! bezeichnet, dessen Entwicklung AAB mit Sorge betrachtet

        Und so ist also auch dieses von ihnen angeführte, ihnen so wichtig erscheinende „Zitat“ – das gar nicht (mehr) existiert – wie all ihre anderen „Beweise“ kein Beleg (von Beweis ganz zu schweigen) für Rassismus, Hitler Verehrung oder 3.Reich-Anhängerschaft und natürlich auch nicht für eine Verleugnung des Holocaust – sondern bestätigt klar und für jeden, der lesen kann das Gegenteil – wie auch die Zitate die ich unten anfüge nochmals deutlich belegen.

        Das Problem liegt vielmehr bei Ihnen selbst: denn summa summarum scheinen sie mit halbwegs objektiven Textanalysen insgesamt erhebliche Probleme zu haben.

        Es zeigt sich immer deutlicher, dass sie fehlerhaft und komplett einseitig/voreingenommen „recherchieren“ (und das bei der Schwere ihrer Diffamierung!) , sonst hätte ihnen zb die längst vorgenommene Änderung bzw. Nichtexistenz der ihnen anscheinend so wichtigen Textstelle bekannt sein müssen. Seriöses Arbeiten sieht anders aus. Offensichtliche handwerkliche Fehler und Voreingenommenheit führen dazu, dass sie die Öffentlichkeit desinformieren und Personen/Gruppen zu Unrecht denunzieren. Mit all den Folgen, die dies nach sich ziehen kann.

        Wenn sie das was sie tun ernst nehmen würden, wenn sie also seriös arbeiten würden, müssten sie sehr viel ausgewogener, vorsichtiger und gründlicher zu Werke gehen.

        Damit ihre Verleumdung endgültig aus der Welt kommt und ihre unbelegten, unbewiesenen und daher unberechtigten Diffamierungen ins rechte Bild gesetzt werden, hier zwei eindeutige Zitate zum Thema aus dem Kapitel über die Probleme (und ihre Ursachen) des jüdischen Volkes (Probleme der Menschheit, dt. Ausgabe, S.103), die sie ihren hoffentlich nicht allzu vielen Blog-Lesern geflissentlich vorenthalten haben:

        „Gott hat alle Menschen gleich geschaffen; der Jude ist ein Mensch und ein Bruder, und jedes Recht, das ein Nichtjude besitzt, ist unveräusserlich und ureigentlich auch das seine. Das hat der Nichtjude vergessen, und deshalb trägt er grosse Verantwortung für begangenes Unrecht und grausames Handeln“

        „Das Schicksal der Juden in diesem Weltkrieg ist eine Geschichte des Grauens, der Grausamkeit, Folterung und des Massenmordes, und die Behandlung der Juden seit frühesten Zeiten ist eines der schwärzesten Kapitel der Menschheitsgeschichte. Dafür gibt es keine Beschönigung oder Entschuldigung und alle rechtlich denkenden Nichtjuden sind sich dessen bewusst und fordern mit allem Nachdruck die Beendigung dieser Verfolgungen.

        Klarer kann und muss man sich nicht positionieren! Warum sie nach solchen eindeutigen und unmissverständlichen Aussagen hier immer noch Hitler-Verehrung , Rassismus und Anhängerschaft ans 3.Reich wahrnehmen, wird wohl für immer ihr persönliches Geheimnis bleiben – dass sie es trotz dieser unmissverständlichen Aussagen weiter behaupten, ist ein Schlag ins Gesicht der Wahrheit und Fairness, eine willkürliche und klar widerlegte Abwertung einer Person bzw. ihrer Schriften und spiritueller Ideen. Ich an ihrer Stelle würde über all das noch mal gründlich nachdenken.

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      • SDI, Sie können froh sein, dass ich so gutherzig bin und Ihren Kommentar nicht lösche, gähhhhnnnnn …

        Ich hatte mich ausführlich darüber geäußert, dass man aus Baileys Schriften alles ziehen kann, so wie auch aus Koran und Bibel … usw.

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      • Elke, sie sind nicht gutherzig sondern denkfaul und können nicht einmal ansatzweise auf argumente eingehen. ihre fortgesetzten löschdrohungen zeigen leider erschreckende parallelen zum 3.reich 🙂 da kommen sie auch mal in den topf, in den sie andere so gerne werfen woilen.
        ihr letztes ach so wichtiges zitat gibt es gar nicht!, aber stimmt . das ist alles gar nicht so wichtig, wenn man andere nur abwerten will, da haben sie recht. wenn „man“ „alles aus allem“ ziehen kann, meint „man“ nur sich selbst und „man“ zeigt dann nur, dass „man“ den text nicht verstanden hat. was sie über bibel und koran schreiben – hier gilt das gleiche wie für bailey: das liegt nicht an den schriften, sondern an menschen (wie ihnen) die sie für ihre eigenen niederen zwecke mißbrauchen.

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    • (ach hierhin ist der Kommentar von dort zurecht verschwunden, dann sei die Antwort nachgetragen:)

      Hallo Karen, auch wenn Du offensichtlich im völlig falschen thread gelandet bist, schnell hier eine Antwort, die dann ggfs zusammen mit Deiner Drohgebärde verschoben werden kann.

      Alice Bailey und Djwhal Khul = Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, Seite 131 ff.:

      Diese Reaktionen erfolgten indes durch grosse und hervorragende Persönlichkeiten (..) Zu diesen Persönlichkeiten gehören die Männer, die den Anstoss zur Französischen Revolution gaben: der grosse Eroberer Napoleon; Bismarck, der Schöpfer einer Nation; Mussolini, der Erneuerer seines Volkes; Hitler, der die Verantwortung für ein unglückliches Volk auf sich nahm;

      Was auch immer Bailey sonst geschriben haben mag, das von mir Hervorgehobene klingt eindeutig nach Verehrung.

      btw: Noch zwei Fragen zu „..fordern wir sie auf..“
      1) Wer ist ‚wir‘? Pluralis Majestatis als Ausdruck einer empfundenen Macht?
      2) Was ist ’sie‘? Die allgemeine Weltverschwörung oder doch nur eine den Abschluß einleitende Unhöflichkeit?

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      • Soviel zum Thema lokale Wahrnehmung 😉 Trotz des unangenehme Gedanken weckenden ‚Selbstkastration‘ war der verlinkte thread wg meines Wortwechsels mit Argus7 abonniert. Und bis die Antwort geschrieben war, hatte sich der Anlaß in Luft aufgelöst und ward hier wiedergefunden. Das sah derartig folgerichtig aus…

        Jetzt wirkts mehr wie die Meckerversion eines Werbebots.

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  2. Liebe Elke,

    Das habe ich mir gedacht. Ihre Quellenangaben beruhen also auf den subjektiven Urteilen anderer über die Person Alice Bailey. Ist das die übliche Art der Urteilsbildung? Mein Anliegen war einfach und klar formuliert – zeigen sie mir die Aussage/Zitat/Buchzeile von Alice Bailey selbst (und nicht von Personen, die sie ebenfalls ohne Beleg und Beweis diffamieren), die ihre diffamierende und absurde Behauptung Alice Bailey sei eine Verehrerin Hitlers “ belegt. Dazu waren sie nicht in der Lage. Warum? Weil diese Behauptung schlicht erfunden und erlogen ist. Wenn sie sich die Mühe machen würden ihre Bücher einmal zu lesen, anstatt Aussagen von Personen zu übernehmen, die sie wahrscheinlich nicht mal kennen, würden sie das zweifellos schnell selbst feststellen können, Aber das ist offensichtlich zu viel verlangt. Und richtig: es liegt auch an uns diese Sache aufzuklären, was wir auch tun – aber es liegt auch an ihnen mit einem Mindestmaß an Fairness vorzugehen.

    zu Rolak: wir = all diejenigen, denen die Schriften des Tibeters am Herzen liegen, Sie = Elke.
    zu ihrem beitrag: googlen können sie ganz gut aber ihr Zitat belegt doch nicht, dass Bailey Hitler verehrt hat. Für diese gewagte Interpretation haben vielleicht ihre Vorbehalte gesorgt 🙂 denn nur dann wenn man dieses zitat mutwillig oder ahnunglos (a la google-recherche) aus dem gesamten kontext reisst, und alles was frau bailey sonst in diesem buch zum thema geschrieben hat konsequent ausblendet – nur dann könnte man mit viel unterstellung auf so etwas kommen. ansonsten käme man nicht im entferntesten dazu diese Zeilen als Verehrung zu interpretieren; etwas früher in diesem Kapitel (eng. S.183) finden wir zb – und denken wir daran – 1939 !! – geschrieben:

    „Die traurige Menschheitsgeschichte ist die Geschichte von Königen und Potentaten, von Herrschern und Kriegern, von Präsidenten und Diktatoren, die auf Kosten des eigenen Volkes oder anderer Völker zur Macht kamen. Eroberer kamen und gingen – Akbar, Dschingis-Khan, die Pharaonen, Alexander der Grosse, Cäsar, Karl der Grosse, Wilhelm der Eroberer, Napoleon, Hitler und Mussolini. Sie alle haben den Rhythmus ihrer Zeit [184] gewaltsam geändert und sind durch Aggression und Blutvergiessen an die Macht gekommen. In dem Mass, in dem die Völker miteinander in nähere Beziehungen kamen, nahmen ihr Einfluss und ihr Wirkungsbereich zu. Die zunehmenden Verkehrsmittel ermöglichten dies. Grossbritannien wusste nichts von Alexanders Feldzügen; die Völker in Amerika wussten nichts von Dschingis-Khan; aber die marschierenden Armeen Napoleons waren über weit grössere Gebiete hin zu hören, und die diplomatischen und militärischen Triumphe Hitlers sind in der ganzen Welt bekannt.
    Die totalitären Mächte haben die Welt in ein Heerlager – zum Angriff und zur Verteidigung – verwandelt. Die treibende Kraft aller dieser Eroberer war die Gier nach Gold, Land, Macht und persönlichem Triumph. Die heutigen Diktatoren bilden keine Ausnahme, sie bringen nichts Neues.“ — Zitat Ende

    etwas später die eindeutigen Zeilen:
    „diese beiden Kräfte – Materialismus und Geistigkeit – stehen sich heute einander gegenüber. Was wird das Ergebnis sein? Werden die Menschen dem Übel Einhalt gebieten und eine Zeit der Verständigung, Zusammenarbeit und rechter Beziehungen einleiten? Oder werden sie das egoistische Pläneschmieden und den wirtschaftlichen und kriegerischen Wettkampf fortsetzen? diese Frage muss vom klaren Denken der Massen sowie durch eine ruhige und unerschrockene Stellungnahme der Demokratien beantwortet werden.“

    oder noch etwas weiter unten, für jene die jetzt immer noch an eine verehrung glauben:
    Es sollte uns aber die folgende Erkenntnis neuen Mut geben: dieselbe Menschheit, welche diese schrecklichen Zustände herbeigeführt hat, ist auch imstande, eine neue Welt, die neue Ordnung und die neue Lebensart zu erschaffen. Die selbstsüchtige böse Vergangenheit kann einer Zukunft gegenseitigen Verstehens, der Zusammenarbeit, des Guten und rechter menschlicher Beziehungen Platz machen. An die Stelle von Separatismus muss der Geist der Einigkeit treten. Die Mischung von totalitären Angreifern, alliierten Demokratien und besorgten neutralen Nationen muss umgestaltet werden in eine Welt, die einzig und allein bestrebt ist, jene Beziehungen herzustellen, die dem Glück und Frieden der Gesamtheit, nicht bloss eines Teiles dienen.

    Anmerkung von mir: und das sind nur ganz schnell und willkürlich ausgewählte stellen. im ganzen Buch, auf allen Seiten, setzt sich Bailey für alle die lesen können für den Geist des Friedens und der Zusammenarbeit ein, den sie dem Wirken dieser totalitären Mächte gegenüberstellt. Und in keiner einzigen Zeile wird dabei Verehrung für Mörder wie Hitler sichtbar, sondern stets nur das Gegenteil und immer auch das Bemühen, die Dinge von einer größeren Warte aus zu sehen und zu verstehen. Davon kann sich jeder, der sich die Mühe macht nachzulesen, selbst überzeugen. Sie werden sicher verstehen können, dass ein so gravierender Irrtum bzw. eine mutwillige Diffamierung wie „Verehrerin Hitlers“ kein Spaß ist, über den man einfach gelassen hinweggehen sollte. Letztlich und wenn es gar nicht anders geht ist es daher auch ganz legitim und verständlich, gegen derartige weitreichende Lügen rechtlich vorzugehen.

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    • Sehr geehrte Frau Sand,

      Ihre Argumentation erinnert mich sehr an die der Steiner-Jünger. Dass Bailey auch dies geschrieben hat, ist mir bekannt, auch wenn Sie es nicht glauben wollen.

      Gehen wir doch aber mal eingehender auf die Ideologie ein, an die Sie selbst anscheinend auch glauben:

      Es dürfte auch für Sie zumindest Fakt sein, dass Bailey, so wie auch Blavatzky, den „Juden“ eine ganz besondere Stellung im Zusammenspiel menschlicher Abläufe eingeräumt haben. Diese war nicht gerade possitiv. Aus Ihrem erhöhten Bewusstsein mag es dafür keine Wertung geben, das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass sowohl Blavatsky als auch Bailey irrsinnige Analysen über das jüdische Volk tätigten mit Hilfe von sogenannten Geistwesen. Anhand Ihres Karma-Glaubens mag es ja auch keine Stigmatisierung sein, wenn man davon ausgeht, dass jeder uneingeschränkt für alles was er selbst erlebt hat, auch selbst verantwortlich ist. Die Juden hatten also zwingend eine Verantwortung für den Holocaust und Hitler war nur die Seele, die Ihnen diese Karma-Aufgabe ermöglichte und sich somit erbarmte ihnen zu helfen.

      Siehe: „Ich bin das Licht, Eine kleine Seele spricht mit Gott“ http://www.alternative-lebensschule.at/PDF/ich-bin-das-licht.pdf

      Ihre persönliche Anschauung hat jedoch nichts mit der Realität zu tun, auch Gesetze sind nicht danach ausgerichtet, viel mehr stigmatisiert diese Denke jeden Juden und relativiert den Holocaust, denn wir leben hier immer noch auf Erden in der dritten Dimension und nicht in einem erleuchteten Paralleluniversum.

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      • Liebe Elke, ihre Argumentation erinnert mich sehr an Splitter und Balken. Nehmen sie doch auch die Stellen bei Alice Bailey ernst, die ihnen nicht ins vorgefertigte Urteil passen. Und bitte die Textstellen die sie bei Alice Bailey bzgl. der Juden als „irsinnig“ bezeichnen genau zitieren, denn ihre persönliche Interpretation reicht hier nicht aus. Ich halte das für ein schwieriges Thema und es ist auch heute leider noch weit von einer „Lösung“ entfernt. Sie unterstellen Frau Bailey, sie wolle in ihren Schriften den Massenmord der Deutschen an den Juden rechtfertigen oder relativieren. Wenn man den Text unvoreingenommen durchliest ist es selbstverständlich, dass es darum überhaupt nicht geht. Es wird nirgends auch nur ansatzweise dieser Versuch unternommen. Diese Kapitel sind ein Versuch geistige Prozesse / psychologische Ursachen dieses Konflikts und damit zusammenhängende Verblendungen zu verstehen und auszudrücken, der Bailey sicher nicht immer perfekt gelungen ist und der auch heute keinem leicht fällt, der diese Themen ernst nimmt. Aber diese Texte wurden, und das sollten sie wissen, wenn sie die Schriften wirklich gelesen haben, sicher nicht in dem Sinne geschrieben, dass AAB damit Stigmatisierung oder das Morden gutheisst relativieren oder rassistischer Denke Vorschub leisten will – sondern schlicht und einfach in dem Sinne, dass alles Morden und alle Absonderung nur wieder weiteres Morden und Absonderung nach sich zieht und das solange, bis die Menschen, die Menschheit sich zu wirklicher Zusammenarbeit im Geist des Friedens entschließt. Und für dieses Ziel, gegen das kein normaler Mensch etwas haben kann, arbeiten alle Menschen guten Willens, unabhängig davon ob sie Juden, Deutsche, Christen oder Muslime sind. Das ist das (für die überwältigende Mehrheit der Leser von AAB) größere Bild, das ihre Schriften dem denkenden Menschen vermitteln und das sie, warum auch immer, übersehen wollen. Dabei ist es leicht zu sehen.

        Wie dem auch sei, wenn sie schon so hoch zu Roß von „Realität“ sprechen: meine Zitate dürften – obwohl sie diesen Punkt leider nicht mehr erwähnten, sondern gleich zum nächsten Feld gehüpft sind – gezeigt haben, dass Alice Bailey sicher keine Hitler-Verehrerin war. Das ist die durch ihre Schriften vermittelte Realität, auch wenn sie anderer Meinung sind. Sie gehen leider nicht auf die Zitate in denen Haltung und Zielsetzung von AAB klar zum Ausdruck kommt mit der gleichen Ernsthaftigkeit ein, wie auf die Stellen, die ihnen irgendwie problematisch vorkommen. Statt dessen hüpfen sie lieber schnell weiter zur nächsten Verleumdung. Und meine persönliche Anschauung, die ich ihnen noch gar nicht erzählt habe, hat nichts mit der Realität zu tun 🙂 wenn das ihre Auffassung von Objektivität ist, bin ich wirklich froh im erleuchteten Paralleluniversum zu sitzen.

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      • Sehr geehrte Frau Sand,

        Ich hüpfe nicht von Baustelle zu Baustelle, denn um wirklich begreifen zu können, was Bailey in die Welt gesetzt hat, muss man genau diese beiden Aspekte im Kontext sehen.

        Außerdem, wie kann man heute eigentlich noch einer Rassenlehre anhängen, die zudem auch noch von den Juden als Rasse spricht???

        Aus AABs Buch „Esoterische Heilung von 1949 (Seite 263 ff.)

        Das Karmagesetz ist heute zur grossen, unumstösslichen Tatsache im Bewusstsein der gesamten Menschheit geworden. Man kennt es vielleicht nicht unter diesem Namen, aber jedermann weiss, dass im heutigen Geschehen die Völker das ernten, was sie gesät haben. Das grosse Gesetz – ehemals eine Theorie – ist heute eine bewiesene Tatsache und ein anerkannter Faktor im menschlichen Denken. Die so häufige Frage nach dem «Warum»? bringt stets und unvermeidlich den Faktor von Ursache und Wirkung zur Sprache. Die Begriffe Vererbung und Umwelt sind ein Versuch, bestehende menschliche Verhältnisse zu erklären; Rassenmerkmale, nationale Charakterzüge und -Ideale beweisen, dass es eine Welt wirkender Ursachen gibt. Geschichtliche Verhältnisse, die Beziehungen zwischen den Völkern, soziale Tabus, religiöse Überzeugungen und Tendenzen lassen sich

        alle auf – zum Teil uralte – Verursachungen zurückführen. Alles, was heute in der Welt geschieht und so tiefgreifend auf die Menschheit einwirkt – Schönes und Schreckliches, Lebensgewohnheiten, Zivilisation [263] und Kultur, Vorurteile und Neigungen, wissenschaftliche Errungenschaften und Kunst, kurz alles, was in so mannigfaltiger Weise dem Leben der Menschheit auf unserem Planeten Farbe verleiht, sind Aspekte von Wirkungen, die irgendwann einmal irgendwie von Menschen, sowohl von einzelnen als auch von der Masse, verursacht wurden.

        Karma ist daher das, was der Mensch – der Himmlische Mensch, in dem wir leben, die Menschheit als Ganzes, Menschheitsgruppen als Nationen sowie der Einzelmensch – im Lauf der Zeiten bis zum gegenwärtigen Augenblick – ins Werk gesetzt, fortgeführt, gutgeheissen, unterlassen oder recht getan hat. Heute ist die Ernte reif und die Menschheit erntet, was sie gesät hat, als Vorbereitung auf ein neues Pflügen im Frühling des neuen Zeitalters, mit frischer Aussaat, die (so hoffen und beten wir) eine bessere Ernte hervorbringen wird.

        Das Gesetz von Ursache und Wirkung wird uns durch das jüdische Volk ganz besonders sinnfällig vor Augen geführt. Alle Nationen zeugen für dieses Gesetz, aber ich möchte hier gerade auf die hebräischen Völkerschaften hinweisen, weil ihre Geschichte allbekannt und ihre Zukunft und ihr Schicksal Gegenstand weltweiten, universalen Interesses sind. Die Juden hatten immer eine symbolische Bedeutung; als Volk vereinigten sie in sich seit jeher die Tiefen menschlicher Schlechtigkeit wie auch die Höhen menschlicher Gottnatur. Ihre Geschichte, wie sie uns im Alten Testament erzählt wird, ist erfüllt von aggressiven Handlungen und liegt auf derselben Ebene wie das Verhalten der Deutschen in der Gegenwart (geschrieben während des Krieges! d. Übersetzer); und doch war auch Christus ein Jude und es war die hebräische Rasse, die ihn hervorbrachte. Das darf man nie vergessen. Die Juden waren grosse Angreifer; sie beraubten die Ägypter und rissen das Verheissene Land mit dem Schwert an sich; dabei wurde weder Mann noch Frau noch Kind geschont. Ihre religiöse Geschichte baut sich auf der Vorstellung eines materialistischen Jehova auf, der – machtlüstern und habgierig – die Angriffshandlung guthiess und dazu ermunterte. Diese Geschichte ist ein Symbol für die Geschichte aller Aggressoren, die sich einreden, dass sie göttliche Absichten ausführen, wenn sie die Menschen ihres Eigentums berauben; sie taten und tun dies angeblich aus Notwehr oder sie finden sonst einen ihnen passenden [264] Grund, um die Frevelhaftigkeit ihres Handelns zu entschuldigen. Palästina wurde von den Juden erobert, weil es das Land war, «in dem Milch und Honig fliesst» und sie behaupten sogar, dass sie damit nur einen göttlichen Befehl befolgten. In der späteren Zeit wird diese Symbolik höchst interessant. Das Volk spaltete sich in zwei Teile: die Israeliten mit dem Zentrum in Samaria und die Juden (das heisst zwei oder drei bestimmte Stämme aus den zwölfen), die sich in der Gegend von Jerusalem niederliessen. Dieser Dualismus zeigte sich auch in ihren religiösen Überzeugungen; sie wurden auf der einen Seite von den Sadduzäern, auf der anderen von den Pharisäern erzogen und belehrt und diese beiden Gruppen standen in ständigem Konflikt miteinander. Christus kam als Mitglied der ganzen jüdischen Rasse und sie verleugnete ihn.

        Heute wirkt sich das Gesetz aus und so zahlen die Juden sowohl symbolisch wie tatsächlich den Preis für alles, was sie in der Vergangenheit getan haben. Sie sind ein lebendiger Beweis für die weitreichende Wirkung dieses Gesetzes. Tatsächlich und in symbolischer Form repräsentieren sie Kultur und Zivilisation, sie sind die Menschheit; tatsächlich und symbolisch repräsentieren sie, wie schon seit jeher, den Geist der Entzweiung. Sie betrachten sich selbst als das auserwählte Volk und sind sich instinktmässig dieser hohen Bestimmung bewusst. Doch vergessen sie dabei, dass sie nur eine symbolische Rolle spielen und dass die Menschheit als Ganzes wahrhaft das auserwählte Volk ist und nicht nur ein kleiner, unbedeutender Teil davon. Tatsächlich und symbolisch sehnen sie sich nach Einheit und Zusammenarbeit, wissen jedoch nicht, wie sie das erreichen sollen; tatsächlich wie symbolisch sind sie der «Ewige Pilger». Sie sind das Symbol der Menschheit, die durch den Irrgarten der drei Welten menschlicher Entwicklung wandert, die Augen voll Sehnsucht auf das verheissene Land gerichtet. Tatsächlich wie symbolisch gleichen sie der grossen Masse jener Menschen, die sich weigern, die allen materiellen Erscheinungen zugrundeliegende geistige Absicht zu begreifen, die den inneren Christus nicht anerkennen (wie sie vor Jahrhunderten den Christus in ihrem eigenen Land verleugneten) und die nach materiellen Gütern streben, während sie die [265] Dinge des Geistes zurückweisen. Sie fordern die sogenannte Rückgabe Palästinas und wollen es denen entreissen, die seit vielen Jahrhunderten dort wohnen; dadurch, dass sie beständig auf materiellen Besitz Wert legen, verlieren sie die wahre Lösung aus den Augen, die – wiederum symbolisch und tatsächlich – darin besteht, dass sie in allen Völkern aufgehen und mit allen Rassen verschmelzen müssen, um auf diese Weise die innere Einheit der ganzen Menschheit sichtbar zu machen.
        Es ist interessant, dass jene Juden, die im südlichen Palästina wohnten und deren Hauptstadt Jerusalem war, sich in dieser Richtung entwickelten. Ihnen gelang es, sich mit den Engländern, Holländern und Franzosen in einer Weise zu assimilieren, wie es die Israeliten, die von Samaria aus beeinflusst wurden, niemals erreicht haben. Ich empfehle dies eurer Beachtung.

        Das Karma der Menschheit würde sich radikal vom gegenwärtigen vergeltenden Karma zum guten Zukunftskarma umgestalten, wenn die jüdische Rasse sich ihre hohe symbolische Bestimmung ins Gedächtnis zurückrufen, wenn sich die übrige Menschheit im jüdischen Volke symbolisch erkennen würde und wenn beide Teile die Einheit des Menschengeschlechtes betonen und damit aufhören würden, sich als getrennte nationale und rassische Gruppen zu betrachten.

        Betrachtet man diese Frage aus weiter Sicht (mit einem Blick auf die zurückliegende Geschichte, wie auch auf eine hoffnungsvolle Zukunft), so zeigt es sich, dass die Juden selber das meiste zur Lösung dieses Problemes beitragen müssen. Bis heute haben sie sich (als Rasse) noch nicht offen und ehrlich die Frage gestellt, warum sie denn eigentlich seit den Tagen der Ägypter bei allen Völkern so unbeliebt und unerwünscht waren. Alle Jahrhunderte hindurch ist es das gleiche gewesen. Und doch muss es einen Grund dafür geben, der in dem Volk selbst liegt, sonst könnte diese Reaktion nicht überall so einmütig dieselbe sein. Die Juden haben versucht, ihrem schrecklichen Problem mit demütigem Flehen, mit jammervoller Klage oder unseliger Verzweiflung beizukommen. Sie haben von den «heidnischen» Völkern erwartet, dass diese die ganze Angelegenheit regeln würden und viele Heiden haben diesen Versuch auch [266] unternommen. Dieser grundsätzliche Sachverhalt wird jedoch in der Welt so bleiben, wie er seit grauer Vorzeit war, solange nicht die Juden selbst der Situation klar ins Auge schauen und zugeben, dass es an ihnen ist, den vergeltenden Aspekt des Gesetzes von Ursache und Wirkung auszuarbeiten; der Zustand wird sich erst dann ändern, wenn sie sich bemühen herauszufinden, was denn eigentlich in ihnen als Rasse steckt, was ihr uraltes und grausames Schicksal heraufbeschworen hat. Es ist über jeden Zweifel erhaben, dass es innerhalb dieses Volkes grosse, gute, gerechte und geistig gesinnte Menschen gegeben hat und noch gibt. Verallgemeinerungen sind niemals ein vollkommener Ausdruck der Wahrheit. Betrachtet man jedoch das jüdische Problem in Zeit und Raum, in geschichtlicher Vergangenheit und Gegenwart, so verdienen die angeführten Punkte sorgfältige Beachtung von seiten der Juden.

        Was ich gesagt habe, mildert in keiner Weise die Schuld derer, welche die Juden so schwer misshandelt haben. Es gibt bei euch ein Sprichwort: «Zwei Schwarze geben noch keinen Weissen», nicht wahr? Für das Verhalten der Völker den Juden gegenüber, das in den scheusslichen Grausamkeiten der letzten 25 Jahre gipfelte, gibt es keine Entschuldigung. Das Gesetz muss sich unausweichlich auswirken. Wenn auch vieles, was den Juden geschehen ist, in ihrer Vergangenheit begründet liegt und ihrer deutlichen Tendenz nach Absonderung, ihrem fehlenden Anpassungswillen und dem Umstand zuzuschreiben ist, dass sie auf materielle Güter besonderen Wert legten, so laden doch die Handlanger, welche dieses böse Karma über die Juden gebracht haben, ebenso den Vergeltungsaspekt des gleichen Gesetzes auf sich. Heute ist die Situation zu einem Circulus vitiosus von Irrtum und Missetat, von Vergeltung und Rache angewachsen und angesichts dieser Lage muss die Zeit kommen, da die Völker gemeinsam über dieses Problem verhandeln werden, um in gemeinsamer Arbeit die verkehrte Einstellung auf beiden Seiten zu beenden. Jedes böse Karma findet seine Auflösung durch den Willen, es auf sich zu nehmen, durch liebevolle Zusammenarbeit, offene Anerkennung der Verantwortung und durch kluge, gemeinsame Aktionen zum Wohl der Gesamtmenschheit und nicht nur zugunsten einer einzelnen Nation, eines Volkes oder einer [267] Rasse. Das jüdische Problem wird weder durch Besitzergreifung von Palästina gelöst werden, noch durch Klageschriften, Forderungen und finanzielle Manipulationen. Das würde nur die Verlängerung uralten Unrechtes und materiellen Besitzstrebens bedeuten. Das Problem wird gelöst werden, wenn der Jude bereit ist, sich der Zivilisation, der kulturellen Tradition und dem Lebensstandard eben jener Nation anzupassen, in die Geburt und Erziehung ihn hineinstellten und in der er ganz aufgehen sollte. Es wird gelöst werden, wenn jeglicher Rassenstolz und jeglicher Gedanke an ein Auserwähltsein abgetan, wenn auf Dogmen und Gebräuche verzichtet wird, die innerlich veraltet sind und nur Stacheln beständiger Erbitterung für die Umwelt bilden, in der sich der Jude befindet. Die Schwierigkeiten werden behoben werden, wenn in den geschäftlichen Beziehungen die Selbstsucht und die deutliche Grundtendenz des hebräischen Volkes, zu täuschen und zu übervorteilen, einer selbstloseren, rechtschaffeneren Art des Tätigseins weicht.

        Der Jude ist auf Grund seiner Entwicklungsstufe und seiner Strahlen ganz aussergewöhnlich schöpferisch und künstlerisch veranlagt. Das muss er erkennen, er darf aber nicht danach trachten, – wie dies jetzt noch geschieht – in allen Bereichen zu dominieren, anderen Völkern alle günstige Gelegenheiten wegzuschnappen, um seine eigene Lage und sein eigenes Volk auf Kosten anderer zu verbessern. Ein Entrinnen aus der gegenwärtigen Situation wird dann eintreten, wenn der Jude vergisst, dass er ein Jude ist und in seinem innersten Bewusstsein Italiener, Amerikaner, Brite, Deutscher oder Pole wird. Das ist zur Zeit noch nicht der Fall. Das jüdische Problem wird sich lösen durch Wechselheirat – im Gegensatz zum Negerproblem. Das bedeutet Zugeständnisse und Kompromisse von seiten der orthodoxen Juden – nicht Zugeständnisse aus Zweckmässigkeitsgründen, sondern aus Überzeugung.

        Ausserdem möchte ich noch auf folgendes hinweisen: So wie die Kabbala und der Talmud zweitrangige esoterische Wege zur Wahrheit und materialistisch in ihrer Art und Weise sind (denn sie enthalten viel solche Magie, welche die eine Stufe der Materie mit Substanz einer anderen Ordnung in Verbindung bringt), genau so ist auch das Alte Testament ganz entschieden eine Schrift zweiten [268] Ranges und steht geistig nicht auf der gleichen Stufe wie die Bhagavad Gita, die alten heiligen Schriften des Ostens und das Neue Testament. Es betont das Materielle und versucht, das Bewusstsein der Welt durch ein rein materialistisches Jehova-Bild zu beeinflussen. Das Grundthema des Alten Testaments ist die Wiedergewinnung der höchsten Ausdrucksform göttlicher Weisheit im ersten Sonnensystem. Jenes System verkörperte das schöpferische Wirken des dritten göttlichen Aspektes, des Aspektes aktiver Intelligenz, der durch die Materie zum Ausdruck kommt. Im gegenwärtigen Sonnensystem aber soll die erschaffene Welt eine Wesensäusserung für den zweiten Aspekt, für die göttliche Liebe werden. Dies hat der Jude nie begriffen, denn die im alten Testament zum Ausdruck kommende Liebe ist die separatistische, besitzgierige Liebe Jehovas zu einer bestimmten Gruppe innerhalb des Menschenreiches. Paulus fasst die Haltung, welche die Menschheit einnehmen sollte, in den folgenden Worten zusammen: «Es gibt weder Juden noch Heiden mehr». Das gegenwärtige schlimme Karma des Juden ist dazu da, seine Isolierung zu beenden, ihn dahin zu bringen, dass er seine materiellen Ziele aufgibt, dass er einer Nationalität absagt, die immer irgendwie dazu neigt, innerhalb einer anderen Nation parasitisch zu werden und dass er lernt, eine allumfassende Liebe zum Ausdruck zu bringen, statt sich von andern abzusondern und sich unglücklich zu fühlen.

        Und wie steht es denn mit der Haltung der «Heiden»? Es ist absolut notwendig, dass die Völker dem Juden um mehr als die Hälfte des Weges entgegenkommen, wenn er langsam und stufenweise dazu übergeht, seine nationalistische Orthodoxie zu ändern. Es ist unbedingt notwendig, dass sie aufhören, den Juden zu ängstigen, zu verfolgen und zu hassen und ihn von einer Zusammenarbeit auszuschliessen. Die wachsende antisemitische Einstellung in der Welt ist aus göttlicher wie auch aus menschlicher Sicht völlig unentschuldbar. Ich meine hier nicht die abscheulichen Grausamkeiten des besessenen deutschen Volkes. Diesen Vorgängen liegt eine uralte Beziehung aus den Tagen von Atlantis zugrunde, auf die näher einzugehen nutzlos wäre, da ich euch die Wahrheit meiner Behauptungen nicht beweisen könnte. Ich weise hier nur auf die Geschichte der letzten zweitausend Jahre hin und auf das alltägliche Verhalten der «Heidenvölker» in aller Welt. Von allen Völkern und Einzelmenschen muss eine ganz entschiedene Anstrengung unternommen [269] werden, die Juden zu assimilieren, Ehen mit ihnen einzugehen und die Idee abzulehnen, dass alte Denkweisen und uralte böse Beziehungen ernsthafte Hindernisse bilden. Überall müssen es die Menschen als Schandfleck ihrer nationalen Ehre betrachten, wenn noch etwas von jenem alten Gegensatz in ihrem Land auftaucht, der da heisst: hie Jude – hie Heide. Es gibt weder Juden noch Heiden mehr – es gibt nur noch eine Menschheit. Dieser Weltkrieg (1914 – 1945) sollte als der Schlusspunkt der uralten Feindschaft zwischen Juden und Heiden betrachtet werden. Beide Gruppen haben nun die Gelegenheit, eine neue, glücklichere Lebensweise zu schaffen und eine Beziehung echter Zusammenarbeit von beiden Seiten aus anzubahnen. Dieser Assimilationsprozess wird langsam vor sich gehen, denn die ganze Situation stammt aus so alten Zeiten, dass Denkgewohnheiten, herkömmliche Einstellungen und unterschiedliche Gebräuche fest verankert und deshalb schwer zu überwinden sind. Aber die notwendige Wandlung kann eintreten, wenn guter Wille alles beherrscht: das gesprochene und geschriebene Wort und die Art des gemeinsamen Zusammenlebens. Die Hierarchie kennt keinen Unterschied. Und das Haupt der Hierarchie erreichte – wenn es auch heute nicht in einem jüdischen Körper weilt – doch das höchste geistige Ziel für die Menschheit, als es einen jüdischen Körper bewohnte. Die Hierarchie lässt auch bestimmte Jünger sich innerhalb des Judentums inkarnieren, die vollbewusst an der Umwandlung der Lage arbeiten werden. Schon heute gibt es Juden – wenn auch ihre Zahl noch klein ist -, die sich nicht als Juden fühlen. Nicht das jüdische Problem beschäftigt sie ausschliesslich und vor allem anderen, sondern ihr ganzes Streben geht dahin, die Kluft zu überbrücken und alle Menschen in eine einzige Menschheit zu verschmelzen.

        Ich wiederhole es nochmals: die Meister der Weisheit kennen weder Juden noch Heiden – einzig Seelen und Söhne Gottes.

        Eine der kritischen Einwendungen gegen die Art, wie ich an das Thema des Karmas als eines entscheidenden und sowohl in kranken wie in gesunden Zeiten wirkenden Faktors herangehe, ist die, dass ich zu sehr im allgemeinen bleibe und keine spezifische, ausführliche Analyse bestimmter Krankheiten, besonders der grossen [270] Grundkrankheiten gebe, die heute so viele Opfer unter den Menschen fordern und deren man noch nicht grundlegend Herr werden kann. Ich beschäftige mich nicht mit ihren Symptomen oder ihrer Heilung und ich gebe auch keine Behandlungsmethoden an. Ich merke, dass dies eine Einwendung ist, um die ich mich kümmern sollte, damit ihr ohne Missverständnis in eurem Studium fortfahren könnt. Es ist hier die geeignete Stelle, um innezuhalten und diesem Argument entgegenzutreten. Karma ist notwendigerweise ein Gegenstand allgemeiner und nicht spezifischer Natur; im okkulten Sinn wird es von der allgemeinen Öffentlichkeit noch nicht anerkannt. Es muss also vorläufig nur in grossen Zügen betrachtet werden, bis einmal das Gesetz von Ursache und Wirkung im menschlichen Bewusstsein als bestimmender Hauptfaktor anerkannt wird und zwar nicht nur im grossen Rahmen, sondern auch im Leben des Einzelnen. Von diesem Gesetz weiss die Allgemeinheit im Ganzen bisher noch nichts.

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      • Und hier das Zitat von Rolak im Kontext (Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, Seite 131 ff. (engl.))

        In der zweiten Gruppe von Nationen, die ihre Ideologien änderten und auf die Nöte der Massen reagierten, sind Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Portugal zu finden; sie alle änderten ihren alten politischen Kurs und ihre Regierungsform, und sie reagierten langsam und allmählich auf die Shamballa-Kraft. Diese Reaktionen erfolgten indes durch grosse und hervorragende Persönlichkeiten, die für den Willen zur Macht und den Willen zu ändern besonders empfänglich waren; sie änderten während der letzten 150 Jahre die Sinnes- und Wesensart ihrer Nationen und betonten immer stärker die umfassenderen menschlichen Werte. Zu diesen Persönlichkeiten gehören die Männer, die den Anstoss zur Französischen Revolution gaben: der grosse Eroberer Napoleon; Bismarck, der Schöpfer einer Nation; Mussolini, der Erneuerer seines Volkes; Hitler, der die Verantwortung für ein unglückliches Volk auf sich nahm; Lenin, der Idealist, Stalin und Franco. Sie alle sind Manifestationen der Shamballa-Kraft und gewisser, wenig verstandener Energien. Sie haben zu ihrer Zeit das Bild Europas wesentlich verändert, zogen infolgedessen Asien in Mitleidenschaft und beeinflussten bestimmend die Geisteshaltung und Politik in Amerika.

        Auch wenn die Auswirkungen gefährlich und schrecklich waren, so führten sie dennoch dazu, dass sich in der Menschheit zwei sehr wesentliche Charakterzüge entwickelten. Erstens eine umfassende Zunahme des Unterscheidungsvermögens und zweitens die Tendenz [134] zur Ausbreitung, wodurch die Weltseele mit Zivilisations- und Kulturwerten sowie mit den mannigfaltigen Gaben der vielen Völker beschenkt wurde. Der Trieb in England, in die Kolonien zu gehen, der Drang vieler Menschen aus Europa, nach Nord- und Südamerika auszuwandern, die Zerstreuung innerhalb der nationalen Grenzen wegen eines Krieges oder weil es ratsam war (wie z.B. Die Evakuierung von Städten), der Abtransport von Menschen aus Italien und von Volksgruppen innerhalb Russlands, das ständige Weiterziehen der wandernden Juden – all das sind Anzeichen dafür, dass in weltweitem Massstab die Grenzen zusammenbrechen und ein Vermischungs- und Verschmelzungsprozess eingesetzt hat, wie ihn die Welt bis jetzt noch nicht gesehen hat. Es ist aber auch ein Erziehungsprozess von unschätzbarem Wert, der ständig dazu nötigt, Ansichten aufs neue zu überprüfen, Lebensweisen zu ändern, untereinander zu heiraten und sogenannte unerlaubte Beziehungen einzugehen. Der äussere Wechsel bewirkt eine innere Synthese und eine äussere Zerstreuung, und die Spaltungen wirken sich innerlich als engere Beziehungen und als zunehmend toleranter Geist der Verständigung aus. Infolge der vielen umwälzenden Ereignisse, der vielen sich ändernden Situationen und der vielen Ansichten und Theorien über Regierung und Religion entwickelt sich überall und in allen Gesellschaftsklassen die Fähigkeit, gründlich nachzudenken, zu wählen und zu unterscheiden. Das ergibt sich naturgemäss aus neuen Kontakten und aus der schnellen Berichterstattung durch Presse und Rundfunk.

        Gerade das ist vom Standpunkt der Evolution und des zunehmenden Weltbewusstseins von Bedeutung. Die Ereignisse in der äusseren Welt sind nur damit verbundene Folgeerscheinungen, die keinen dauernden Einfluss ausüben.

        Die einander folgenden Ereignisse und kritischen Situationen kommen durch Energiebrennpunkte zustande. Das sind die Diktatoren, Staatsmänner und sonstigen hervorragenden Persönlichkeiten in aller Welt. Ebenso tragen auch Gruppen dazu bei, die nur für ihre eigenen Ziele arbeiten oder die (was noch häufiger der Fall ist) sich von einem Ideal oder von der Weisheit einer Gruppe leiten lassen, gleichzeitig aber auch persönliche Ambitionen verfolgen, den Willen zur Macht bekunden und danach streben, [135] Mittelpunkt persönlicher Verherrlichung zu werden. Wir nennen diese Leute Diktatoren, Demagogen, inspirierte Führer oder gerechte und weise Menschen entsprechend unserer Ideologie, Tradition, Einstellung zu unseren Mitmenschen und unserer politischen, wirtschaftlichen und religiösen Ausbildung. Aber alle diese Führer sind auch nur Menschen, so, wie alle anderen: idealistische und irrende Menschen, Patrioten, Egoisten, Streber, beeinflussbare, törichte, verschlagene, machthungrige, ehrgeizige Menschen, die klar ein Zukunftsbild erschauen und dennoch kurzsichtig reagieren, grausam oder weise je nachdem – aber letzten Endes hochentwickelte Persönlichkeiten. Sie werden benützt, um grosse und notwendige Veränderungen herbeizuführen und die Zivilisation umzubilden. An den falschen Methoden und bösen Taten ist die gesamte Menschheit schuld, ebenso an den falschen Denkgewohnheiten, welche die Menschheit selbstsüchtig und grausam gemacht und diesen grossen und weltweiten Lebensimpuls, den Willen nach Änderung, dazu gebracht haben, sich in so machtvoller und grausamer Weise zu manifestieren.

        Gebt nicht die Schuld den beteiligten Persönlichkeiten oder den Männern, welche diese Ereignisse bewirken, Ereignisse, die uns bestürzen und entsetzen. Sie sind nur das Produkt der Vergangenheit und die Opfer der Gegenwart. Gleichzeitig sind sie die Vollzugsorgane des Schicksals, die Schöpfer der neuen Ordnung, die Wegbereiter der neuen Zivilisation; sie zerstören das, was zerstört werden muss, bevor die Menschheit auf dem erleuchteten Weg weitergehen kann. Sie verkörpern die Persönlichkeit der Menschheit. Schreibt euch daher selbst die Schuld zu für das, was heute geschieht; versucht nicht, euch der Verantwortung dadurch zu entziehen, dass ihr diese auf die exponierten Menschen, auf irgendwelche Staatsmänner, Diktatoren oder Gruppen abwälzt. Schaut nicht auf eine einzige Person oder Gruppe, und klagt sie nicht an, die Ursache der gegenwärtigen Weltsituation zu sein. Richtet aber auch nicht den Blick auf eine einzige Person oder Gruppe in der Erwartung, dass sie Befreiung bringen oder eine Lösung für das Weltproblem finden würde. Das ist Sache der Menschheit selbst; sie muss und wird Schritte unternehmen, wenn die Zeit dafür reif ist. Die Anerkenntnis gemeinsamer Verantwortung, gemeinsam begangener Fehler, alter irrtümlicher Ansichten, falscher Standpunkte und Denkgewohnheiten, weltweiter egoistischer Absichten und Bestrebungen, eines allgemein bestehenden Angriffsgeistes, der viele [136] Jahrhunderte lang eine Nation nach der anderen beeinflusst hat, die Tendenz im letzten Jahrhundert, zu verhärten und zu erstarren, die reaktionären Kräfte überall – das sind die Eigenschaften und Merkmale, die überall in der Welt anzutreffen sind. Keine einzige Nation oder Rasse ist frei von Schuld, keine einzige hat ganz saubere Hände. Ebensowenig ist irgendeine einzige nationale Gruppe absolut schlecht und böse oder ausschliesslich gut und selbstlos. Überall gibt es gemischte Motive. Dem Nationalismus, der Angriffslust, der Selbstsucht und der Grausamkeit stehen in allen Ländern der Wunsch nach weltweiter Verständigung und nach friedlichen Beziehungen sowie der Geist der Selbstlosigkeit und Wohltätigkeit gegenüber. Die Kräfte des Lichts haben in jedem Land ihre Anhänger und Mitarbeiter, obwohl einige von diesen in der Ausdrucksmöglichkeit stärker behindert sind als andere. Das gleiche gilt für die Kräfte des Materialismus. Und zwischen diesen beiden grossen Gruppen stehen die Massen – in Erwartung günstiger Gelegenheiten und neuer Enthüllungen.

        Die Tatsache, dass diese Zustände überall in der Welt bestehen und dass die Sachlage absolut klar ist, gibt dieser Epoche eine weltweite Chance und die Möglichkeit einer planetarischen Initiation. Initiation besteht im wesentlichen darin, sich der Macht alter Bindungen zu entziehen und sich der Kontrolle mehr geistiger und zunehmend höherer Werte zu unterwerfen. Initiation ist eine Bewusstseinserweiterung, die zu einem immer grösser werdenden Erkennen der inneren Wirklichkeiten führt. Initiation ist das bewusste Erkennen eines erneuerten Sinnes für die Notwendigkeit von Änderungen und für deren weise Durchführung, so dass ein wirklicher Fortschritt erzielt wird; das Bewusstsein erfährt eine Erweiterung, es wird edelmütiger und in höherem Grad weltweit. Die Herrschaft der Seele wird in dem Masse stärker und wirksamer, wie sie die Leitung des Lebens eines Einzelmenschen, einer Nation und der Welt übernimmt.

        Letzten Endes und vom Standpunkt der Hierarchie aus ist der jetzige Konflikt zwischen der Persönlichkeit der Menschheit (bei der die materiellen Werte die alles beherrschenden Faktoren in der Lebenserfahrung sind) und der Seele der Menschheit (deren bestimmende Wirkkräfte die geistigen Werte sind) identisch mit dem Konflikt, in den ein Mensch gerät, der die Stufe der Jüngerschaft erreicht hat und vor dem Problem der Gegensatzpaare steht. Dieser Widerstreit äussert sich auf verschiedene Art und Weise, je nach [137] dem Gesichtspunkt, der Herkunft und Erziehung. Man kann ihn den Kampf zwischen Christ und Antichrist nennen, aber nicht in dem Sinn, wie dieser Gegensatz meistens dargestellt oder verstanden wird. Es gibt keine einzige Nation, die entweder nur den Geist des Antichristen oder den Geist Christi manifestiert. Christ und Antichrist sind die Dualität Geistigkeit und Materialismus sowohl beim Einzelmenschen als auch in der gesamten Menschheit.

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      • lang und schmutzig…

        Das Posten der Komplettversion dieses ellenlang ausgewalzten ‚fürs Gute in der Hölle geschmiedet‘ wollte ich doch der Hausherrin überlassen 😉 Danke.
        Da relativiert auch kein Sand ins Getriebe streuen á la ‚das war damals doch so üblich‘ („zb – und denken wir daran – 1939 !! – geschrieben“) das Unsägliche des Textes.

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  3. Liebe Elke, lieber Rolak,
    ich bin nicht hier um mit Ihnen über ihre einseitige und hetzerische Sichtweise zu streiten. Heute ist der Terminus „Rasse“ natürlich veraltet und behaftet, in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts benutzten alle, auch Wissenschaftler diesen Begriff ohne besonders darüber Nachzudenken. Da sie trotz endlosem Zitieren keine Argumentation, sondern wieder nur Abwertungen auf Lager haben, erübrigt sich jede weitere Mühe auf dieser Ebene.
    .
    Meine Zitate und Ergänzungen (und selbst ihre Zitate) zeigen eindeutig, dass Alice Bailey keine Hitler-Verehrerin ist und nicht der Intoleranz und der Ausgrenzung dient. Das scheint eher ihr Metier zu sein, wenn sie mit ihrer Diffamierung fortfahren und nicht bei den Fakten bleiben.

    Ich denke, jeder kann sich jetzt selbst seine Meinung bilden. Wer den Text gründlich und unvoreingenommen liest, kann ohne weiteres erkennen, dass Bailey differenziert und keine „Rasse abwertet“ oder rassistischer Denke Vorschub leistet. Wo genau der Text rassistisch ist bzw. zu Rassismus aufruft konnten sie trotz wie gesagt ellenlangem Zitat nicht angeben und noch viel weniger begründen. Das sie die dargelegten Ideen akzeptieren verlangt kein Mensch, dass sie den Text verzerrt interpretieren ist letztlich auch ihre Sache, aber das sie sich zu öffentlichen Behauptungen wie Hitler-Verehrerin aufschwingen, wo im Text das genaue Gegenteil steht und dies öffentlich als Tatsache und objektive Wahrheit hinstellen wollen ist ein trauriges Beispiel für geistige Intoleranz und Diffamierung.

    Sie schädigen mit ihrer Diffamierung öffentlich den Ruf einer Person/Autorin, die ihnen nichts getan hat und brauchen sich dann nicht zu wundern, wenn schließlich ein Gericht entscheiden muss, was einer alles öffentlich über einen anderen behaupten darf. Ich bin davon ausgegangen, dass sie den Menschen die hier schreiben wenigstens ansatzweise zuhören, statt dessen gab es langweiligen Zynismus, oberflächliche, gebetsmühlenhaft-intolerante Abwertungen, durch die sie das, was sie bei anderen so laut kritisieren, selbst in hohem Maß offenbaren – insgesamt also eher ein geistiges Tieffluggebiet und mehr Aufwand wäre reine Zeitvergeudung. Wie gesagt: sie können von den Texten halten was sie wollen, das ist ganz ihre Sache. Mir geht es hier um die fortgesetzte öffentliche Diffamierung einer Person, die sie nicht mit Fakten/Zitaten belegen können, sondern mit offensichtlich einseitigen und subjektiven Werturteilen begründen, die leicht durch zahlreiche klar formulierte Textstellen widerlegt werden können.

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    • Sehr geehrte Frau Sand,

      Ich empfange gerade eine Botschaft des „Tibeter“ Djwal Khul, er sagt: „Geliebte Menschheit, ich muss Euch dringend mitteilen, dass Alice Bailey eine Psychopathin war, die meinte meinen Kanal zu empfangen und in meinem Namen zu sprechen. Niemals hatte ich Kontakt zu dieser Frau und es ist verleumderisch anzunehmen, dass ich ihren ersichtlichen Judenhass und ihre Hitler und Diktatoren Verehrung jemals teilen könnte. Dies musste endlich gesagt werden, bevor es zu einer neuen Weltkatastrophe kommen könnte, ausgelöst durch krudeste niedere Instinkte menschlichen Egoismus unter dem Deckmantel eines erleuchteten elitären Bewusstseins mit absolutem Wahrheitsanspruch. Hätte Bailey wirklich einen Draht zu mir gehabt, hätte sie auch damals nicht von Rassen gesprochen, sie hätte in einem Absatz erklärt, dass es diese nicht gibt und Punkt.“

      Und nun Frau Sand?

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  4. Liebe Frau Sand,

    ehe Sie hier mit Ihren wüsten Drohungen mit „rechtlichen Schritten“ noch jemanden Kopfscheu machen, wollen Sie bitte zunächst einmal klarstellen, auf welcher persönlichen Grundlage Sie dies tun. Das Verunglimpfen des Andenkens Verstorbener im Sinne von § 189 StGB wird bekanntlich nur auf Antrag hin verfolgt. Das Antragsrecht steht nach § 194 Abs. 2 StGB nur den „Angehörigen“ im Sinne des § 74 StGB zu. Wir wären schon dankbar für eine nähere Darlegung Ihrer persönlichen Verwandtschaft.

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    • Na, da hat aber einer ins Schwarze getroffen 🙂 genau: sachlich bleiben! genau hinschauen! dann richtet euch mal nach dem Buch!
      Deine Empfehlung muss sich auf Elke beziehen, die alle Borniertheit der Fundamentalisten locker toppt. Die Frau bringt
      es fertig folgenden Beleg (in ihrem unfassbar langen „Zitat“ enthalten, kurz rauskopiert) für ihre durchgedrehten Bailey- Anschuldigungen zu bringen: „Es gibt weder Juden noch Heiden mehr – es gibt nur noch eine Menschheit.“ – wenn solche Ideen ein Beleg für Rassismus sein sollen, dann hat hier jemand seinen Verstand bereits verloren…

      Und dann lese ich in Elkes nächsten Text an Frau Sand folgende Forderung: Zitat:
      „Hätte Bailey wirklich einen Draht zu mir gehabt, hätte sie auch damals nicht von Rassen gesprochen, sie hätte in einem Absatz erklärt, dass es diese nicht gibt und Punkt“

      Elke hallo! die gewünschte Aussage haben sie selbst schon zitiert, denn wie könnte man den folgenden Aussage anders verstehen:
      „Es gibt weder Juden noch Heiden mehr – es gibt nur noch eine Menschheit.“

      Richtig, wenn man die Idee dieses Satzes und die Motivation der Verfasserin dann immer noch nicht versteht bzw. dermaßen falsch versteht, dann liegt es nicht an AAB sondern an der Elke selbst.

      Wer immer diese Elke für ihr bizarres Treiben hier bezahlt, er sollte sich bessere Mitarbeiter suchen, die wenigstens in der Lage sind, einen etwas älteren Text/Übersetzung anständig zu analysieren.
      Und die anderen Geistesgrößen hier stehen daneben und drücken noch einen dummen Spruch zum Fremdschämen nach dem andren. Mann seid ihr coole Freidenker 🙂

      Ich kenne viele Leute die sich gerne mit den Schriften von AAB befassen, einige sogar ziemlich intensiv – aber wirklich keiner war auch nur ansatzweise so aggressiv und hasserfüllt wie eure Elke. Wisst ihr was? Da waren friedliebende Hippies dabei und Ärzte ohne Grenzen, Entwicklungshelfer, freie Künstler, ganz normale Krankenschwestern und sicher auch einige, die etwas strange waren. Aber keiner von denen hat nach einem neuen Führer gerufen, war rassistisch oder hatte es nötig andere oder Andersdenkende fertigzumachen. Da waren eher Weltfriede und respektvolles Miteinander angesagt – ich weiß, Fremdworte in diesem Blog – meine Empfehlung; googelt die doch einfach mal, das wäre mal eine sinnvolle Aktivität. Ich weiß ja nicht, welcher Denkschule Elke angehört, aber wenn das dabei rauskommt, was ich hier lese, dann sollte sie sich besser mit sich selbst als mit anderen beschäftigen. Ich gehöre auch zu denen, die sich mit den Lehren des Tibeters beschäftigen und ich habe keine Lust wegen abgedrehten Freaks wie euch irgendwann mit Rassismus oder gar Hitler-Verehrung in Verbindung gebracht zu werden. Lernt mal richtig Texte lesen, kriegt eure Wahnvorstellungen unter Kontrolle und macht euch locker.
      SDI

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      • SDI (Frau Sand), über derartige persönliche Rundumschläge kann ich mich nur noch amüsieren, was bilden Sie sich denn eigentlich ein?

        Sie wollten Beweise für meine Statements, dann gab es Zitate, für Ihren Geschmack wiederum völlig untauglich, denn diese waren für Sie aus dem Kontext gerissen. Ergo wurde viel Kontext mit den einschlägigen Zitaten geliefert und nun passt das natürlich wieder nicht!?

        Sie können jedoch völlig aus dem Häuschen fahren, jeder von ihnen, der ein Bailey Fan ist, denn wichtig sind hier die unvoreingenommenen Leser, die noch 1 und 1 zusammenzählen können und deren Wahrnehmung nicht komplett verblendet ist.

        Wenn Ihnen persönlich daran liegt, nicht als Rassist bezeichnet zu werden (obwohl ich Ihnen persönlich niemals einen Rassismus unterstellen würde), dann unterhalten Sie sich vielleicht mal besser mit jüdischen Mitbürgern zum Thema.

        Ich empfehle Ihnen da Yonassan Gershom, he was also not amused!

        In short: I am not against spirituality, only against racism, antisemitism, and bigotry in general — with which Alice Bailey’s books simply reek. I am not the olny person with this opinion of her — Read the Amazon reviews of Esoteric Healing and you will see that others have also picked up on the same quotes as bigotry. Serious spiritual seekers of all paths can do a whole lot better than the low-level junk. As someone once said, don’t be so „open-minded“ that your brains fall out.

        PS. sicher sind alle gleich: „Ein Volk, ein (Welt-)Reich, ein Führer“, kennt man doch.

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      • ich bin amused, Elke:-) wer so schimpft und rundumschlägt wie sie das tun, hat wenig Grund sich über den gutgemeinten Rat einmal in sich zu gehen zu wundern. Ich habe ja kurz aus diesem Kontext zitiert. Wie erklären sie sich selbst denn solche Aussagen wie die von mir zitierte? Blenden sie die aus? Sind die nur „böser Trick“ für sie, eine große Täuschung dummer Leser, die nur sie durchschauen?

        Alle die Bailey gelesen haben wissen, dass sie für eine Welt arbeitete in der Mitgefühl und Vernunft statt Gewalt und Selbstsucht, Freiheit statt Unterdrückung stattfinden. In der sich gleich-berechtigte Menschen und Völker frei, selbstbestimmt, demokratisch und friedlich entwickeln können. So wie es in Europa jetzt weitgehend möglich ist.

        Für Bailey waren Hitler und das 3.Reich nachweislich und deutlich belegbar so ziemlich der Gegensatz zu der von ihr und allen normalen Menschen gewünschten Entwicklung der Menschheit zu mehr Einheit und Frieden.

        Für mich ist der Holocaust ein durch nichts zu rechtfertigendes, entsetzliches Verbrechen, an denen die Deutschen unendlich viel Schuld tragen – aber damit hat Frau Bailey nun überhaupt nichts zu tun. Wenn ich der Verlag wäre, würde ich gegen solche unglaublichen Gleichsetzungen und Verleumdungen auf jeden Fall irgendwie, notfalls auch juristisch vorgehen.

        Sie geben ernsthaft ein, zwei ungelenk übersetzte Sätze als Begründung für ihre „Hitler-These“ an, denen einige tausende gegenüberstehen, in denen inhaltlich das Gegenteil steht, genauer differenziert wird, möglichen Irrtümern entgegengewirkt wird. Eine derartig miese „Beweislage“ gibt ihnen kaum Anlass, öffentliche Hetze zu betreiben, ganz gleich was andere Menschen zu diesem Thema sagen.

        Nach meiner Erfahrung sind es nämlich nur die fundamentalistischen und prinzipiell intoleranten Strömungen bei Christen, Muslimen oder Juden, die Alice Bailey oder andere neuere Strömungen ablehnen und gelegentlich auch abwerten. Die werden ihnen – zwar jeder mit anderer Motivation zustimmen – aber das würde ich nicht zu hoch bewerten, denn diese Menschen sind gegen alles, was nicht für sie ist irgendwie feindlich gesinnt. Viele andere Christen, Muslime oder Juden und besonders die große Gruppe der Nichtgläubigen und auch bzgl. Spiritualität skeptischen Menschen, beschäftigen sich dagegen interessiert mit den Themen, die Alice Bailey anspricht. Das nennt man dann den Horizont erweitern und am Charakter arbeiten. Das nennt man dann Stille und Meditation.

        Natürlich kann man über das, was Bailey über die Juden (und auch über andere Völker) schreibt geteilter Meinung sein – man kann das alles auch ganz verneinen, so wie man den Inhalt der Bibel oder des Korans verneinen kann – das wurde schon lange bevor sie geboren wurden diskutiert – aber selbst wenn Bailey kontrovers schreibt, was völlig legitim ist – sie ist weit davon entfernt rassistisch oder in Verehrung von Hitler zu sein. Keine einzige Stelle ihrer Zitate belegt das. Ich kenne ihre Bücher und bin immer skeptisch geblieben, daher kann ich mir ein ausgewogenes Urteil bilden. Ich habe zwei jüdische Freunde, von denen keiner das geringste Problem mit Bailey hat und die Beide vieles von dem was von AAB über die Juden, ihre speziellen Probleme und über gewisse Stömungen geschrieben wurde für nachdenkenswert halten.

        PS: love is all you need

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  5. Nur nochmal für alle hier, die noch denken können: A.Bailey fordert in ihren Schriften, dass sich das Problem mit den „Juden“ erst dann löst, wenn die Juden ihre Tradition, ihre Kultur und ihre Religion völlig hinter sich lassen und sich dort assimilieren, wo sie leben, bzw. geboren wurden. Damit alle Menschen gleich sein können, ist dies für AAB eine Grundvoraussetzung. Das bedeutet für jeden Juden den psychischen Tod und Hitler machte daraus den physischen Tod, denn damit hat sich das Thema für ihn schnell und sicher erledigt, um es überspitzt zu formulieren. “Es gibt weder Juden noch Heiden mehr – es gibt nur noch eine Menschheit.” realisiert sich für Bailey eben nur unter der genannten Voraussetzung, wenn auch Juden aufgeben Juden zu sein.

    Alles klar?

    Ich bin ja völlig ungläubig, weiß hier jeder, aber eine gleichgeschaltete Menschheit dürfte auch für Atheisten eine Horrorvorstellung sein 😉

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    • Sie fordert gar nichts, sondern sieht es als die beste Lösung an. Soetwas haben auch schon Juden gesagt und in ihrem Leben praktiziert. Andere sind konvertiert etc. Im übrigen ist diese Aussage keine „Grundvoraussetzung“, sie ist auch nicht nur auf die Juden bezogen, sondern gilt für alle Weltreligionen, letztlich für alle Menschen sich als Menschen zu begegnen und nicht als CHrist, Jude, Ungläubig etc. Das ist so ziemlich das Gegenteil von „Gleichschaltung“. Die Weltreligionen sollten schließlich zur Erkenntnis kommen , dass nur ein Gott oder eine Wirklichkeit für alle Menschen existiert und daher in Liebe zusammenarbeiten, anstatt sich wie bisher auszugrenzen. Alles klar? Und zu ihrer Vermutung: ich kenne Frau Sand gut – bin aber keine Frau 🙂

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      • @ SDI

        Sie schreiben: „Und zu ihrer Vermutung: ich kenne Frau Sand gut – bin aber keine Frau“

        Wenn alles so grossartig wäre, wie Sie es gerne die Leser glauben machen wollen, warum schreiben Sie dann unter Pseudonym?

        (solch ein Verhalten kenne ich von Angehörigen der Sekte Anthroposophie)

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      • Schon nahezu Gebetsmühlenartig verteidigen diese – Sand & SDI – mit Zähnen und Klauen ein verherrlichendes Bild einer A.Bailey.
        Bailey war „nur“ Schriftstellerin die, wahrscheinlich in einer Psychose, etwas gechannelt bekommen haben will. Dies dann auch noch ernst zu nehmen ist einfach grotesk. Das eigentlich gefährliche daran waren die Leute, welche derartiges für bare Münze nahmen, ein reales pragmatisches Weltbild daraus strickten und somit eine menschen-, ja eine lebensverachtende Idiologie verfolgten – gegenseitiges Kokettieren nicht ausgeschlossen. Bailey dürfte sich schon geschmeichelt fühlen, dass Leute wie Hitler, Himmler u.v.a. ihr Werk real „verfilmten“. Bailey ist NICHT hingegangen und hat gesagt: „Hey Jungs, lasst den Scheiss hier, so habe ich das nicht gemeint.“ Richard Prater etablierte zuvor Bailey in einer Szene, in der die ehemalige Konservenfabrikarbeiterin den Nährboden fand, auf dem ihr krudestes Gedankengut fruchtete. An diesem Punkt wiederholt sich Geschichte immer wieder – wenn man nicht skeptisch auf derartige Werke reflektiert.
        Ich möchte es bei einem Zitat des Skeptikers Jacob Burckhardt belassen, in dem da steht: „Vor Zeiten war ein jeder ein Esel auf seine Faust und ließ die Welt in Frieden; jetzt dagegen hält man sich für ‘gebildet’, flickt eine ‘Weltanschauung’ zusammen und predigt auf die Nebenmenschen los.“
        Burckhardt lebte von 1818 bis 1897 und vermochte sehr wohl die Zusammenhänge seiner Zeit zu erkennen, welche möglichen Tendenzen sich daraus ergeben mögen. Das Ergebnis ist bekannt und hier hinreichend beschrieben.
        Elke mag vielleicht kein Burckhardt der heutigen Zeit sein – oder auch doch? – eines ist ihren kritischen Beiträgen zur Esoterikszene in diesem Blog hier zu entnehmen, dass sie aus der Geschichte gelernt hat.
        Sand & SDI, wenn Euch dieses nicht passt, ……. go away.

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      • Lieber Andreas, weil ich im Gegensatz zu Frau Sand in Hassblogs wie diesen, in denen krasse Verleumdungen üblich zu sein scheinen, besser anonym bleibe. Es geht hier nicht um ein Backrezept, sondern um schwerste Formen der Denunziation.
        An BSR: nee, ich zitiere nur aus ihrem Werk, wenn das nicht zu ihren Vorurteilen passt, ist das nicht mein Problem. Wenn sie meine Beiträge gelesen hätten, wüssten sie, dass niemand der AAB ernsthaft liest menschenverachtende Ideologien verfolgt. Im Gegenteil: wenn er solche verfolgen würde, dann würde er nach dieser Lektüre sich sicher anstrengen die Menschen künftig nicht mehr zu verachten, denn eben das ist die allgemein bekannte Wirkung ihrer Schriften.
        Ihre bizarren Hitler und Himmler-Phantasien konnte ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Beweise gibt es für diesen Schwachsinn sowieso keine. Behaupten kann man in ihren Kreisen scheinbar alles, wenn der Tag lang ist.
        Es lag wohl an den Deutschen selbst das diese schwer gestörten Menschen soviel Macht bekamen. Dies ernsthaft Bailey anzuhängen ist nur eine weitere haltlose und offensichtliche Diffamierung, die sie auf die Menschen loslassen. Ernst nehmen werden solche Dinge wohl nur sie selbst. Was Bailey über die Achsenmächte dachte, hat sie oft genug geschrieben. DAS zählt, nicht ihre Phantastereien.
        .

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    • Ja, nun endlich lassen Sie die Katze aus dem Sack mit „Ich bin ja völlig ungläubig, weiß hier jeder, aber …“

      Nun kommen wir ENDLICH zum Thema „Glaube“. Ich vermutete das sowieso schon von Anfang an, denn mit einer derartigen menschlichen Diffamierung, wie sie auf dieser Webseite stattfindet, hätte wohl jeder Christ oder Angehöriger einer anderen Weltreligion seine Probleme. Hier zu diskutieren ist ziemlich zwecklos, denn, wenn jemand an GAR NICHTS glaubt, kann er sich natürlich auch nicht vorstellen, daß es neben unserer physischen Welt auch eine geistige Welt gibt. Auf Einzelheiten möchte ich hier gar nicht erst eingehen.

      Natürlich weiß Elke auch nicht, daß alles, was wir tun oder unterlassen, irgendwann eine Rückwirkung auf uns selbst haben wird. Das nennt man KARMA, was Atheisten überhaupt nicht gern hören. Für sie selbst ist das schon in Ordnung, dann müssen sie eben noch etwas länger auf ihrem Entwicklungsweg wandeln und auch leiden. Nur, sollten sie nicht alles Andere, was sie nicht verstehen, runterziehen auf ihren „physischen Boden der Tatsachen“, denn es gibt eben doch mehr, als sich ein noch so intelligentes physisches Gehirn denken kann.

      Ich selbst möchte nicht in Elke’s Haut stecken, die es sich gemütlich am Tisch der Spötter gemacht hat. Schon Jesus warnte: „Hütet Euch, daß Ihr nicht am Tisch der Spötter sitzet“… oder so ähnlich. Das hat seine Richtigkeit, denn, wer andere richtig runterkritisiert, meist noch wie im vorliegenden Fall ohne wirklichen Grund, richtet großen Schaden an, und zwar nicht nur an der kritisierten Person, sondern auch an sich selbst. Er umgibt sich praktisch selbst mit all diesen negativen Gedankenformen, die dann nach dem Gleichheitsgesetz wiederum gleiche negative Gedankenformen anderer anziehen. Farblich müßte man sich das dann als schwarz-graue Aura vorstellen, wovon Elke ja bestimmt auch nichts hält. Aber es gibt nun mal solch hochentwickelte Menschen, die die Aura eines Menschen sehen können. Und daß Elke sich dann auch noch über die telepathischen Fähigkeiten von AAB lustig macht, d.h. so tut als würde Meister D.K. auch zu ihr (Elke) gesprochen haben, halte ich für ziemliche Hybris.

      Demut ist die erste Qualität, die man als Mensch auf dem Pfad entwickeln muß und dann natürlich die absolute Menschenliebe, die Bailey in all ihren Schriften immer wieder in den Vordergrund stellte.

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      • Nun kommen wir ENDLICH zum Thema “Glaube”

        Nö, aber dieser Denkfehler ist weit verbreitet; also: Geschenkt.

        denn mit einer derartigen menschlichen Diffamierung, wie sie auf dieser Webseite stattfindet, hätte wohl jeder Christ oder Angehöriger einer anderen Weltreligion seine Probleme.

        Das wird nicht geschenkt, lässig eine Diffamierung abzulassen unter dem Deckmäntelchen des Kampfes gegen (nicht stattgefunden habende) Diffamierung.

        Elke’s

        Insofern nach dieser demaskierenden Selbstbezüglichkeit herzlichen Dank für das selbstklassifizierende Deppenapostroph.

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      • Tja rolak, wer inhaltlich mal wieder nichts zu sagen hat (und textinhalte nicht versteht, wie sie eben zum wiederholten male eindrucksvoll bewiesen haben), der muss halt ein „deppenapostroph“ bemühen um andere weiterhin abzuwerten.

        dafür gibts von ihrem geldgeber sicher wieder eine prämie. und bzgl. der diffamierung, die angeblich keine ist: „hitler-verehrerin“ konnte hier nicht mal ansatzweise objektiv belegt werden (und subjektive werturteile sind keine beweise – da lacht sich jeder der nur etwas juristisch beschlagen ist krumm) und bei rassismus sieht es ähnlich aus: kritische äusserungen über völker (zeitbezug beachten) wie deutsche oder juden sind vollkommen ok und nur dann rassistisch, wenn diese als niedriger, minderwertig ggü. anderen bezeichnet werden. auch dies konnte in keinem fall belegt werden. allerdings konnte durch zahlreiche ergänzende kontext-zitate belegt werden, dass bei AAB alle völker gleichwertig gesehen werden und jegliche form von gewalt und rassismus im gegenteil klar abgelehnt wird. und da haben sie recht: DAS wird nicht geschenkt.

        also: ihre ich dreh den spieß mal rum taktik ist nur ein zeichen ihrer ahnungslosigkeit, ist ja auch viel einfacher andere nur abzuwerten. sonst müsste man ja mal das DENKEN anfangen. gruselig….

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      • SDI, dieses Fass machen wir jetzt nicht nochmal von Neuem auf. Die Quellen zu AAB reichen völlig aus, um ihr in religionskritischer Weise genau das zu unterstellen, was ich anführte. Weitere Kommentare dazu werde ich löschen. Jeder Leser kann sich selbst ein Bild machen, es wurde alles gesagt.

        Auch mir ist meine Zeit wertvoll!

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      • Ja, nun endlich lassen Sie die Katze aus dem Sack mit “Ich bin ja völlig ungläubig, weiß hier jeder, aber …

        ??? Die Katze steckte NIE im Sack 😉

        denn, wenn jemand an GAR NICHTS glaubt, kann er sich natürlich auch nicht vorstellen, daß es neben unserer physischen Welt auch eine geistige Welt gibt. Auf Einzelheiten möchte ich hier gar nicht erst eingehen.

        Aber Hallo, ich bin ausgebildetes und zertifiziertes Channeling-Medium, diesen Nachweis konnte Ihre Bailey nicht erbringen 🙂 Zum Glück konnte ich mich aus dieser Sackgasse wieder hinausmanövrieren, natürlich mit Hilfe von Satan 😉 Die Naturgesetze bieten zwar keinen Sicherheitsrahmen da der Zufall regiert, aber dafür fällt das Angstgefängnis ,welches mit dem pseudowissenschaftlich indoktrinierten Irrsinn einhergeht, weg.

        Ich selbst möchte nicht in Elke’s Haut stecken …

        Keine Bange, ich kann das verantworten und mir geht es damit gut, über Ihre Äußerungen kann ich nur noch lachen, Sie armer Angstbesetzter. Hoffentlich machen Sie immer alles richtig, aber vergessen Sie dabei nicht zu leben 🙂 Kennen Sie eigentlich das Spiegelgesetz? Müsste Sie doch sehr tangieren …

        Von mir aus, kann jeder glauben was er will, solange er Glauben nicht mit Wissen verwechselt und andere in missionarischer Weise von der angeblichen „Wahrheit“ zu überzeugen versucht. Die Toleranz der Atheisten scheint doch der der Spirituellen weit überlegen zu sein.

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      • Bei SDI vermisse ich etwas Lesekompetenz, bot der syntaktische Fehler doch nur eine schöne Schlußformulierung nach der Darlegung des semantischen Knieschuß‘.

        btw: Da mir der angeblich vorhandene Geldgeber in keiner Weise bekannt ist, Geld an sich aber nie zuiel da ist, fände ich eine Kontaktanbahnung seitens SDI angemessen. Allerdings muß ich vorab gestehen, daß ich zu keinen inhaltlichen Zugeständnissen bereit bin.

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      • Elke: stimmt – dieses Fass brauchen wir nicht nochmal aufmachen und es wurde schon alles gesagt, da haben sie recht. Wie Frau Sand auch schon gesagt hat: dieser Blog ist nicht das Umfeld für weiteres Argumentieren. Das Ganze wird wenn es nötig ist, dann ein Gericht entscheiden und dort gibt es dann keine Kumpane mehr, die Argumente des Gegenüber nicht beachten oder wegwitzeln werden, sondern neutrale Beurteiler. Dort braucht es dann etwas mehr als ihre subjektive Interpretation einiger Textstellen.

        Der Versuch diese ganze Sache erst einmal anders anzugehen schien mir, wenn auch mit wenig Aussicht auf Erfolg, dennoch sinnvoll zu sein.

        ps: ich kenne nun wirklich niemanden, der die arkanschule jemals als missionarisch wahrgenommen hat – wieder ein beispiel für ihr profundes unwissen über aab und die arkanschule. auch ich habe zb immer betont, dass es ok ist, die inhalte von aab abzulehnen oder auch zu kritisieren. wenn ich dagegen ihre beiträge lese, sehe ich zwar wenig toleranz, wenn es darauf ankäme, dafür aber eine ziemlich große überzeugung im besitz der wahrheit zu sein. das sollten sie sich einfach mal eingestehen, dass bzgl. „missionieren“ da vier finger auf sie zurückzeigen.

        @Rolak: och, für die viele hirnarbeit die sie in ihre beiträge stecken gibts noch nicht mal geld? da sollten sie mal nachverhandeln…

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      • SDI, auf dieses Gericht bin ich ja wahrlich gespannt 😉

        Als missionarisch habe ich den Kommentar von Chris Maurer bezeichnet, Sie waren doch gar nicht angesprochen oder ist das jetzt Ihr drittes Pseudo???

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      • aha – ich dachte, das wäre ihre, weil ja „nie zuviel geld“ da sein könne. (s.o.). köstlich, ihr erinnerungsvermögen. was mich betrifft gilt das mit dem kamel und dem nadelöhr…

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      • Wie gesagt, SDI, Lesekompetenz. Doch um einen Versuch zu unternehmen, durch eigentlich unnötige Hervorhebung die Aussage zu verdeutlichen:

        Geld an sich aber nie zuviel da ist

        Na, besser? Oder kürzere Sätze? Ginge auch.

        Jüngstes Gericht

        Aber nicht doch, Andreas, das müffelt eher nach Scherbengericht.

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      • elke: da wäre ich auch gespannt 🙂 sie können hier ja ggf. berichten wie es ausgegangen ist…

        ich brauche keine doppel- oder dreifach Identität um hier zu schreiben, das wird jetzt auch langsam langweilig. es gibt eben noch andere menschen, die nicht ihrer meinung sind. verfolgen sie eben wieder die ip zurück.
        wenn ihre aussage nur auf chris maurer bezogen war, nehme ich das diesbezüglich gesagte natürlich wieder zurück und entschuldige mich für die unterstellung. ich habe kein problem damit, offensichtliche irrtümer einzusehen…..

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      • sie können hier ja ggf. berichten wie es ausgegangen ist…

        Aber immer doch 🙂

        das wird jetzt auch langsam langweilig …

        Da sind wir endlich einer Meinung!

        verfolgen sie eben wieder die ip zurück.

        So etwas mache ich nicht, aber zu Ihrer Information: IP Adressen sind in den Kommentaren für jeden Administrator eines Blogs ersichtlich. Sie werden in den Kommentaren sozusagen mitgeliefert. Somit sind sie auch nicht zu übersehen.

        entschuldige mich für die unterstellung …

        Nehme ich natürlich an, kein Problem 🙂

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    • Herr Lichte, warum ihnen das einfällt? das liegt ganz sicher an ihren Sekten-Schubladen. gemeint ist aber die weltliche Gerichtsbarkeit in Form des allgemein anerkannten Amtsgerichts.

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    • ach rolak 🙂 was sollen das für hütchenspieler-tricks sein. dein spruch war eben nicht so dolle – kann man doch auch mal zugeben. aber wer das nicht mal bei solchen kleinigkeiten hinkriegt…spiel schön weiter!

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  6. @ SDI

    Sie schreiben: „Andreas, weil ich im Gegensatz zu Frau Sand in Hassblogs wie diesen, in denen krasse Verleumdungen üblich zu sein scheinen, besser anonym bleibe. Es geht hier nicht um ein Backrezept, sondern um schwerste Formen der Denunziation.“

    Das könnte auch O-Ton eines Angehörigen der Sekte Anthroposophie sein. Anthroposophen faseln auch dauernd davon, dass sie „verfolgt“ werden, dabei sind sie es selber, die ohne Unterbrechung Kritiker „krass verleumden“ – wie Sie – beispielsweise mit „Hassblogs wie diesen“.

    Anders gesagt: durch die Verwendung eines Pseudonyms machen Sie sich hier völlig unglaubwürdig.

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    • Ein geistiger Tiefflieger nach dem anderen 🙂 Anonymität im Internet ist etwas recht normales und kein Sektenmerkmal. Das allein deshalb Aussagen „unglaubwürdig“ sein sollen, ist allein ihr Problem und zeigt ihre ganze Einstellung schon recht gut. Es geht hier nicht um mich persönlich, sondern um fortgesetzte und offensichtliche Diffamierung von Alice Bailey. Um sich darüber einigermaßen sachlich auszutauschen brauchen sie meinen Namen nicht kennen, genauso wenig interessiert mich ihr Name, der genausogut falsch sein könnte. Aber warum immer vom Thema ablenken, die Fakten liegen auf dem Tisch und ihre Beiträge bringen keine neue Belege für ihre dilettantische Hasskampagne.

      Übrigens haben viele Menschen Verständnis, wenn man in solchen Diffamierungs-Blogs anonym bleibt um nicht ebenso mit Hetze überzogen zu werden.

      Unglaubwürdig ist allein ihre Hetzkampagne, die nicht auf Fakten beruht und sehr wohl auch so bezeichnet werden sollte: als haarsträubende, boshafte Verleumdung. Mit keinem Wort habe ich gesagt, ich würde mich verfolgt fühlen. Ich werde nicht verfolgt und wüsste auch nicht warum.

      Übrigens schreibt Frau Sand mit Klarnamen und eine Verleumdungsklage oder andere mögliche rechtliche Schritte etc. werden dann sicher auch unter Klarnamen geschehen- aber ebenso sicher nicht über diesen „Wir machen andere fertig-Blog“. Und sich dann noch wundern, wenn vehement widersprochen wird – und einem das dann wieder zum Vorwurf machen Ihr seid echt ne peinliche Runde.
      .

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      • @ SDI

        Sie schreiben: „Um sich darüber einigermaßen sachlich auszutauschen brauchen sie meinen Namen nicht kennen, genauso wenig interessiert mich ihr Name, der genausogut falsch sein könnte.“

        Mein Name ist echt. Sie könnten beispielsweise beim „Deutschlandradio Kultur“ nachfragen:

        „Waldorflehrer werden! – am ‘Seminar für Waldorfpädagogik Berlin’

        Unser Gastautor Andreas Lichte war als Experte zur Waldorfschule beim Deutschlandradio Kultur zu Gast. In der „Zeitreisen“-Sendung „Die bessere Schule oder esoterischer Irrglaube?“ am 23.2.2011 berichtete er auch von seinen Erfahrungen während seiner Ausbildung zum Waldorflehrer am „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“. Hier eine Extended Version (…)“

        weiter: http://www.ruhrbarone.de/waldorflehrer-werden-–-am-„seminar-fur-waldorfpadagogik-berlin“/

        Ich bekomme gerade richtig Lust, mich doch noch vertiefend mit dem Thema „Alice Bailey und ihre Anhänger“ zu beschäftigen: Ihr Verdienst. Ihr sektenhaftes Gebahren macht schon sehr neugierig …

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      • So, SDI, Frau Sand (identische IP Adresse!), es reicht!

        Die Theorie das gewöhnliche Ego überwinden oder transformieren zu können, die Annahme der Evolution des Bewusstseins, natürlich nur zielgerichtet zum Besseren, die Thesen der Wurzelrassen und des Karmas, des Göttlichen in einem Selbst, das nur ausgegraben werden muss, etc. pp. sind nichts anderes als eine Religion. Ob nun von Djwal Khul oder Erzengel Gabriel an einen Religionsstifter übermittelt, bleibt im Prinzip das Gleiche.

        Ein Dogmatismus in einem anderen Gewand, der sich selbstverständlich auch für die einzig gültige Wahrheit hält und davon auch überzeugen will. Das Märchen eines „Paradieses“ auf Erden, wurde schon oft erträumt und entsprechende Visionen sind schön und eine derartige Realität wäre wünschenswert, jedoch sind sie an Naivität nicht zu übertreffen, wenn man den Fakten ins Auge sieht. Wie kann sich ein Mensch, der im 21. Jahrhundert lebt, ernsthaft daran klammern, dass es jemals eine heile Welt geben könnte, in der alle Menschen an einem Strang ziehen, immer nur zum Positiven für alle. Jegliches Wissen über die Natur des Menschen und jegliche Vernunft müssen bereits hier ausgeschalten werden, um dann auch noch den Lösungsansätzen zur Realisierung dieses Utopias Gehör zu schenken.

        Dass dieses auf der einen Seite an Idealismus kaum zu übertreffende Wunschweltbild selbstverständlich nicht ohne gravierende Veränderungen naturimmanenter Gegebenheiten auskommt, liegt auf der Hand. Auch Hitler wollte nur eine bessere oder die perfekte Welt, das wird ihm niemand abstreiten. Selbst Marx ist mit seinen guten Ideen nur gescheitert, denn es gibt eben kein kollektives Bewusstsein, das eine „Gleichschaltung“ des menschlichen ICH zum rein positiven WIR bewirkt oder bewirken könnte. Das menschliche Ego wird immer erhalten bleiben, auch wenn es manche immer noch nicht glauben wollen. Wer trotzdem auf diesen Pfaden wandelt mit dem Ziel Utopia, akzeptiert stillschweigend die Vernichtung jeglichen Individualismus und damit die Freiheit des Seins. Die Menschen sind hier nicht per se gleich sondern nur potentiell gleich, zur wirklichen Gleichheit MÜSSEN Bedingungen erfüllt werden. Das ist Menschenverachtung pur auch wenn es noch so gut gemeint ist. Die Geschichte hat uns eben auch gelehrt, dass entsprechendes irrationales Gedankengut bereits brandgefährlich sein kann, denn die Wahrscheinlichkeit, dass daraus praktische Taten folgen, sind immer gegeben. Siehe auch Brevik, der sich selbst ebenfalls als Weltretter sieht. Ergo kann den Brandstiftern nicht jegliche Verantwortung abgesprochen werden, zumindest wenn man noch die Fähigkeit besitzt zu reflektieren.

        Mit dem Link zur Seite von Yonassan Gershom wurden von mir auch die englischen Originalzitate geliefert und somit kann es auch nicht um „ungelenke“ Übersetzungen gehen.

        Auch in der englischsprachigen Wikipedia sind einige Aussagen Baileys zu den „Juden“ nachzulesen. Da fragt man sich doch absolut, warum diese überhaupt sein mussten, wenn dann wieder relativiert und laviert wird???

        Ganz besonders nett finde ich ja auch diesen Satz: In 1948, after the war and the Holocaust, she wrote that „there are eighty percent of other people in the concentration camps, only twenty percent Jews“, and that Jews have not only repudiated the Messiah, but they have forgotten their unique relation to humanity.[122][141]

        ( .. und das Juden nicht nur den Messiahs verleugnet, sondern auch ihre spezifische Beziehung zur Menschheit vergessen haben)

        Man kann davon ausgehnen, dass 1948 noch niemand einen Überblick hatte, was genauere Zahlen angeht, warum dann eine derartige Äußerung von ihr, die heute im weiten Sinn als Holocausleugnung durchgehen würde???

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      • Lieber Herr Lichte, als Verdienst werde ich es dann ansehen, wenn sie mal ein paar Bücher von AAB zu lesen, anstatt sich ihre Vorurteile und „Sektenvorstellungen“ aus ausgesuchter Sekundärliteratur bestätigen zu lassen. Und wie gesagt: sie könnten als pipi langstrumpf hier schreiben – wichtig ist in dieser diskussion WAS zum Thema geschrieben wird – und da kommt von ihnen nun nicht viel – außer der Bemerkung sektenhaften Gebahren. Aha. Also mal kurz alles was von mir geschrieben wurde pauschal abqualifizieren? Als was für ein Gebahren würden sie Beiträge wie den Ihren beschreiben?

        Ich bin froh und dankbar keiner Sekte oder Religion anzugehören – ich bestimme über mich selbst. Kennen sie den Satz von Gaucho Marx? Ich würde keinem Club beitreten, der Menschen wie mich als Mitglieder aufnimmt? Wohl eher nicht, denn es ist eher dieser Blog hier der sich sektenhaft und gleichgeschaltet aufführt und andere Ansichten, wahrscheinlich Spiritualität insgesamt abwertet. Was ist also das hier? Die Sekte derjenigen die allein die Wahrheit kennt und die den armen naiven und verirrten Eso-Idealisten undifferenziert auf die Finger klopft? und sich diebisch freut, wenn irgendein freak ihre Vorurteile bestätigt, alles andere aber ausblendet?
        Also eine Bitte: wenn sie schon nichts zum thema sagen – sparen sie sich wenigstens ihre Sektenschubladen.. Es kommt besser an wenn sie ihre Mitmenschen zuerst mal als Menschen ansehen und als solche respektieren.

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  7. Elke, ich weiß das wir diesselbe IP-Adresse haben. Wie gesagt, ich kenne Frau Sand gut, wir arbeiten zusammen, ich selbst bin aber männlich, mehr werde ich in diesem Kontext nicht sagen. Frau Sand selbst hat keine Zeit sich mit ihrer Diffamierungskampagne herumzuschlagen, da sie andere Verpflichtungen hat, die sie in Anspruch nehmen, Ich hoffe damit ist die Sache klargestellt und wir können uns wieder dem eigentlichen Thema zuwenden.

    Richtig, wie schon gesagt wurde, handelt es sich hierbei um eine „Religion“, die man ablehnen kann, annehmen kann, ignorieren kann und die sich gerade nicht für die alleingültige Wahrheit hält. Einfach mal das Vorwort jedes AAB-Buches durchlesen, da steht das klar und deutlich drin.

    Natürlich werden nie alle Menschen an einem Strang ziehen, aber je mehr Vernunft und Menschlichkeit es gibt, je weniger Ausgrenzung und Intoleranz, je mehr sich Menschen uneigennützig für andere einsetzen, sich für gerechte Verhältnisse einsetzen und konkret helfen (d.h. Gruppenbewusstsein, Empathie entwickeln), je nachhaltiger gewirtschaftet wird, desto besser sind die Lebensbedingungen hier auf unserem Planeten.
    Nennen sie die Vision von einer friedlicheren Welt meinetwegen naiv, damit habe ich nicht das geringste Problem. Ich bin nicht naiv und erwarte auch nicht das baldige Paradies auf Erden.

    Ich bin aber trotzdem froh, wenn sich Menschen für ein friedliches Miteinander einsetzen, auch wenn das Ziel vielleicht nie erreicht wird. Es werden dennoch kleine Ziele erreicht. Wenn sie aber wirklich der Meinung sind, dass diese Menschen ihre Vernunft ausgeschaltet haben, weil sie sich unsinnigerweise für den Frieden oder bessere Verhältnisse oder mehr Gerechtigkeit einsetzen, dann können sie auch ihre „Arbeit“ hier getrost beenden 🙂

    Wenn wir lernen uns als Menschen zu begegnen und zusammenzuarbeiten anstatt uns abzugrenzen realisieren wir dieses WIR. Dazu bracht es keine Auslöschung des Individuums, sondern nur etwas Vernunft und die Einsicht, dass wir einander brauchen und das Krieg und Hass stets nur zu Krieg und Hass führen. Jeder einzelne Mensch hat stets die Möglichkeit diesen Teufelskreis bei sich selbst zu durchbrechen und um die Realisierung dieser Möglichkeit geht es bei AAB, wie bei vielen anderen Religionen und Selbsterkenntnis-Systemen.

    Ein Mensch der Gruppenbewusstsein in sich entwickelt, wird und kann andere niemals dazu zwingen, es ihm nach- oder gleichzutun, denn ein solcher Mensch weiß: diese Erkenntnis muss in jedem selbst reifen und sich entwickeln und kann nicht von außen aufgezwungen werden. Das machen Fanatiker und interessanterweise versuchen das auch sie mit ihrer Diffamierung.

    Das Prinzip der Harmlosigkeit und des freien Willens wird bei Bailey ausführlich diskutiert und Menschen wie Bravik haben damit nicht das geringste am Hut, denn sie morden rücksichtslos und mitleidlos für ihre Visionen. Sie sehen also: ihre Interpretationen schießen sehr sehr weit am eigentlichen Kern vorbei, was mich wundert, da sie vorgeben, AAB gründlich gelesen zu haben.

    Ich habe Gershoms Interpretationen gelesen. Mich überzeugen seine Ausführungen, die für sie offenbar die ultima ratio sind, überhaupt nicht. Er ist voreingenommen und verfolgt bestimmte religiöse Interessen (er ist zb orthodoxer Rabbiner – und gehört damit eben genau zu jenen im Kern ausgrenzenden und fundamentalistischen religiösen Gruppen die Bailey nicht ganz zu Unrecht desöfteren kritisiert hat – ohne deshalb rassistisch zu sein!) – und dementsprechend „analysiert“ er auch außerordentlich einseitig. Er reißt aus dem Kontext und schreibt er tut es nicht. Er ist weder ausgewogen, noch neutral, noch besonders prädestiniert finale Urteile zu sprechen – und auch er konnte trotz großer Anstrengung letztlich kein einziges rassistisches Zitat von AAB vorlegen, was ihn offensichtlich ziemlich geärgert hat. Es ist auch ok – ihm müssen die Ideen dort nicht gefallen. Modernere Juden sind da wie gesagt gelegentlich anderer Ansicht.

    Zum Schluss: sie schreiben dauernd davon wie gefährlich die Schriften von AAB sind. Einen offensichtlichen Beweis dafür bleiben sie schuldig. Warum ist das wohl so? Nehmen sie doch einfach mal zur Kenntnis, dass ihre Schriften auf sehr viele tolerante, weltoffene Menschen, die ein ganz normales, erfülltes Leben führen und mit Rassismus nicht das Mindeste am Hut haben, positiv gewirkt haben und berücksichtigen sie das in ihrem Urteil.
    Was ihr letztes Zitat betrifft: bitte Buchtitel angeben, außerdem zitieren sie da Sekundärquellen!

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    • SDI, kein normaler Mensch braucht diese okkultistische Spintisiererei, um sozial humanistisch zu denken und danach zu handeln. Ich würde mich extrem davor hüten entsprechende „Meister“, die sich so ambivalent geäußert haben auch heute noch heranzuziehen als Vorbilder für eine jetzt existierende humanere Welt. Diese Kritik richtet sich ja auch an die Bibel und den Koran, denn daraus lässt sich ebenso alles ziehen und ableiten und behaupten, natürlich auch Hass, Gewalt und Mord. Ihre Bailey ist da nicht viel besser, wobei sie ihre Energie ganz besonders auf eine gewünschte „Auflösung“ aller monotheistischer Religionen lenkt und das Judentum als ganz spezielles Problem betrachtet. Es geht hier um nichts anderes als um einen religiotischen Infight, nach dem Motto, ich bin die beste Religion. Darauf kann man ganz getrost verzichten, bzw, es geht um etwas, was die heutige Welt sicher nicht mehr braucht. Im Hier und Jetzt zählt die Charta der Menschenrechte, die ohne Märchen und Für und Wider auskommt und damit keinen Interpretationsspielraum zulässt.

      Zur Quellenfrage:

      Problems of Humanity, Lucis Trust. pp. 97-105, Section 1. „The Jewish Problem“

      Müssten Sie doch aber aus dem ff kennen.

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      • Elke, natürlich braucht kein „normaler Mensch“ okkulte Systeme um humanistisch zu denken und die vielen anderen Menschen auch nicht 🙂 ich finde die Schriften von AAB trotzdem sehr lehrreich und positiv und weder antisemitisch, noch totalitär oder in irgendeiner Form gewalttätig oder doktrinär.

        Es gibt auch keinen religiösen Infight, Bei AAB geht es im wesentlich um den Einzelnen und seine Entfaltung zum ganzen, integrierten Menschen, der auf seine Umwelt emapathisch und intelligent reagiert.

        Wenn diese Menschen guten Willens zusammenarbeiten, und die Charta der Menschenrechte ist ein Ergebnis und Beispiel derartiger weltweiter Zusammenarbeit, kann viel Gutes entstehen und es mögen sich dann allmählich eingermaßen gerechte und friedliche Verhältnisse auf der Welt einstellen – oder auch nicht und das hängt von uns allen ab.

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  8. @ SDI

    Sie schreiben: „Es kommt besser an wenn sie ihre Mitmenschen zuerst mal als Menschen ansehen und als solche respektieren.“

    Da schreibt ein Anonymus – „SDI“ – Hass-Kommentare und ich soll ihn/sie „als Menschen ansehen und als solche respektieren“?

    Schreiben Sie mit Ihrem Real-Namen – und geben Sie irgendeine Referenz an, um Ihre Identität zu prüfen – und VIELLEICHT sehe ich Sie danach als Menschen an … so sind Sie nur ein „Elementarwesen“, ein „Troll“.

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    • Lieber Herr Lichte, ich weiß dass sie mich so sehen, das bleibt natürlich ganz ihnen überlassen – mir geht es oft genauso 🙂 zu ihrem punkt: natürlich habe ich mich über diese starke und in meinem Augen ungerechtfertigte Abwertung von Frau Bailey aufgeregt und das habe ich zum Ausdruck gebracht – nicht ohne das ausführlich zu begründen.
      Und seien wir gerecht: ihre Sektenschubladen-Einwürfe, die sie von Anfang an gebracht haben, sind auch nicht besser…

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  9. Etwas Positives haben SDIs Kommentare ja – sie erinnerten mich an die 1983er Aktion of the late Ronnie. Was daran das Positive ist? Nun ja, eigentlich ist die erwähnte Erinnerung nur indirekt, der direkte, konkrete Part ist jener

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  10. Zu den ersten 3 Absätzen Ihres „großartigen“ Artikels „Die Arkanschule der Neuen Gruppe der Weltdiener & Co.“ möchte ich im folgenden ein paar doch sehr wichtige Anmerkungen machen, d.h. einiges richtigstellen, und zwar:

    Zu Absatz 1: Sie könnten das alles natürlich auch nicht so extrem spöttisch, sondern mehr objektiv schreiben, aber das ist nun wohl mal Ihr Stil. Alice A. Bailey (AAB) war keine „Blavatsky-Jüngerin“. Ein Jünger kann nicht eines anderen Jünger sein, denn H.P. Blavatsky (HPB) war ebenfalls Jüngerin (= Chela). AAB war weder eine Hitler-Verehrerin, noch -Propagandistin des Dritten Reiches. Dies wurde Ihnen ja schon eindeutig durch SDI klargemacht, abgesehen davon, daß Sie auch hier keinerlei Beweise oder Zitate vorlegen konnten. AAB hat niemals behauptet, „spiritistische Weisungen direkt von der Großen Weißen Bruderschaft“ empfangen zu haben. Hier sollten SIE wissen, daß es zwischen spiritistisch und spirituell einen großen Unterschied gibt. Spiritismus wurde sowohl von HPB also auch AAB strikt abgelehnt, denn er befaßt sich nur mit Phänomenen, die allenfalls bis zur untersten Stufe der Astralebene führen, wo also die Elementarwesen (= niedere Wesen) beheimatet sind. In spiritistischen Sitzungen werden solche Wesen dann als Geister angerufen, denn sie können jede Gesalt annehmen und haben keinen eigenen Willen. Das hat überhaupt nichts mit Spiritualität zu tun, bei der es um unser höheres Selbst und unsere göttliche Rückbindung geht. Also mit Spiritismus liegen Sie bei AAB völlig falsch. Das ist eine absolute Verleumdung! Zu allen Zeiten gab es hochentwickelte Menschenseelen (man könnte sie „Jünger“ nennen), die ob bewußt oder unbewußt mit ihrer geistigen Führung in Verbindung standen. Sie brachten die Menschheit immer irgendwie weiter oder verhalfen ihr zu einem Umbruch aus einer Sackgasse. Mussolini und Hitler gehörten mit Sicherheit nicht dazu. Das hat AAB auch nie behauptet.

    Natürlich sind die AAB-Bücher kein „okkultistisch-mystischer Irrsinn“. Wer sie nicht versteht, sollte sie zur Seite Legen, was AAB auch meist in der Einleitung ihrer Bücher empfahl. Falsch ist auch, daß „aufgestiegene Meister“ Geister seien. Wenn man in der Esoterik-Szene von „Geistern“ spricht, meint man immer die niederen Wesen der Astralebene (Elementarwesen). Aufgestiegene Meister sind für unsere Begriffe vollkommene Menschen, die in ihrer Güte und Weisheit ein solch hohes Niveau erreicht haben, daß sie nicht mehr in einem physischen Körper geboren werden (brauchen). Sie wirken auf hohen Ebenen und senden ihre Liebe und Hilfe an alle Menschen. Bewußt können das aber nur sehr weit entwickelte Menschen oder Jünger erleben, weil die Energieschwingungen der Meister derart hoch sind und nicht jeder einen entsprechenden Resonanzapparat hat. Es ist müßig, darüber zu diskutieren, aber wenn es nun mal in einigen Fällen von Jüngern erlebt wurde, dann sollte man das akzeptieren, denn beweisen kann man das ja sowieso nicht. AAB war natürlich keine „Übermittlerin der Spukgestalten“, wie Sie es so erschreckend dilettantisch formulieren, denn „Spukgestalten“ sind eben Elementarwesen aller Art. AAB’s Auftrag war es, die zeitlose Weisheitslehre, von der HPB schon mit ihrer „Geheimlehre“ die Weltöffentlichkeit informierte, in weiteren Einzelheiten bekanntzumachen. Es gab und gibt viele Menschen auf der Welt, die sich dafür interessieren. Da sollten Sie ein wenig toleranter sein, denn die „Geschmäcker“ sind nun mal verschieden. Der eine mag Mode, der andere mag Fußball …. !

    Eine „klinische Mediumistische Psychose“ würden Sie AAB und Rudolf Steiner gern „verpassen“? Was soll denn dieser Unsinn. Ich empfehle Ihnen dringend, sich mal in eine Klinik zu begeben und sich an Psychose erkrankte Patienen anzusehen! Menschen, die in Psychose fallen, sind ganz bedauernswerte Geschöpfe, denn sie sind praktisch „aus ihrer Mitte gefallen“, haben die Zentrierung verloren und finden sich im Alltag nicht mehr zurecht. Ein an „Psychose“ Erkrankter ist absolut nicht in der Lage, konzentriert über Jahrzehnte hinweg große Werke aufzubauen (wie Steiner) oder zu schreiben (wie AAB)! Die Psychose-Patienten haben größte Mühe mit den einfachsten Dingen des Alltags und sind in meinen Augen absolut unseres Mitleides wert! Man sollte sich über sie nicht lustig machen! Es erübrigt sich zu betonen, daß sowohl AAB als auch Rudolf Steiner in ihrem Leben außergewöhnliche Werke vollbrachten, und zwar schrieb AAB 25 Jahre lang jedes Jahr ein komplettes Buch, und Rudolf Steiner gelang mit seiner Anthroposophie die Synthese zwischen Theosophie und Christentum, einer neuen Geisteshaltung im Westen, über die er öffentlich unendlich viele Vorträge (so etwa 200 im Jahr nach meiner Erinnerung) im In- und Ausland hielt. Alle wollten ihn hören und erleben, denn er war ein glänzender Redner und konnte Menschen mit seiner charismatischen Ausstrahlung begeistern. Er gründete die erste Waldorfschule, der noch viele folgten und die auch heute noch existieren. Auch gibt es viele anthroposophische Krankenhäuser, deren Personal im anthroposophischen Geist arbeitet. Und fragen Sie mal Patienten, die einmal in einem solchen Krankenhaus waren, die gehen nie mehr in eine andere Klinik! Ja, in diesen Einrichtungen wird der Mensch noch als Mensch behandelt und geliebt. Natürlich sind die Ärzte und das Pflegepersonal medizinisch genauso gut ausgebildet wie in den üblichen Krankenhäusern. R. Steiner war hochsensibel und außergewöhnlich begabt in geistiger Beziehung. Seinen Eingebungen hat er großartige Taten zum Wohle der Menschen folgen lassen. Weder Rudolf Steiner, noch AAB haben jemals angegeben, „Geister zu channeln“, was Sie laienhaft ebenfalls im ersten Absatz Ihres Artikels behaupten.

    Zu Absatz 2: Eine esoterische Schule kann natürlich nur Schüler unterrichten, denen es ernst ist und natürlich nicht solche (wie Sie…), die sich darüber lustig machen! Das ist doch völlig klar! So kann ein Musiklehrer nur einem einigermaßen begabten Schüler Musikmachen oder das Spielen eines Instrumentes beibringen und nicht einem absolut unmusikalischen Menschen. Ihr Ausdruck „Bewusstseinserweiterer“ ist falsch, d.h. in der Arkanschule befinden sich keine „Bewusstseinserweiterer“, sondern Menschen deren Bewußtsein sich während der Beschäftigung mit den inneren Geheimnissen des Lebens ganz von selbst erweitert. Das ist eine Gnade. Aber es geht doch keiner hin, und „erweitert“ einem anderen das Bewußtsein, denn das ist völlig unmöglich !

    Zu Absatz 3: „… sondern unselbstbewusste, labile Zeitgenossen, die nach Lob, Zuneigung und Macht lechzen…“. Das ist wirklich absoluter Schwachsinn. Im allgemeinen sind Jünger gerade Menschen, die in der äußeren Welt sehr erfolgreich und sog. Lichtzentren für Schwache und Labile sind. Ein labiler Mensch kann niemals ein anspruchsvolles Esoterikstudium durchführen, weil ihm dafür Konzentration und Durchhaltevermögen fehlen! Es ist somit völlig in Ordnung, daß die Arkanschule nicht JEDEN aufnimmt (bzw. aufnehmen kann).

    Fazit: Sie sollten die genannten Fehler in den ersten 3 Absätzen Ihres obigen Artikels entsprechend korrigieren oder neu formulieren. In der aktuellen Form lächelt jeder Kenner darüber, wenn er auch nur einen Blick draufwirft! Und die auf diesem Gebiet noch „unbedarften“ Laien – ja, die werden erst richtig neugierig auf die Bücher von Alice A. Bailey. Ich bin sicher, daß der eine oder andere sich eines kauft und dann feststellen muß, daß Elke das ja völlig zu Unrecht „zerrissen“ hat. Das wäre dann für Sie ein „Schuss nach hinten“ – und darüber muß ich nun wieder herzlich lachen …. ja, so kann’s gehen, wenn man von Hybris befallen ist !

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    • Danke für diese enorme Belustigung 🙂

      Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass wir hier nicht in einem Märchen-Fan-Blog sind und darüber diskutieren, ob z.B. Gretel (aus Hänsel & Gretel) blond oder braun, groß oder klein, labil oder mächtig war/ist/sein muss. Um jemandem in der real existierenden Welt Ihr esoterisches Weltbild zu vermitteln, spielt die Hierarchie Ihrer Gespenster überhaupt keine Rolle, denn Geist bleibt Geist und nur darum geht es. (Ich bin ein Kenner der Materie und muss mich immer wieder bemühen es nicht-eingeweihten Menschen zu erklären 😉

      Von Medizin haben Sie nun wirklich keine Ahnung, macht aber nichts.

      Ihr elitäres Spuk-Bewusstsein können Sie sich sonst wohin stecken und es bestätigt nur wieder das, was ich immer berichte.

      „Aufgestiegene Meister“ gehören in der Realität ausschließlich in die Bundesliga, kleiner Scherz am Rande 😀

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