Millionen staatliche Gelder für christliche „Entwicklungshilfe“


Gut = Schlecht

Wenn man sich willkürlich einen der neun dicken Bände von Deschners „Kriminalgeschichte des Christentums“ zur Hand nimmt und mit geschlossenen Augen irgendeine Seite aufschlägt, findet man mit Sicherheit eine kirchliche Abartigkeit, die einem die Haare zu Berge stehen läßt.

Fragte man mich, welches christliche Verbrechen ich für das Schlimmste halte, müßte ich lange nachdenken. Die Liste der Kirchenopfer ist schier endlos.

Hexenverbrennungen? Kreuzzüge? Inquisition? Raffgier durch Reliquien- und Ablasshandel? Psychische Zerstörung von Millionen Seelen durch die Verdammung ganz natürlicher körperlicher Aktivitäten? Kollaboration mit faschistischen Diktatoren? Hunderttausendfacher Kinderraub in Spanien? Waffen segnen und Kriegstreiberei? Antisemitismus? Genozide an Katharern, Waldensern, Hussiten,..? Sklavenhandel? Abschlachten der „slawischen Heiden“? Völkermord in Kroatien?

Das Übelste, das Christen getan haben und das bis heute propagiert wird, ist meiner Ansicht nach die Mission, die Hand in Hand mit dem Kolonialismus ging.

Die Mission ist nur zahlenmäßig vermutlich das gewaltigste Christliche Verbrechen – allein in Amerika wurden 150 Millionen indigene Menschen ausgerottet – sondern auch das, welches die übelste Form der Hybris beinhaltet.

Christen nahmen und nehmen sich das Recht die ganze Welt mit ihrer Ideologie zu überziehen und viele Völker und ungezählte Kulturen, die im Gegensatz zur Christlichen Kultur vollkommen friedlich geprägt waren und im Einklang mit ihrer Umwelt lebten, zu zerstören.

Christen merzten jeden Funken Kultur aus, zwangen über Jahrtausende gewachsene Gesellschaften ins Unglück, raubten ihre Identität, beuteten sie aus und überließen sie der Verelendung.

Noch heute spricht der Vatikan von seiner „glücklichen Schuld“  – ja, es sei ein bißchen bedauerlich, daß so viele Millionen Menschen starben – aber dafür hätten sie ja das „Geschenk des Evangeliums“ bekommen, wären also als Christen gestorben und hätten somit die Chance auf ewiges Leben NACH DEM TOD.

Details kann man außer bei Deschner zum Beispiel in Gert von Paczenskys „Verbrechen im Namen Christi – Mission und Kolonialismus“ (Orbis Verlag, 2000, ISBN-13: 978-3-572-01177-3) nachlesen.

Weiter bei TAMMOXSCHE GEDANKEN – II

(Anmerkung: Beim Thema sollte man es unterlassen auf Quellen der Sekte „Universelles Leben“ zu verweisen. )

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Ein Gedanke zu “Millionen staatliche Gelder für christliche „Entwicklungshilfe“

  1. Es muß genügen, zu wissen, dass die Geschichte des Christentums mit Blut, viel Blut geschrieben wurde. Der Hinweis auf die in diesem Blogbeitrag aufgeführte Verbrechensserie belegt dies unzweifelhaft. Wer sich dessenungeachtet trotzdem dem Christentum verbunden fühlt, muß wissen, dass er sich damit – ob gewollt oder ungewollt – an all diesen Verbrechen mitschuldig macht. Wer eine Organisation, die solche Verbrechen begangen und zugelassen hat, weiterhin als höchste Instanz für Moral und Ethik bewertet, dem fehlt offenbar völlig der Sinn für Wahrheit und Gerechtigkeit.

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