Erzbischof Schick fordert gesetzliches Blasphemie-Verbot


Ob Herr Schick jemals registrieren wird, dass wir momentan im Jahr 2012 leben???

Der katholische Bamberger Erzbischof Ludwig Schick fordert ein Blasphemie-Verbot in Deutschland. „Wer die Seele der Gläubigen mit Spott und Hohn verletzt, der muss in die Schranken gewiesen und gegebenenfalls auch bestraft werden“, sagte Schick.

Deutschland brauche „ein Gesetz gegen die Verspottung religiöser Werte und Gefühle“. Schicks Forderung dürfte indirekt auch eine Reaktion auf die aktuelle Auseinandersetzung des Papstes mit dem Satire-Magazin „Titanic“ wegen eines Titelbildes sein. Der Sprecher des Erzbischofs wollte die Verbindung allerdings nicht bestätigen.
Der Erzbischof betonte, es gehe nicht nur um die Verunglimpfung der christlichen Religion. Auch andere Gläubige sollten in ihren religiösen Überzeugungen und der Ausübung ihrer Religion geschützt sein. Gegen „heilige Personen, heilige Schriften, Gottesdienste und Gebete sowie heilige Gegenstände und Geräte aller Religionen“ dürfe kein Spott und Hohn zugelassen werden, sagte Schick. Im Grundgesetz sei die Würde des Menschen als unantastbar deklariert. Da die Seele zum Menschen gehöre, seien Spott und Satire über religiöse Einstellungen und Gefühle eine Verletzung der Menschenwürde, so der Bamberger Erzbischof …


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Ein solches Gesetz hätte freilich auch die Verspottung jener Werte und Gefühle mit einzubeziehen, die durch das Auftreten des Erzbischof Schick verletzt und verhöhnt werden, der nicht einfach nur für seine imaginären Freunde staatlichen Schutz fodert, sondern auch gleich für Geschirr und Gebäude, der aber selbst öffentlich Andersgläubige beschimpft:

„Wir dürfen unsere christliche Kultur nicht von heidnischer Unkultur verdrängen lassen.“ (kath.net)

Der der Wissenschaft die Welt erklärt:

Gleichermaßen gelte für die Theorie des „Urknalls” wie auch für das Higgs-Boson, dass ihnen ein göttlicher Schöpfungsakt zugrundeliegen müsse. (erzbistum-bamberg.de)

Der die Geschichte der Aufklärung verhöhnt:

Die Menschenwürde und die Menschenrechte seien entstanden und hätten sich entwickelt, indem sich die Menschen „vom Götter- und Geisterglauben zum lebendigen Gott und Vater Jesu Christi bekehrten”. (kath.net)

Und der, nicht zuletzt, allen Ernstes hofft,

dass alle Beterinnen und Beter, die hierher kommen, für unsere zerstrittene Welt dauerhaft Frieden erbitten und aus der Verehrung der Gottesmutter Maria für ihr eigenes Leben neue Kraft schöpfen (kath.net)

– und „hierher”, das ist Heroldsbach, das, Schick zufolge, ein Zentrum der Evangelisation sein soll und dessen „Marienerscheinungen” zum peinlichsten katholischen Mummenschanz jenseits von Konnersreuth zählen. Erzbischof Schick muss in die Schranken gewiesen und gegebenenfalls auch bestraft werden. Wir brauchen ein Gesetz gegen die Verspottung der Vernunft.

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2 Gedanken zu “Erzbischof Schick fordert gesetzliches Blasphemie-Verbot

  1. Augenblick mal, Herr Bischof ! Sie und Ihresgleichen erzählen der Menschheit nun schon seit rund 2.000 Jahren zusammen fantasierte Märchengeschichten und wundern sich, wenn aufgeklärte Menschen den religiotischen Schwachfug nicht für bare Münze nehmen. Wollen Sie uns etwa weismachen, dass ihre Stories – die ja nichts anderes als unbewiesene Mythen und Legenden sind – die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit verkünden ? Wenn ja, dann darf ich doch gnädigst darum bitten, der Welt handfeste, nachprüfbare Beweise für ihren Mummenschanz vorzulegen. Das wiederum dürfte ihnen etwelche Mühe bereiten, denn in dem von ihnen verehrten Buch, der Bibel, widersprechen sich ja die diversen Autoren teilweise doch recht erheblich. Man darf nicht nur – und dies mit vollem Recht – an der Autorenschaft zweifeln, sondern muss feststellen, dass in diesem „Buch der Wahrheit“ in erheblichen Maße Änderungen vorgenommen und Fälschungen eingebaut wurden.

    Wenn man in der Bibel liest, dann fällt einem unwillkürlich auf, dass sich darin überhaupt keine einheitliche Lehre und auch kein einheitliches Gottesbild widerspiegelt. Man versteht somit besser, was der atheistische Philosoph Ludwig Feuerbach (1804-1872) einmal sagte, nämlich: „Der Mensch schuf Gott nach seinem Bild“. Ich füge diesem Satz hinzu: „Und nicht umgekehrt, wie uns die Bibel weismachen will.“ Und exakt diesen Eindruck vermitteln einem die katholischen und evangelischen Pfaffen. Religion ist letzten Endes nichts anderes als ein Mittel zur Disziplinierung des Volkes und ein probates Mittel, um Macht über die Köpfe der Menschen auszuüben.

    Und nun sollen – wenn es nach dem Willen des Erzbiuschofs Schick ginge – diejenigen bestraft werden, die gegen dieses gewaltige Lügengebäude angehen ? Das darf doch nicht wahr sein ! Bestraft gehören vielmehr diejenigen, welche diese mittlerweile mehr als 2.000 Jahre andauernde Volksverdummungs-Kampagne weiterhin fördern und unterstützen ! Was mich anbetrifft würde ein Blasphemie-Gesetz mich nicht daran hindern können, dem verlogenen Pfaffengesindel weiterhin einen Spiegel vorzuhalten !

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