Die öffentlich-rechtlichen Medien und ihre Werbung für Scharlatanerie und Quacksalber


Gastbeitrag:

An die Macher des ZDF-Mittagsmagazins – Kopie geht an: ZDF Fernsehrat

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein Highligit im negativen Sinne präsentierte das ZDF dem Publikum im Mittagsmagazin vom 28. Juni 2011. Als Gäste wurde den Fernseh-Zuschauern ein homöopathischer Tierarzt, Rolf Kamphausen, und seine medial tätige Lebenspartnerin Gisa Genneper vorgestellt. Das in der Sendung vorgestellte Buch mit dem Titel „Wenn Tiere ihre Menschen spiegeln“ vermittelt einmal mehr den schier unerschöpflichen Erfindungsrechtum esoterischer Scharlatane, denen es immer wieder gelingt, ihre pseudowissenschaftlichen Fantasien und Theorien dem Publikum, aber offenbar auch den Fernsehmachern vom ZDF, anzudrehen. Erschienen ist das Buch im Rottenburger Kopp Verlag. Wo denn sonst, ist man geneigt zu sagen, denn dieser rechtslastige und auf Verschwörungstheorien und esoterische Fantastereien spezialisierte Verlag kann auf eine breite Käuferschicht zählen. Hätte die Redaktion des ZDF-Mittagsmagazins nur ein bisschen gründlicher recherchiert, müßte dieser Zusammenhang eigentlich aufgefallen sein. (Anmerkung: Die ehemalige ARD-Nachrichten-Sprecherin, Eva Herman, ist jetzt beim Kopp-Verlag als Nachrichten-Sprecherin tätig !)

Dass Herr Kamphausen sich als homöopathischer Tierarzt versteht, ist ein weiterer Hinweis auf die Pseudowissenschaftlichkeit seiner Tätigkeit. Seit der Begründung dieser Pseudowissenschaft gibt es schließlich noch immer keinen einzigen wissenschaftlich fundierten Wirkungsbeweis für die Homöopathie. Dass das menschliche Immunsystem (auch Tiere verfügen über ein Immunsystem) rund 80 % aller Krankheiten (vom simplen Schnupfen bis hin zur Krebserkrankung) selbsttätig heilt, verbuchen die Homöopathen zu Unrecht auf ihr Erfolgskonto. Gäbe es dieses Immunsystem nicht, hätte die Menschheit nämlich nicht bis ins 21. Jahrhundert überleben können.

Leid tun konnte einem bei dieser Sendung die Moderatorin Susanne Conrad, die sich mit ihren beiden Gästen auf ein „Fachgespräch“ über zwischen Mensch und ihren tierischen Freunden angeblich bestehenden Schwingungen einlassen mußte. Dies gipfelte in der These von Gisa Genneper, dass Tiere letzlich den Gesundheitszustand ihres Herrchens oder Frauchens widerspiegelten. Auf die Frage von Frau Conrad, wie sie denn diese Schwingungen wahrnehmen könne, gab Frau Genneper die lapidare Antwort, dass dies eben so sei, erklären könne sie das aber nicht. Eine bei esoterischen Gauklern keineswegs unübliche Ausrede, mit der sie sich weitergehende Nachfragen und Erklärungen ersparen.

Es ist leider gar nicht so selten, dass im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen Sendungen mit esoterischen Botschaften und okkultem Aberglauben verbreitet werden. Erst kürzlich war in ARTE oder 3SAT ein Beitrag über Wunderheiler in Südamerika zu sehen, der dazu angetan ist, dem Aberglauben Glaubwürdigkeit zu verleihen. Den Aberglauben fördern aber auch die Horoskope des Astro-Schwindlers Winfried Noé, auf den ZDF-Videotextseiten 580 bis 585. Auf meinen entsprechenden Hinweis an den früheren Intendanten des ZDF, Markus Schächter, erhielt ich seinerzeit von ihm die nichtssagende Antwort, dass diese Horoskope doch nur der Unterhaltung dienten. So kann man die Dinge zwar auch sehen, aber Herrn Schächter war offensichtlich nicht bewußt, dass eine nicht zu kleine Zahl gutgläubiger Leute, den Astro-Hokuspokus für bare Münze nehmen. Dass die Pseudowissenschaft Astrologie sozusagen als Einstiegsdroge für viele andere esoterische Disziplinen wirkt, wird leider verkannt. Aus meiner langjährigen Erfahrung mit der Esoterik-Problematik kann ich diese Behauptung sehr wohl anhand von Fallbeispielen belegen.

Ich meine, dass ARD und ZDF einen Bildungs- und keinen Volksverdummungs-Auftrag zu erfüllen haben. Dieser Bildungsauftrag wird aber nach meinen Feststellungen offenbar nicht durchgehend ernst genommen. So wäre es doch durchaus angebracht, wenn man sich beim ZDF dieser Thematik mal annähme und dem betrügerischen esoterischen Aberglauben im Rahmen einer permanenten Sendung auf die Pelle rücken würde. In der Esoterikbranche wimmelt es schließlich nur so von kriminellen Elementen, die nichts anderes im Sinn haben, als uninformierte, gutgläubige Menschen über den Tisch zu ziehen. Hier nur einige wenige Beispiele, was es in der Esoterikszene so alles gibt:

Vermittler/Innen von Engels- und Jenseitskontakten, Partner-Rückführungs-Magier/Innen, Aura-Chirurgie, Kirlian-Fotografen,
Parapsychologen, Psychokinetiker, weiße und schwarze Magier/Innen, Hellseher/Innen, WahrsagerInnen usw. Schätzungen zufolge beträgt der jährliche Umsatz in der Esoterikbranche ca. 16 Milliarden Euro. Da müssen sich „normale“ Kriminelle echt ins Zeug legen, um einen vergleichbaren Umsatz zu erzielen !

Ich meine, dass man irgendwann im aufgeklärten 21. Jahrhundert der esoterischen Verblödung etwas entgegensetzen müßte. Das würde voraussetzen, dass man sich bei ARD und ZDF gelegentlich mal an den Bildungsauftrag erinnert !

Mit freundlichem Gruß

Update 6. Juni 2011 :

Die Antwort:

Sehr geehrter …,

vielen Dank für Ihre E-Mail an das ZDF und Ihre inhaltliche Auseinandersetzung mit dem „Mensch-Tier“-Beitrag im „ZDF-Mittagsmagazin“ vom 28. Juni.

Ihre kritischen Anmerkungen zur Themenaufbereitung haben wir der zuständigen Redaktion unseres Hauses zur Kenntnis gebracht. Dort werden sie in der internen Auseinandersetzung mit unserem Programmangebot bzw. im Rahmen unserer Nachbesprechungen zu den Sendungen zusammen mit anderen Zuschauerreaktionen berücksichtigt.

Ihre Ausführungen fließen darüber hinaus in unsere hausinterne Auswertung ein und bilden somit einen wichtigen Hinweis darauf, welche Resonanz unsere Programmarbeit beim Zuschauer findet.

Mit freundlichen Grüßen
Petra Leist
ZDF, Zuschauerredaktion

Nochmal nachgelegt:

Sehr geehrte Frau Leist,

ist das alles, was Sie anzubieten haben ? Einen Kanzleitrost dritten Grades ? Ein Formbrief, dem sie jedem Zuschauer zukommen lassen, der an Sie schreibt ? Sie haben als öffentlich-rechtliches Fernsehen dem Publikum einen pseudowissenschaftlichen Schwachsinn ersten Grades angedreht und wollen es dabei bewenden lassen ?

Nehmen Sie endlich Ihren Bildungsauftrag wahr und stellen sie dem im Mittagsmagazin verkauften esoterischen Nonsens echte Sachinformation entgegen. Das sind Sie dem verarschten Publikum einfach schuldig ! Eine aufklärende, permanente Sendereihe (wie z.B. Aktenzeichen XY) zum Thema „Esoterik“ und aufklärende Infos über die Pseudowissenschaften Homöopathie und Anthroposophie wäre der Sache angebracht. Beginnen Sie doch damit, indem Sie den Asto-Schwachsinn auf den ZDF-Videotextseiten 580 bis 585 einstellen. Das wird einen Sturm der Entrüstung auslösen, der Ihnen nachdrücklich vor Augen führen wird, wie weit die Volksverdummung in Deutschland bereits gediehen ist !

Mit freundlichem Gruß

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17 Gedanken zu “Die öffentlich-rechtlichen Medien und ihre Werbung für Scharlatanerie und Quacksalber

  1. Liebe Fernsehmacher bei ARD und ZDF,

    wie wär’s mit einer regelmäßigen Sendung unter dem Motto „Schwindler, Gaukler, Scharlatane“ ? Dies in Anlehnung an die frühere ZDF-Sendung „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“. Alle bisherigen von mir verfolgten TV-Sendungen über das Thema Esoterik waren nach meinen Eindrücken leider nicht von sachkundigen Redakteuren begleitet. Echte, sachkundige Informationen und seriöse Aufklärung habe ich stets vermisst. Die interviewenden Moderatoren liessen sich zudem von esoterischen Scharlatanen stets mit dümmlichem esoterischen Geschwafel abspeisen und waren nicht in der Lage nachzuhaken und mit kritischen Fragen Klarheit in der Sache zu vermitteln. Dies führte dazu, dass nach einer solchen Sendung die meisten Zuschauer nicht in der Lage waren, sich ein klares und eindeutiges Urteil zu bilden. Diese Unsicherheit hat dazu geführt, dass bei vielen Zuschauern der Eindruck zurückblieb, dass an der Esoterik eben doch etwas Wahres dran sein könnte ! Davon hat die Gilde der Esoterikanbieter stets profitiert, weil es in solchen Sendungen nicht gelang, einen Sachverhalt klar und unzweideutig darzustellen. Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist zwar im Grundgesetz garantiert, aber das darf sich doch für betrügerische Scharlatane nicht zum Vorteil auswirken.

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  2. Nach dem Satz „erschien beim Kopp Verlage“ musste ich aufhören zu lesen. Ich bin zwar selbst ein kritiker der Schulmedizin und für alternative Gehversuche offen, aber es gibt Grenzen und genau dazu gehört die Zusammenarbeit mit konservative oder sogar fundamentalistischen Kräften. Diese Schwindler und Menschenfänger verpesten schon lange das sowieso sehr angespannte Verhältnis von Homoöpathie und der klassischen Schulmedizin. Hier wäre ein Dialog mit Respekt notwendig, stattdessen heizen solche Leute die Kontroversen nur noch mehr an. Sie benutzen die gesamte Thematik eigentlich nur um damit Politik zu machen…

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  3. @ Brigittchen,

    irgendwie bekomme ich deinen Kommentar nicht auf die Reihe. Wenn es darum geht Schwindler und Menschenfänger an den Pranger zu stellen, dann gehören die Anhänger der Pseudowissenschaft Homöopathie unter Garantie dazu. Das angespannte Verhältnis zwischen der Homöopathie und der klassischen Schulmedizin könnte mit einem Schlag aus der Welt geschafft werden, wenn die Verteidiger der Homöopathie auch nur einen einzigen, wissenschaftlich relevanten, nachprüfbaren Wirkungsbeweis vorbringen könnten. Können Sie aber nicht, obwohl diese Pseudowissenschaft schon vor nunmehr 200 Jahren postuliert wurde. Außer frei erfundenen Thesen, unbewiesenen Annahmen und Behauptungen liegt bisher leider rein gar nichts auf dem Tisch. Wie soll angesichts dieser Sachlage ein Dialog mit Respekt geführt werden, wenn seitens der Homöopathie nur heiße Luft präsentiert wird ?

    Für alle wissenschaftlichen Disziplinen gelten weltweit anerkannte und gültige Regeln. Für jede Behauptung oder These sind logischerweise Beweise vorzulegen, die für jedermann nachprüfbar und reproduzierbar sein müssen. Nach diesem System kontrolliert sich die Wissenschaft permanent selbst. Die Studien, die seitens der Homöopathie ins Feld geführt werden, erfüllen diese Bedingungen aber nicht. Da mutet es geradezu schizophren an, wenn die Partei Bündnis90/Die Grünen die Forderung erhebt, dass dann eben die Kriterien, nach denen Wirkungsbeweise erbracht werden können, entsprechend angepaßt und verändert werden müßten !? Also dämlicher geht’s wirklich nicht mehr. Im Wahlprogramm der Grünen steht aber auch, dass die Kosten für alternative Therapien (z.B.Homöopathie, anthroposophische Medizin) von den Krankenkassen übernommen werden müßten, -jetzt kommt’s – „soweit deren Wirkung nachgewiesen ist.“

    Allein schon an diesen Widersprüchen wird ersichtlich, wie weit die Grünen mit wesentlichen Teilen ihrer Gesundheitspolitik völlig neben der Kapp‘ liegen. Diese Leute reden zweifellos von Dingen, von denen sie keine Ahnung haben.

    Es ist offenbar in Mode gekommen, daß einige Leute (darunter auch Brigittchen) sich als Kritiker der Schulmedizin aufspielen. Ärzte sind aber auch nur Menschen und sicher nicht unfehlbar. Auch ärztliche Kunstfehler kommen vor und lassen sich nicht wegdiskutieren. Aber mit genereller Kritik an der Schulmedizin gleich eine gesamte Wissenschaftsdisziplin zu beschimpfen, geht doch weit übers Ziel hinaus. Dabei werden die zum Teil bahnbrechenden Fortschritte in der Medizin, die letztlich entscheidend zur Steigerung der Lebenserwartung beigetragen haben, völlig verkannt. Offenbar verübeln es die Kritiker der Schulmedizin, dass es die Pille für ein ewiges Leben noch nicht gibt. Manche Leute erwarten offenbar von der Schulmedizin auch, dass jeder noch so gesundheitsschädliche Lebenswandel vom Onkel Doktor wieder ins Lot gebracht werden muß. Klappt das nicht, ist der Doktor der Schuldige.

    Wenn dann aber sogar noch das öffentlich-rechtliche Fernsehen dem Publikum die Homöopathie und den damit verbundenen esoterischen Schwachsinn als seriöse Information verkauft, dann wird schärfste Kritik an den verantwortlichen Fernsehmachern geradezu zur Bürgerpflicht.

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    • Hallo Argus,
      ich habe mit Interesse Deine Abhandlungen gelesen und muss mich fragen, wo der Respekt gegenüber anders Denkenden bleibt. Die Homöopathie ist zumindest so anerkannt, dass Krankenkassen die Rechnungen von Homöopathen erstatten!
      Die Psychosomatik geht einen ähnlichen Weg wie den, den Kamphausen/Genneper, nur sieht sie ausschliesslich den Menschen. Und die Psychologie kennt das „Familiensystem“, das anerkannterweise krank machen kann. Warum dann nicht das Tier mit in dieses System nehmen, es lebt eng mit dem Menschen zusammen?
      Das öffentlich-rechtliche Fernsehen nimmt sich Gott-sei-Dank das Recht heraus, jede freiheitliche Denkrichtung zu bedienen.
      Es grüsst eine „Spinnerin“, die offen ist für Homöopathie und andere ungewöhnliche Therapieansätze.

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      • Liebe Rona,

        Respekt vor Andersdenkenden bedeutet nicht, dass ich deren Ansichten und Meinungen kritiklos teilen muß. Wenn es nämlich um die Pseudowissenschaft Homöopathie geht, kannst du nicht von mir erwarten, dass ich diesen ausgekochten Schwachsinn einfach unwidersprochen hinnehme. Dass einige Krankenkassen homöopathische Leistungen bezahlen, bedeutet zudem noch lange nicht, dass die Kassen diese Disziplin auch anerkennen. Sie zahlen nur deshalb, weil sie sonst damit rechnen müssen, dass ihnen die homöopathiegläubige Kundschaft davon läuft. Die Kassen bewerten diese Zahlungen somit lediglich als kleineres Übel, sind aber von der Unwirksamkeit der HP trotzdem überzeugt.

        Meinen früheren Hausarzt habe ich übrigens mal gefragt, ob er einem Patienten auch ein homöopathisches Mittel verschreiben würde, obwohl er selbst nicht an die Wirkung der HP glaubt. Seine Antwort: „Wenn ich das Mittelchen nicht verschreibe, tut es eben ein Kollege !“ Diese Inkonsequenz habe ich übrigens zum Anlaß genommen, meinen Hausarzt zu wechseln. Ein Arzt, der wider besseres Wissen dem Wunsche seines Patienten nach gibt, dem kann ich kein Vertrauen entgegenbringen.

        Der Unterschied zwischen dir und mir besteht letztlich darin, dass du den Glauben (an die HP) höher stellst, als das gesicherte wissenschaftliche Wissen. Dass die Wissenschaft nicht allwissend ist, steht außer Frage. Der Wissenschaft (und damit der Schulmedizin) darf man aber zugute halten, dass sie sich permanent selbst kontrolliert. Die Homöopathen waren bisher allerdings nicht in der Lage, auch nur einen einzigen, wissenschaftlich nachprüfbaren Wirkungsbeweis vorzulegen. Das, was die Homöopathen als Beweis vorbringen, sind bestenfalls Studien, die den weltweit anerkannten Regeln leider nicht entsprechen. (Stichwort: Doppelblind-Studien) Die angeblichen Heilerfolge von Homöopathen beruhen samt und sonders auf dem Wirken des menschlichen Immunsystems, welches rund 80 % aller Erkrankungen – vom simplen Schnupfen bis hin zur Krebserkrankung – selbsttätig heilt. Nochmals: Gäbe es dieses Immunsystem nicht, hätte die Menschheit nicht bis ins 21. Jahrhundert überlebt.

        Dass die psychosomatische Medizin und die Psychotherapie in Deutschland erst nach dem 2. Weltkrieg eine besonders intensive Entwicklung nahm, trifft sicher zu. Beide Disziplinen sind aber inzwischen längst in der schulmedizinischen Lehre verankert und somit keine alleinige Domäne der Homöopathen. 1970 wurde die Psychosomatik und die Psychotherapie als scheinpflichtiges Unterrichtsfach in die medizinische Lehre aufgenommen. 1950 wurde als erste universitäre Einrichtung die Psychosomatische Klinik Heidelberg unter Leitung Alexander Mitscherlichs gegründet. Vor allem Th. von Uexküll verfolgte den Versuch, internistische und psychosomatische Ansätze zu verbinden.

        1992 wurde ein Facharzt mit der Bezeichnung „Arzt für Psychotherapeutische Medizin“ eingeführt. Der Wissenschaftsrat betonte im selben Jahr in seinen Leitlinien zur Reform des Medizinstudiums, daß biologische, psychologische und soziale Elemente von Gesundheit als gleichwertig begriffen werden müssen. Somit ist das laienhafte Geschwätz selbsternannter Heiler nichts anders als pure Nachplapperei, von der sich allerdings nur im Glaubenswahn verstrickte Homöopathie-Freaks immer wieder beeindrucken lassen.

        Dass es Aufgabe der Öffentlich-Rechtlichen TV-Anstalten (ARD und ZDF) sein müßte, den ihnen auferlegten Bildungsauftrag zu erfüllen, kann doch nicht bedeuten, dass auch eine Sendung, wie sie hier zur Diskussion steht, ohne kritische Begleitung über den Bildschirm gehen kann. Dass in diesem Mittagsmagazin eindeutig pseudowissenschaftlicher, esoterischer Schwachsinn dargeboten wurde, ist zu Recht kritisiert worden. Der Bildungsauftrag wurde somit verfehlt und der Volksverdummung wurde Vorschub geleistet. Und daran führt kein Weg vorbei !

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  4. Hallo,

    ich habe eure Beiträge gelesen und bin extrem erschrocken. Nur weil manche Menschen Angst haben vor etwas neuem, etwas anderem, heißte das lange noch nicht das es nicht helfen kann! Selbst wenn es nur hilft indem die Leute daran glauben und sich dadurch selbstheilen. Mal ganz ehrlich tausend von „normalen“ schulmedizinischen Medikamenten sind doch Plazebo. Wieso stört es dann wenn es in der Homöopathie so wäre? Habt ihr euch mal überlegt, dass vielen Menschen allein der Glaube an etwas hilft? Sei es nun Gott oder Engel oder Geister oder eben Homöopathie. Ich mein HALLO?! in so schlechten Zeiten wie diesen, sollte man doch über wichtigere Sachen schreiben und nciht über eine Glaubensfrage! Es ist ja nicht so als wenn einem die Homöopathie auferzwungen werden würde oder als ob sie die Leute krank macht! Vielleicht unterstützt sie ja auch einfach den Körper sich zur Selbstheilung anzuregen. Aber ind er heutigen Zeit sollte man wirklich über schlimmere Sachen reden als über sowas. Aber davor werden dann die Augen verschlossen und jeder hält den Mund. Verstehen tu ich sowas nicht!

    http://www.daserste.de/wwiewissen/beitrag_dyn~uid,5tarirocoqkh89lw~cm.asp#moreinfo3

    Homöopathie und Mathematik

    Was wenn es wahr ist und das Wasser tatsächlich ein „Gedächtnis“ hat? Wenn die Moleküle früherer Inhaltsstoffe eine Art Abdruck hinterlassen? Kann diese „minimale Information“ tatsächlich wirken? Genau diese Frage wollen Berliner Wissenschaftler mathematisch klären. Christof Schütte und seine Kollegen arbeiten daran, Prozesse im Körper in Form mathematischer Modelle darzustellen. Mit Formeln und Gleichungen wollen sie Krankheitszustände beschreiben und Vorhersagen darüber machen, wie Medikamente im Körper wirken.

    Schon nach den ersten Monaten des Projekts können sie einige falsche Grundannahmen im Homöopathiestreit widerlegen: Die Kritik an der Homöopathie beruht auf dem Argument, dass bei verschwindender Wirkstoff-Konzentration keine Wirkung mehr vorhanden sein kann. Doch nicht nur hohe Wirkstoffmengen können viel im Körper ausrichten. Mit Hilfe ihrer mathematischen Modelle können die Forscher nachweisen, dass selbst bei verschwindenem Wirkstoff noch erhebliche Wirkung entstehen kann.

    Die Mathematiker nennen dieses Phänomen Sensitivität. Auch minimalste Impulse können viel bewirken, wenn sie die richtige Frequenz treffen: Wie bei einem Pendel, das genau im richtigen Rhythmus angestoßen wird. Zwar zeigen die widersprüchlichen Ergebnisse klinischer Studien, dass homöopathische Arzneien diese Frequenz nicht immer treffen, allerdings scheinen sie bei vielen Patienten Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

    Die Forschung kann Emil Brehm noch nicht erklären, was ihn geheilt hat. Aber für ihn ist das auch nicht wichtig. Er ist froh, dass es ihm wieder besser geht.

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    • @ Ronja

      Soll ich dir sagen, was dem Patienten Emil Brehm geholfen hat ? Mit Sicherheit nicht die Homöopathie. Im Jahre 2005 wurde bei mir ein hühnereigroßes Plattenepithelkarzinom diagnostiziert und operativ entfernt. Da die histologische Untersuchung des bereits nekrösen Karzinoms keinen Hinweis auf den auslösenden Primärtumor ergab, wonach eine gezielte Krebstherapie hätte erfolgen können, konfrontierte mich der behandelnde Professor mit der Diagnose „CUP Syndrom“. (Cancer Unknowned Primary = Krebs unbekannter Herkunft) Mir wurde eine Lebenserwartung von 6 bis höchstens 12 Monaten prognostiziert.

      Nachdem auch eine PET-Untersuchung (Positronen Emissions Tomographie) keinen Hinweis auf den Muttertumor lieferte, blieb ich unbehandelt, weil ja kein Ansatz für eine erfolgversprechende Krebstheorie gefunden werden konnte. Auch alle vorangegangenen, umfangreichen Untersuchungen hatten zuvor kein Ergebnis erbracht. Somit blieb ich unbehandelt.

      Inzwischen sind sechs Jahre vergangen und ich lebe immer noch ! Der mich behandelnde Professor kam seinerzeit schließlich zu der Ansicht, dass bei mir offenbar eine Spontanheilung stattgefunden habe. Ein keineswegs seltenes Ereignis in der Medizin. Nachdem kurz danach in meiner Familie bei einer Krebserkrankung eine weitere Spontanheilung zu konstatieren war, fand ich die Bestätigung dafür, dass Spontanheilungen durchaus nichts ungewöhnliches sind.

      Ich habe seinerzeit übrigens die bedrohliche Diagnose zum Erstaunen des Professors ziemlich gelassen aufgenommen. Ich habe bei diesem Gespräch den Professor lediglich mit der Feststellung konfrontiert, dass alle Menschen – auch er, der Herr Professor – früher oder später mal sterben müßten.

      Zu keinem Zeitpunkt aber habe ich meine Heilung als Wunder verstanden. Die für mich naheliegendste Erklärung ist, dass in meinem Fall das menschliche Immunsystem eben seine Funktion erfüllt hat. Dem Irrglauben an die Wirkung der Pseudowissenschaft Homöopathie bin ich jedenfalls – im Gegensatz zu dir, Ronja, nicht erlegen. Deine Wertung verstärkt bei mir die Erkenntnis, dass viele Menschen dazu neigen, nach irgendwelchen wundersamen „Wahrheiten“ zu suchen, die sie dann als Wunder propagieren. Das erklärt auch die Neigung vieler Leute, die sich aus offensichtlicher Unwissenheit und Ignoranz dubiosen Gurus und Heilern zuwenden. Du bist gut beraten, wenn du etwas weniger glauben, sondern dich mehr an gesichertem Wissen orientieren würdest.

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  5. Ich versteh dein Problem einfach nicht. Gut es gibt keine Beweise, dass es funktioniert, aber dass schließt nicht aus das es doch funktioniert. Und wenn es nur bei einer Hand voll Menschen ist. Verstehen kann ich nicht dass du die Schulmedizin so hochstellst, obwohl sie so viele Ecken und Kanten hat. Es geht so oft etwas schief oder wirkt nicht. Aber du hast Scheuklappen auf und siehst nur diesen einen Weg. Ist ja auch in Ordnung, jeder Mensch kann doch an das Glauben was er möchte oder. Für dich ist Homöopathie Humbug, für andere Menschen ist es lebensrettend(selbst wenn es nur darum geht an etwas zu glauben dass einem hilft). Nur weil ich nicht bei jedem bisschen gleich Antibiotika nehmen möchte, sondern es lieber auf eine Alternativeweise probiere heißt dass doch noch lange nicht dass ich irgendetwas oder irgendwem verfallen wäre. Woher kommt dieser Groll gegenüber dem Andersdenken bei dir? Ich bin auf diese Seite gestoßen weil ich einen kranken Hund habe und ich alles probieren möchte um ihm zu helfen, weil ich eifnach das gefühl habe zu wenig zu tun. Also sag mir bitte was daran falsch ist, andere Wege auszuprobieren? Und wie gesagt, willst dich nicht lieber über Klimaschutz oder die Geldkrise oder sonstiges unterhalten?

    Pharmazeuten erkranken selbst an Krebs, weil sie toxische Chemikalien zubereiten und abgeben

    Mike Adams

    Zu den Nebenwirkungen der Chemotherapie zählt paradoxerweise – Krebs. Auch wenn die Krebsärzte nicht viel darüber reden, es steht (natürlich sehr klein gedruckt) auf den Warnhinweisen der Chemomittel. Wenn Sie sich mit einer bestimmten Krebserkrankung in eine Krebsklinik begeben und zulassen, dass man Ihnen dort Chemotherapie-Wirkstoffe spritzt, dann kommt es häufig vor, dass sich infolgedessen eine andere Krebsart entwickelt. Ihr Onkologe wird zwar meistens behaupten, er habe Ihre erste Krebserkrankung erfolgreich behandelt, doch als direktes Resultat der Chemotherapie gegen die ursprüngliche Krebserkrankung entwickelt sich bei Ihnen eine zweite oder dritte Krebsart.

    Sollte es denn etwa so etwas geben wie eine Art krebsverursachender Chemotherapie, um das Folgegeschäft zu fördern, huh?

    Derweil vertreiben die Pharmazeuten diese toxischen Chemotherapie-Mittel an ihre Kunden, als wären es Medikamente (was sie nicht sind). Es stellt sich heraus, dass sich die Pharmazeuten bei der Zubereitung dieser toxischen chemischen Verordnungen selbst krebsverursachenden Chemotherapie-Wirkstoffen aussetzen. Eben deswegen erkranken Pharmazeuten an Krebs … und sterben daran.

    Warum Pharmazeuten an Krebs sterben

    Wie heißt es doch immer: Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen. Genauso könnte man sagen, dass Pharmazeuten, die mit Gift handeln, sich nicht wundern sollten, wenn sie eines Tages entdecken, dass sie sich selbst damit umbringen.

    Chemotherapie-Mittel sind extrem giftig für den menschlichen Körper und sie werden leicht über die Haut aufgenommen. Allein die Vorstellung, dass sie überhaupt in der modernen Medizin verwendet werden, wäre lachhaft, wenn es nicht so schrecklich traurig wäre, und wenn nicht Jahr für Jahr Hunderttausende auf der ganzen Welt durch Chemotherapeutika umgebracht würden.

    Jetzt kann man Pharmazeuten in diese Zählung aufnehmen. Jahrzehntelang haben sie weggesehen und so getan, als leisteten sie einen wertvollen Beitrag zu unserem System der »modernen« Medizin, sie wollten nicht zugeben, dass sie Chemikalien abgaben, die Menschen umbrachten. Jetzt holt sie die ernüchternde Wahrheit ein: Sie betreiben das Geschäft des Todes und genau das bringt sie einen nach dem anderen um.

    Nun berichtet die Seattle Times über den Fall von Sue Crump, einer altgedienten Pharmazeutin, die jahrzehntelang Chemotherapeutika zubereitet und abgegeben hat. Sue ist im letzten September an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben, es war ihr letzter Wille, dass die Wahrheit darüber berichtet wird, dass sie bei ihrer Arbeit Chemotherapie-Stoffen ausgesetzt war, die dazu beigetragen haben, dass sich bei ihr selbst eine Krebskrankheit entwickelt hat.

    Passiv-Chemo

    Wie sich herausstellt, gibt es vonseiten der Occupational Safety and Health Association (OSHA, US-Behörde für Arbeitssicherheit) keine Vorschriften für den Umgang mit toxischen, krebsverursachenden Chemotherapie-Wirkstoffen am Arbeitsplatz. Das erscheint auf den ersten Blick überraschend, denn die OSHA erlässt Regeln bezüglich der Gefährdung am Arbeitsplatz durch weit weniger gefährliche Chemikalien. Warum dann nicht für Chemo?

    Die Antwort: weil die Toxizität der Chemotherapie seit Langem praktisch von der gesamten Medizin und von der Regierung außer Acht gelassen wird. Sie gilt schon immer als harmlos oder sogar »sicher«, weil sie als eine Art weit hergeholter »Medizin« zur Krebsbehandlung eingesetzt wurde. Und das, obwohl die Chemotherapie ein Derivat des Senfgases ist, das im Ersten Weltkrieg gegen feindliche Soldaten verwendet wurde. Tatsächlich weist die Chemotherapie mehr Ähnlichkeit mit chemischen Waffen auf als mit legitimer Medizin.

    Heute werden Büroangestellte überall im Land zwar gegen Passivrauch geschützt, aber die Pharmazeuten sind immer noch täglich toxischen, krebsverursachenden Chemikalien ausgesetzt, die die OSHA anscheinend völlig außer Acht lässt. Die Behörde hat im Laufe der letzten zehn Jahre lediglich ein einziges Krankenhaus wegen des leichtfertigen Umgangs mit toxischen Chemotherapiemitteln gerügt.

    Die Seattle Times berichtet weiter: »Eine soeben abgeschlossene Studie der [US-Gesundheitsbehöde] Centers for Disease Control (CDC) – die bisher umfangreichste über einen Zeitraum von zehn Jahren durchgeführte Studie – bestätigt, dass die Chemostoffe auch weiterhin die Arbeitsplätze kontaminieren, an denen sie zum Einsatz kommen, in einigen Fällen lassen sie sich sogar im Urin der Mitarbeiter nachweisen, die damit zu tun haben …«

    Im gleichen Artikel wird über weitere Pharmazeuten, Tierärzte und Krankenschwestern berichtet, die erkrankt oder sogar gestorben sind, weil sie Chemotherapeutika ausgesetzt waren:

    Bruce Harrison aus St. Louis (Krebs im fünften Lebensjahrzehnt, inzwischen verstorben),

    Karen Lewis aus Baltimore (Krebs im fünften Lebensjahrzehnt, noch am Leben),

    Brett Cordes aus Scottsdate, Arizona (Krebs im Alter von 35 Jahren, noch am Leben),

    Sally Giles aus Vancouver, B.C. (Krebs im vierten Lebensjahrzehnt, inzwischen verstorben).

    Der große Wiederspruch in den Krebsbehandlungsmethoden

    In der Seattle Times heißt es weiter:

    »Dänische Epidemiologen haben anhand von Daten aus Krebsregistern aus den 1940er- bis 1980er-Jahren erstmals einen deutlichen Anstieg von Leukämie-Erkrankungen ermittelt, zunächst bei Krankenschwestern, die in der Onkologie tätig waren, und später auch bei Ärzten. Im vergangenen Jahr belegte eine weitere dänische Studie an über 92.000 Krankenschwestern ein erhöhtes Risiko für Brust- und Schilddrüsenkrebs, bösartige Erkrankungen des Nervensystems und bösartige Hirntumoren.«

    In dem Bericht wird weiter dargelegt, wie im gesamten medizinischen Bereich neue Sicherheitsbestimmungen erlassen werden, um Pharmazeuten, Tierärzte, Krankenschwestern und Ärzte vor den toxischen Chemotherapie-Wirkstoffen zu schützen. Doch selbst die Seattle Times, der für die Veröffentlichung dieser Story Anerkennung gebührt, lässt den wichtigsten Punkt außer Acht:

    Wenn diese Chemikalien für die Ärzte, Krankenschwestern und Pharmazeuten, die sie zubereiten, abgeben und anwenden so gefährlich sind, wie können sie dann »sicher genug« sein, um sie Patienten zu injizieren, die bereits an einer tödlichen Krebserkrankung leiden?

    Das ist eine ernste Frage. Denn wenn Krankenschwestern schwer krank werden können, wenn sie selbst nur Spritzer von Chemotherapie-Stoffen abbekommen (das ist so), welche Wirkung haben diese Chemikalien dann, wenn sie Patienten injiziert werden?

    Die Krebsindustrie lässt hingegen schon so lange Patienten Injektionen verpassen, dass sich ihr gesunder Menschenverstand eigentlich fragen müsste: Warum haben wir überhaupt damit angefangen, Gift zu verabreichen? Gift ist schließlich keine Medizin. Jedenfalls dann nicht, wenn es mit voller Wirkkraft verabreicht wird.

    Die ganze Vorstellung von »Sicherheit« in der Krebsindustrie besteht darin, neue Wege zu finden, wie man das medizinische Personal vor den extrem gefährlichen Chemikalien schützen kann, die sie immer noch Patienten injizieren. Hier stimmt doch etwas nicht…, wenn das medizinische Personal vor diesem Zeug geschützt werden muss, warum dann nicht auch die Patienten?

    Niemand ist je am Umgang mit Kräutern gestorben

    Im Gegensatz dazu steht doch die Beobachtung, dass noch nie ein Naturheilkundiger am Umgang mit Heilkräutern, bei der homöopathischen Therapie oder bei der Verabreichung von Nahrungsergänzungsmitteln gestorben ist. Diese natürlichen Heilverfahren nutzen den Patienten und außerdem braucht niemand, der sie anwendet, einen Schutzanzug zu tragen.

    Darüber hinaus verursachen Heilkräuter, Nahrungsergänzungsmittel und Naturheilverfahren keinen Krebs.

    Die stärken und schützen das Immunsystem, anstatt es zu zerstören. Sie machen die Patienten gesünder und widerstandsfähiger und nicht schwächer und anfälliger.

    Aber Kräuter, Nahrungsergänzungsmittel und Naturheilverfahren bringen der Krebsindustrie nicht viel Geld ein. Nur die patentierten Chemotherapie-Mittel versprechen hohe Profite. Deshalb machen sie Geschäfte mit – Gift für die Patienten. Und wer mit Gift Geschäfte macht, der bekommt auch immer selbst etwas davon ab.

    Chemotherapie wirkt nicht

    Doch zusätzlich dazu, dass Pharmazeuten und medizinisches Personal sterben, weil sie passiv mit Chemotherapie in Kontakt kommen, erhebt sich die Frage, ob die Chemotherapie überhaupt wirkt. Wissenschaftlich gesprochen: Wenn Sie einmal genau betrachten, was die veröffentlichten Studien wirklich besagen, dann wirkt Chemotherapie überhaupt nur bei weniger als zwei Prozent der bekannten Krebsarten. Und Brust- und Prostatakrebs zählen nicht zu diesen zwei Prozent.

    Und doch wird die Chemotherapie routinemäßig zur »Behandlung« von Brustkrebs eingesetzt, obwohl sie den Brustkrebspatientinnen keinen Vorteil bringt. Tatsächlich begeht die Krebsindustrie Betrug, wenn sie verspricht, eine Behandlung führe zur Heilung, wenn diese in Wirklichkeit nur weiteren Krebserkrankungen Vorschub leistet – gut für Folgebehandlungen, aber schrecklich für die Krebspatienten, die darunter zu leiden haben.

    Es ist wirklich erstaunlich, in welchem Ausmaß heute in der Krebsindustrie Quacksalberei betrieben wird. Man sollte doch meinen, dass Ärzte und Pharmazeuten, die Patienten diese Chemikalien verabreichen, darauf bedacht sein sollten, ihre Behandlung durch legitime wissenschaftliche Grundlagen zu stützen. Aber dem ist nicht so, diese wissenschaftlichen Grundlagen gibt es nicht. Die einzige Wirkung der Chemotherapie besteht darin, dass sie Krebs verursacht – und zwar ohne Unterschied, sie schädigt jeden, der damit in Kontakt kommt. Es ist schon gesundheitsschädlich, Chemotherapeutika nur in die Hand zu nehmen.

    Wenn Sie also eine Chemotherapie für sich selbst in Erwägung ziehen, dann überlegen Sie sich das gründlich: Wenn Chemotherapie so gefährlich ist, dass sie bei Pharmazeuten, die sie nur anfassen, Krebs verursacht, warum in aller Welt sollten Sie sich so etwas spritzen lassen?

    Es ist keine müßige Frage. Es ist vielleicht die wichtigste Frage für jemanden, der über eine konventionelle Krebstherapie mit einer Chemotherapie nachdenkt. Die Frage ist doch: Wenn Chemotherapie Krebs verursacht, wie kann sie dann Krebs heilen?

    Krebs mit einer Chemotherapie zu behandeln, das ist etwa so, als wolle man Alkoholismus mit Wodka, Herzkrankheit mit Käse oder Diabetes mit stark fruchtzuckerhaltigem Maissirup behandeln. Krebs kann nicht mit genau demselben Stoff behandelt werden, der ihn verursacht.

    Und für die, die mit Gift handeln: Denken Sie an die Gesetze von Ursache und Wirkung in der Biologie. Wenn sie Chemotherapie-Wirkstoffe vertreiben, dann dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Sie eines Tages an Krebs erkranken. Wenn Sie chemische Pestizide verkaufen, dann dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Sie an Alzheimer erkranken. Wenn Sie als Zahnarzt Ihen Patienten Quecksilberfüllungen verpassen, dann dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Sie eines Tages verrückt werden (denn Quecksilber kann zum Wahnsinn führen, und Zahnärzte atmen beim Bohren Quecksilberdämpfe ein).

    Wenn Sie mit Chemikalien arbeiten, dann wird sich das irgendwann auf ihre Gesundheit auswirken, und zwar niemals im positiven Sinne. Bei alledem gibt es auch ein Element von Karma: Wenn Sie Ihr Leben damit verbringen, als Pharmazeut Chemotherapie-Mittel zuzubereiten und abzugeben, dann müssen Sie für so manches gerade stehen. Sie sind Verursacher eines regelrechten chemischen Holocausts gegen die Menschen. Wundern Sie sich nicht, wenn sich dieser Holocaust eines Tages gegen Sie wendet. So arbeitet das Karma im Allgemeinen. Ursache und Wirkung sind ein universelles Gesetz, dem man nicht entfliehen kann.

    Wenn Sie Krebspatient sind, dann appelliere ich dringend an Sie, es sich zwei Mal zu überlegen, ob Sie Giftstoffe in ihren Körper bringen lassen wollen. Wenn Sie versuchen, ihren Körper zu HEILEN, warum sollten Sie dann zulassen, dass sie mit einer Chemikalie vergiftet werden, die Krebs verursacht?

    Lassen Sie sich von keinem Krebsarzt mit seiner Angstmache eine Chemotherapie aufschwatzen. Darin sind die gut. Wenn er wieder darauf besteht, dass Sie sich mit einer Chemotherapie behandeln lassen, dann bitten Sie ihn, zunächst selbst etwas davon zu trinken. Wenn Ihr Onkologe vor ihren Augen kein chemotherapeutisches Mittel trinken will, warum in aller Welt sollten Sie dann einwilligen, dass er ihnen etwas davon injiziert?

    Quellen für diesen Bericht waren unter anderem:

    http://invw.org/chemo-main

    http://seattletimes.nwsource.com/html/localnews/2012327665_chemo11.html

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  6. @Ronja

    Du bist ja an Ignoranz kaum zu überbieten!

    Niemand ist je am Umgang mit Kräutern gestorben

    Im Gegensatz dazu steht doch die Beobachtung, dass noch nie ein Naturheilkundiger am Umgang mit Heilkräutern, bei der homöopathischen Therapie oder bei der Verabreichung von Nahrungsergänzungsmitteln gestorben ist. Diese natürlichen Heilverfahren nutzen den Patienten und außerdem braucht niemand, der sie anwendet, einen Schutzanzug zu tragen.

    Erstens hat die HÖ nichts mit Kräutern oder Natur zu tun, banalstes Dummgeschwätz, das endlos verbreitet wird und zweites: was nicht wirkt, KANN keine Nebenwirkungen haben. Wobei eben die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) sehr wohl schaden anrichten kann, Überdosierung, Allergien, etc. Stell dir vor, es gibt ja auch giftige Pflanzen, pfui, die Natur kann auch so schlecht sein und wenn jemand z.B. durch den Verzehr einer lieben guten Erdbeere einen Anaphylaktischen Schock erleidet und stirbt, was dann?

    Und noch etwas, wie erklärst Du Dir, dass die Menschheit bisher überleben hätte können, würde Wasser die angebliche Fähigkeit der Informationsspeicherung besitzen mit gleichzeitiger HÖ Annahme: je verdünnter, desto wirksamer? Jegliches Trinkwasser, jeder geringe Schluck beim Baden im See, müsste damit zum sofortigen Tod führen.

    Vielleicht verabreichst Du Deinem Hund mal Excrementum caninum (Hundescheiße), Plutonium nitricum oder Uranium metallicum!

    „Die italienische Polizei ermittelt nach dem Tod eines dreijährigen Kindes wegen fahrlässiger Tötung gegen ein Ehepaar, das Medienberichten zufolge seinen an Lungenentzündung erkrankten Sohn ausschließlich mit homöopathischen Mitteln behandelt hat. Sie hätten es unterlassen, das Kind von einem Spezialisten untersuchen zu lassen, obwohl seine Symptome andauerten und alarmierend waren, zitiert die Zeitung „La Repubblica“ den Untersuchungsrichter Alberto Santacatterina.
    Das Kind litt den Angaben zufolge außerdem an Magenschmerzen und Haarausfall, es wurde von seinem Vater ausschließlich homöopathisch behandelt. Der Orthopäde aus dem norditalienischen Ferrara gibt sich in seinem Lebenslauf als Spezialist in homöopathischer Medizin aus. Er ist jedoch nicht als Homöopath registriert.
    Der Junge war am Donnerstag ins Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem die Mutter mit einem Fencheltee nichts gegen die Schmerzen ausrichten konnte. Wenig später starb der Dreijährige.“

    http://de.nachrichten.yahoo.com/kind-stirbt-behandlung-nur-hom%C3%B6opathie-125442318.html

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  7. Das Kind litt den Angaben zufolge außerdem an Magenschmerzen und Haarausfall, es wurde von seinem Vater ausschließlich homöopathisch behandelt. Der Orthopäde aus dem norditalienischen Ferrara gibt sich in seinem Lebenslauf als Spezialist in homöopathischer Medizin aus. Er ist jedoch nicht als Homöopath registriert.

    Er war also nicht mal ausgebildet. Ich bin selbst bei einem Allgemeinmediziner der auf Homöopathie auch spazialisiert ist, wenn es etwas gravierendes ist, dann gibt er „normale“ Medikamente unterstützt sowas aber mit Homöopathie. Hab ja nie gesagt das das eine das andere ausschließt, dass kommt ja von euch. Aber mal anders gesagt, die Menschen früher haben ohne Schulmedizin überlebt. Gut sie sind nicht so alt geworden, aber das waren auch andere bedingungen. Sie hatten ja gar nicht diesen Lebensstandard wie wir heute. Das lässt sich ja gar nicht mit einander vergleichen. Also versteh ich das nicht von dir und dass du dann gleich so persönlich und anmaßend wirst versteh ich nicht. Ich versteh von euch eifnach nicht dass ihr auf soetwas harmlosen herumhackt während es so viel schlimmere Probleme gibt. Leben und leben lassen. Davon habt ihr wohl noch nie gehört. Man kann doch den Leuten einen Glauben lassen er macht euch doch nichts oder? Aber genau durch so Menschen wie euch ist die heutige Welt so hasserfüllt und kaputt.

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    • @ Ronja

      Sorry, aber auf deine verwegene „Beweisführung“ in deinem überlangen Kommentar Nr. 6 werde ich nicht weiter detailliert eingehen. In Fällen wie dem deinen kann ich nämlich kaum noch der Versuchung widerstehen, dir in allem, was du über die Alternativmedizin so von dir gibst, Recht zu geben. Ich verbinde damit die Hoffnung, dass du dich im Fall der Fälle für eine alternativmedizinische Behandlung entscheidest und damit aus freiem Willen einen Beitrag zur beschleunigten Reduzierung der menschlichen Dummheit auf unserem Planeten beiträgst !

      Tut mir leid, aber eine freundlichere Antwort hast du dir mit deinen abstrusen, hirnrissigen Kommentaren leider nicht verdient. Wenn nicht auch immer wieder Kinder von den Fehlentscheidungen ihrer homöopathiegläubigen Eltern betroffen wären, die ihnen eine lebensrettende, schulmedizinische Therapie vorenthalten, hätte ich mich schon längst nicht mehr an solchen Diskussionen mit Leuten wie dir beteiligt.

      Wenn nämlich allesgläubige, völlig unkritische Homöopathie-Freaks wie du vorzeitig über den Jordan gehen müssen, bedeutet dies für die Menschheit glücklicherweise kein allzu großer Verlust.

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  8. Klar Ronja, ist alles nicht so schlimm …

    Homöopathie tötet!

    Homöopathie ist der unwissenschaftliche Glaube, dass unendlich verdünnte Medizin in Wasser diverse Krankheiten heilen kann. Sie ist vielleicht die lächerlichste aller Varianten der “alternativen” Medizin, da sie eindeutig nicht funktionieren kann, nicht funktioniert und mehrmals getestet und die Wirkungslosigkeit bewiesen wurde.
    Und jene, die fragen, “wem schadet’s?”, dürfen ihre Frage an Thomas Sam und seine Frau Manju Sam richten, deren neun Monate alte Tochter aufgrund von dem Glauben ihrer Eltern an Homöopathie gestorben ist.
    Das Mädchen im Säuglingsalter, Gloria Thomas, starb an den Komplikationen mit einem Hautausschlag (Ekzem). Das ist eine Hautkrankheit, die man einfach behandeln kann (die Mittel heilen Ekzeme nicht, aber halten sie in Schach), aber die Behandlung wurde dem kleinen Mädchen von ihren Eltern vorenthalten, die den Rat der Ärzte zurückwiesen und stattdessen homöopathische Mittel verwendeten. Der Zustand des Babys wurde schlimmer und ihre Haut bedeckt mit Ausschlägen und offenen Rissen. Diese Risse ließen Krankheitserreger hinein, die ihr kleiner Körper nicht bekämpfen konnte. Sie wurde unterernährt, weil sie alle ihre Nahrungsmittel darauf verwendete, Infektionskrankheiten abzuwehren, anstatt zu wachsen und um andere, normale Körperfunktionen eines Säuglings aktiv zu halten. Sie war stetig krank und voller Schmerzen, aber ihre Eltern blieben bei der Homöopathie. Als das kleine Mädchen eine Augeninfektion entwickelte, brachten sie ihre Eltern endlich in ein Krankenhaus, aber es war zu spät: Die kleine Gloria Thomas starb an Sepsis durch die Infektion.
    Thomas und Manju Sam wurden gestern wegen Totschlags von einem australischen Gericht verurteilt. Als Vater kann ich mir nicht einmal ansatzweise den Schmerz vorstellen, den die beiden durchmachen, den Kummer und den emotionalen Schock. Aber lasst uns eines klar feststellen: Ihr Glaube an eindeutig unwissenschaftliche medizinische Praktiken tötete ihr Baby. Homöopathie funktioniert nicht, aber weil sie in einer Umwelt aufgewachsen sind, die den Glauben an Homöopathie unterstützt, haben sie auf diese vertraut. Sie haben sie verwendet und sie haben echte, wissenschaftsbasierte Medizin abgelehnt. Und ihre Tochter hat die schmerzhaften Konsequenzen tragen müssen.
    Und Schmerzen hat sie erlitten! Die Berichte der Kinderärzte, die zu spät dazu kamen, der kleinen Gloria Thomas zu helfen, sind schlichtweg entsetzlich.
    Jedes Mal, wenn ich von so etwas höre – ein Baby, das aufgrund von “alternativer” Medizin stirbt, oder von den Lügen und von den Fehlinformationen der Bewegung gegen Impfung, oder eines anderen Glaubenssystems, das mit der Realität kollidiert – dann stirbt auch ein Teil von mir. Ich habe meine Tochter in den Händen gehalten, kurz nachdem sie geboren wurde, und ich hätte alles getan, um sie zu beschützen, und dazu gehörte und gehört, dass ich sie vor Menschen beschütze, die so vehement gegen die Realität ankämpfen.
    Die Realität ist, dass die Bemühungen der Bewegung gegen Impfung dazu führen werden, dass Babies sterben. Die Realität ist, dass der Glaube an Homöopathie dazu führen wird, dass mehr Babies sterben. Die Realität ist, dass die Ablehnung von wissenschaftsbasierter Medizin dazu führen wird, dass mehr Babies sterben.
    Und ich weiß, dass diese Worte auf viele taube Ohren fallen werden. Und ich garantiere, dass die Kommentare auf diesen Beitrag viele laute und irrationale Argumente enthalten werden, die Homöopathie und die Anti-Impfer unterstützen. Ich habe es schon zuvor gesehen und ich weiß, dass viele dieser Leute komplett immun sind gegenüber Vernunft und Logik. Und falls Sie sich fragen, was sie aufwecken wird, dann lautet die Antwort, dass es gut und gerne nichts sein könnte. Lesen Sie nur, was Gloria Thomas Vater – der Mann, der geradeeben für den Totschlag seiner eigenen Tochter verurteilt wurde – zu sagen hatte:
    Aber selbst als Gloria starb, hielt Thomas Sam an seinem Glauben fest, dass Homöopathie der konventionellen Medizin ebenbürtig wäre, um Ekzeme zu heilen.
    Er sagte der Polizei: “Schulmedizin hätte ihr Leben verlängert… aber sie hätte dabei mehr gelitten. Schulmedizin wird sie nicht heilen und das ist es, woran ich stark glaube.”
    Er und seine Frau werden die nächsten 25 Jahre im Gefängnis verbringen, wo sie genug Zeit haben werden, ihre Überzeugungen zu überdenken.

    Quelle: Plait, Phil: Homeopathy kills

    http://hpd.de/node/7168

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    • @ Pusteblume

      Du und ich stehen vor dem Problem, dass wir es in Diskussionen häufig mit Leuten wie Ronja zu tun haben, die – für uns unerklärlich – der Versuchung erliegen, an das zu glauben, was sie für wünschenswert halten. Es entwickelt sich in den Köpfen dieser Leute eine spezifische Logik, welche alle diese Wünsche automatisch zu feststehenden, unverrückbaren Wahrheiten umfunktioniert.

      Diese grundlegende Fehlschaltung produziert nun – entgegen allen logischen Gesetzen – permanent Behauptungen und Argumente, die eine durch nichts erwiesene Glaubensthese stützen und festigen sollen. Die daraus resultierenden Schlußfolgerungen sind somit auf eine Trübung des Realitätssinnes zurückzuführen. Volkstümlich ausgedrückt: Die so funktionierenden Menschen haben zweifellos einen irreparablen, chronischen Defekt in ihrem Denkapparat.

      Kein Wunder, wenn die solchermaßen gestraften Mitmenschen den Unterschied zwischen schwarz und weiß nicht mehr wahrnehmen können.

      Ich warte jetzt nur noch darauf, dass Ronja von mir Toleranz und Respekt gegenüber Andersdenkenden einfordert. Da wird sie lange warten müssen, denn Toleranz hat dort ihre Grenze, wo sie auf pathalogischem Glaubenswahn trifft. Und der Respekt geht dann flöten, wenn man mit aller Macht versucht, mir Scheiße als Marmelade zu verkaufen !

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  9. Ich möchte mich hier, auch wenn die Diskussion schon etwas älter ist -, doch noch zu Wort melden. Als äußerst bodenständige Person bin ich Zeugin der hohöopathischen Praxis von Rolf Kamphausen und seinen Fähigkeiten geworden. Tieren kann man wohl kaum unterstellen, dass sie gesunden, weil sie daran glauben. Und doch hat es seine homöopathische Bahandlung erst möglich gemacht, dass es unserem Hausschwein Konrad nach zahllosen Schmerzspritzen mit viel Hektik und Panik für das Schwein seitens eines klassischen Tierarztes nachhaltig besser ging. Was Schmerzspritzen nicht vermocht haben, hat die Homöopathie erreicht: ein Leben mit deutlich weniger Schmerz und deutlich sanfterer Behandlung. Ich denke, dass ein klein wenig weniger Schwarz-weiß-Denken angebracht wäre. Auch wenn das Spirituelle sicher nicht besonders meins ist, kann und sollte man solche Erfolge nicht einfach wegwischen!

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    • @ Sonja Schmitt

      Ich weiß nicht mehr, wie oft ich den Anhängern der Homöopathie schon erklärt habe, dass die scheinbaren Heilerfolge der homöopathischen Globuli, aber auch von Schüssler-Salzen, Bachblüten- und anthroposophischer Therapien wie auch der TCM schlicht und ergreigend auf das Wirken des menschlichen Immunsystems zurückzuführen sind. Dass auch Tiere über ein Immunsystem verfügen, ist ebenfalls bestens bekannt. Auch in diesem Thread habe ich diese Fakten bereits schon mal erwähnt, aber du willst ja offenbar von solchen Fakten nichts wissen und verläßt dich lieber auf deinen durch rein gar nichts bewiesenen Glauben.

      Nimm doch einfach mal zur Kenntnis, dass rund 80 % aller Erkrankungen – vom simplen Schnupfen bis hin zur Krebserkrankung – von unserem Immunsystem selbsttätig geheilt werden. Gäbe es dieses Immunsystem nicht, wäre die Menschheit – aber auch die meisten Tierarten – längst ausgestorben. Unsere steinzeitlichen Vorfahren wurden allerdings lediglich nur halb so alt, wie die Menschen unserer Zeit. Dass unsere Vorfahren aber zumindest das Zeugungsalter erreichten, sicherte letztlich das Überleben der Spezies homo sapiens. Dank des medizinischen Fortschrittes dürfen wir Menschen des 21. Jahrhunderts mit einer mindestens doppelt so hohen Lebenserwartung rechnen. Das macht die vielfach gescholtene Schulmedizin letztlich möglich. Dass unser Gesundheitswesen aber immer noch verbesserungsfähig ist, räume ich unumwunden ein. Auch dass Ärzten Fehler unterlaufen, soll nicht unerwähnt bleiben. Um ein vielfaches problematischer empfinde ich hingegen das Wirken von Schmalspurmedizinern – sog. Heilpraktiker – die sich der Homöopathie und anderen pseudowissenschaftlichen Methoden verschrieben habe.

      So, jetzt weißt du, weshalb es dem von dir erwähnten Hausschwein Konrad inzwischen wieder besser geht. Das einzig Gute an der homöopathischen Behandlung war die Tatsache, dass die verabreichten Globuli zwar nicht geholfen haben, aber glücklicherweise auch keinen Schaden anrichten konnten. Konrad hat in diesem Fall – dank des funktionierenden Immunsystems – in diesem Fall eben Glück gehabt !

      Noch etwas: Weder Mensch noch Tier müssen an eine Heilbehandlung glauben. Das Immunsystem tut seine Wirkung unabhängig von unserem Glauben. Ich habe auch nicht die Absicht, Heilerfolge webzuwischen. Ich bin nur realistisch genug, um nicht in den Irrtum zu verfallen, eine irrige, pseudowissenschaftliche Heilmethode für die Wahrheit zu halten.

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