Der Atheismus Wahn???


Ich bin so froh ein Atheist zu sein, denn diese ewige Sinnsuche ist nicht nur sinnlos ermüdend, sondern sie verhindert auch angemessen im Hier und Jetzt zu leben. Mein Leben hat trotzdem einen Sinn und was ich daraus mache ist weder unmoralisch, unanständig, unethisch, korrupt, egomanisch, egozentrisch oder verwerflich. Viel eher das Gegenteil und das ganz ohne jeglichen Glauben an eine höhere Macht oder Kraft.

Mal wieder ein gutes Beispiel, das veranschaulicht wie sehr man auf Lügen angewiesen ist, um vom Glauben überzeugen zu wollen:

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2 Gedanken zu “Der Atheismus Wahn???

  1. Das Pathos lebt. Es lebt sogar sehr gut vom Wegschauen, wie dieses sinnlos aufgeblasene Bekehrungs-Filmchen beweist. Allein im Himmel stehen die Antworten auf all unsere Sinnfragen geschrieben. Man kann dort sogar Antworten finden auf Fragen, die sich Menschen aus der Gegenwart zu fragen trauen. Bloß schnell zufrieden sein muß man dann schon, wenn die Antworten aus dem selben Pathos bestehen, wie es das standhaft Banale in der Welt hinwegzulügen versucht. Oder ihr eine Perspektive verleiht, die Sinnfragen zu erzwingen scheint. Blöd nur, daß am Ende doch die Banalität die Oberhand behält. Auch wenn sie als ausufernde Sinnfrage so ungleich mehr Bedeutung und Respekt erfährt.

    Die immergleiche Lüge lebt ebenfalls fort. Wo die Welt ohne Gott ist, wird der Mensch allmächtig, traut sich was, und, ja, mindestens ein Hitler springt ebenfalls dabei heraus. Alles nämlich, was der Mensch in die eigenen Hände nimmt, ist quasi dem Tod geweiht. Deswegen muss er seine Verantwortung ja an den lieben Gott abgeben, der viel besser weiß, was gut für ihn ist und was nicht. Oder man muss ihn zumindest an seiner Seite wissen, um seiner selbstgewählten Hilflosigkeit übernatürlichen Ausdruck zu verleihen. Diese Einstellung verrät vor allem Menschenverachtung: Der Mensch ist nichts, eine diffuse kosmische Mega-Autorität alles. Der Mensch kann nichts, und schon überhaupt nicht darf er an seine eigene Verantwortung für den Lauf der Geschichte erinnert werden. Der Mensch braucht nichts, außer vielleicht die schöne Möglichkeit, schnell mal wieder den lieben Gott zu reklamieren, wenn er in seiner unendlichen Fehlbarkeit das Böse als Verlust jeglicher Verantwortung hinzunehmen bereit ist.

    Der Mensch hat nichts zu sagen, also sind wir besser still, wenn uns was anderes einfällt als dem göttlichen Wortlaut der Bibel. Und schlußendlich gilt es ja Befehle von oben auszuführen, wie schon ganz irdisch gehabt. Erst gestern wieder (auf der Konferenz der „Weltkirche“ in Würzburg) schickte sich der Bamberger Erzbischof Schick an, totalitären Versuchungen nachzugeben. Natürlich auf Befehl von ganz oben, versteht sich: „Wir wollen nicht nur eine kleine Herde – das wäre gegen das „alle“ des Sendungsbefehls – wir wollen die Welt bekehren.“

    Das Pathos lebt. Und der Wahnsinn ist auch nicht totzukriegen.

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