Heilpraktiker für Psychotherapie – Partnerwahl per Vornamen???


Schrott, den die Welt nicht braucht, gibt es immer mehr. Dümmer geht immer!

Neben unserem „Lieblingsberufsfeld“ Heilpraktiker gibt es ja seit geraumer Zeit noch den Heilpraktiker für Psychotherapie. Überflüssig wie ein Kropf, ganz klar.

Die Damen und Herren beschäftigen sich natürlich nicht wirklich mit Psychotherapie sondern hauptsächlich mit Esoterik, was sonst. Zum Beispiel mit diesem:

Im Prinzip ist hier wieder alles möglich, was offiziell keine körperlichen Symptome behandelt. Familienstellen nach Hellinger, Reinkarnationstherapie, Mentaltraining, etc.

Ein netter Kommentar dazu:

Wichtig ist, dass Heilpraktiker für Psychotherapie nicht zwingend eine Ausbildung in einem psychotherapeutischen Verfahren haben müssen. Die Prüfung beim Gesundheitsamt umfasst keine Überprüfung psychotherapeutischer Qualifikation! Die „Ausbildung“ in Heilpraktikerschulen umfassen nur Grundkenntnise und sind primär Vorbereitung auf die Prüfung beim Gesundheitsamt. Daher ist es wichtig, als Klient / Patient eines Heilpraktikers für Psychotherapie Fragen zu stellen:

– welche Grundqualifikation (psychosozialer Beruf oder Studium) hat er,

– hat er eine abgeschlossene Ausbildung in einem psychotherapeutischen Verfahren?,

– wenn ja, in welchem Verfahren und ist das Verfahren seriös? Und passt das Verfahren zu mir?

– bei welchem Verband wurde die Ausbildung absolviert, wie lange, wie viele Ausbildungsstunden, wer waren die Ausbilder, wer Supervisor, welche Ausbildung und Qualifikation hatten diese Personen, wie viele Stunden Supervision wurden abgeleistet?

– wieviel und welche therapeutische Berufserfahrung hat der Heilpraktiker?

Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass viele ihr ganz eigenes Süppchen kochen wie zum Beispiel dieser Herr hier:

[…]Das Geheimnis einer glücklichen Beziehung sind die passenden Vornamen«, behauptet Beöthy und stützt seine These auf einen reichen Erfahrungsschatz, den er als Therapeut bei seiner täglichen Arbeit mit Singles und Paaren sammeln konnte.

Anschaulich, ein wenig ironisch, auf jeden Fall, aber amüsant erläutert der Autor in seinem kürzlich erschienenen Taschenbuch, wer mit wem gut kann und welche Namensträger einander lieber aus dem Weg gehen sollten. »Heirate niemals einen Udo – Was Vornamen über unser Liebesleben verraten«, so lautet der provokante Titel des vom Knaur-Verlag herausgegebenen Taschenbuches, in dem je 25 weibliche und männliche Vornamen beschrieben werden.

Nicht nur die männlichen Geschöpfe mit dem Vornamen Udo weisen nach Beöthy etliche ehe-untaugliche »Merkmale« auf, da gibt es noch einige Geschlechtsgenossen mehr, von denen »Frau« lieber die Finger lassen sollte. Für die Herrenwelt, die Ausschau nach »Miss Perfect« hält, gilt umgekehrt das gleiche. Aber wie immer im Leben, bestätigen bekanntermaßen Ausnahmen die Regel. »Und gegen die Liebe ist ohnehin kein Kraut gewachsen; dort, wo sie hinfällt, interessiert auch nicht der vermeintlich falsche Vorname des Herzblatts in spe«, sagt Beöthy.

Weiter führt der Autor aus, jeder Vorname zeige sein ihm eigenes Balz- und Liebesverhalten. Er verrate zudem Wissenswertes über sexuelle Vorlieben, das äußere Erscheinungsbild und das Verhalten während der gemeinsamen Zeit und bei einer Trennung. »Und es kann ja kein Fehler sein, besonders in der Anfangszeit, wenn die Liebe blind macht, darüber Bescheid zu wissen«, meint der Beziehungscoach und Autor. Auch die Namensträger selbst seien erstaunt, wie viele Übereinstimmungen sie beim Lesen entdeckten.

Als Heilpraktiker für Psychotherapie berät der Hattenröder in Einzel- und Gruppensitzungen Partnersuchende, begleitet Paare auf den ersten Schritten in die Zweisamkeit und bei Bedarf auch darüber hinaus. Im Laufe der Jahre fand Beöthy heraus, dass der Vorname Auswirkungen auf das Liebesleben habe. Den Entschluss, lieber Singles glücklich, als Schüler unglücklich zu machen, fasste der 44-jährige glückliche Vater von zwei Kindern nach einem eher lustlosen Lehramtsstudium in den Fächern Deutsch und Religion bereits vor mehr als 13 Jahren.

Bei diversen Radio- und Fernsehsendern ist Beöthy derzeit gefragter Interviewpartner. Das freut ihn sehr und steigert die Motivation zur weiteren »Namensforschung«. Der Anfang für den zweiten Band mit weiteren Vornamen sei bereits gemacht.

Unglaublich!

Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.

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4 Gedanken zu “Heilpraktiker für Psychotherapie – Partnerwahl per Vornamen???

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