US-Fernsehprediger macht Menschen auf Haiti für Erdbeben verantwortlich


Artikel via Mission Gottesreich:

Haiti: „Verflucht“ durch „Pakt mit dem Teufel“

US-Fernsehprediger macht Menschen für Naturkatastrophe verantwortlich

Der prominente Fernsehprediger aus den USA, Pat Robertson, glaubt offenbar, dass die Sklaven in Haiti Anfang des 19. Jahrhunderts für das schwere Erdbeben Mitte Januar 2010 verantwortlich seien. Als sie sich 1804 gegen die Franzosen ihre Unabhängigkeit erkämpften, hätten sie einen „Pakt mit dem Teufel“ geschlossen, so Robertson. Dafür hätten sie dann die Freiheit bekommen, gleichzeitig sei die Karibikinsel aber „verflucht“ worden. Das sagte der evangelikale Prediger kurz nach dem Erdbeben in der Sendung „The 700 Club“ seines TV-Kanals „Christian Broadcasting Network“ (CBN).

Sein Pressesprecher erklärte auf der Internetseite des Senders, viele Gelehrte glaubten, dass Haiti mit einem Fluch belegt sei. Allerdings habe Robertson nie gesagt, das Beben sei eine Strafe Gottes gewesen. Nach einem Artikel der US-Zeitung Washington Post sagte sein Sprecher auch, der Kommentar von Robertson habe sich auf Voodoo-Rituale vor dem Sklavenaufstand bezogen. Die Internetzeitung Huffington Post berichtete ebenfalls über die Äußerung des Predigers und zeigt einen Ausschnitt der Sendung.

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Auch Kath.net berichtet darüber.

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Pat Robertson

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