Prof. Jürgen von Hagen – Jesus ersetzt Versicherungen


Aus dem Brightsblog:

„Die Menschen sollten ihr Vertrauen nicht auf Versicherungen, sondern auf Jesus Christus setzen. Dafür hat sich der Prorektor der Universität Bonn, Prof. Jürgen von Hagen, ausgesprochen.

Wie der Wirtschaftswissenschaftler in einer Predigt zur Allianzgebetswoche am 12. Januar in der Universität Bonn sagte, sei Deutschland das Land der Versicherungen. Ebenso wie im Gleichnis vom reichen Kornbauer (Lukas 12,16-21) versuchten die Menschen, selbst alles zu tun, um Sicherheit zu erlangen. Wer so lebe, gleiche aber einem Narr. Echte Sicherheit gebe es nur, wenn man sein Vertrauen nicht auf sich selbst oder andere Menschen, sondern auf Gott setze.

Von Hagen sprach sich zudem dagegen aus, wichtige Aufgaben zu verschieben. Das Leben könne schneller vorbei sein, als man erwarte. Darum solle man die Möglichkeit, mit Gott ins Reine zu kommen, aber auch Gelegenheiten, sich mit anderen zu freuen oder ihnen etwas abzugeben, nicht verschieben. Zum Zusammenhang zwischen seinem Glauben und der Aufgabe als Wirtschaftsprofessor und Mitglied im Leitungsgremium der Universität sagte von Hagen, der Glaube an Gott sei „die Mutter der Wissenschaft“. Wissenschaft habe mit Ordnung zu tun; eine Ordnung gebe es aber nur dank des Schöpfungsaktes Gottes. Die Universität sei die Uni „ein Ort, wo sich Glaube bewähren muss …“

Tja, Herr von Hagen ist Mitglied der „Freien evangelischen Gemeinde Bonn“.

Unter dem Deckmantel des Protestantismus findet man auch hier nette evangelikale Züge. Was die gesamte Aufmachung der Homepage noch  geschickt zu verbergen weiß, fördern aber bestimmte Predigen zu Tage.

Die folgenden Zitate daraus erübrigen jeglichen weiteren Kommentar:

„Der ÄR hat Evangelisation in Anlehnung an den Missionsbefehl (z. B. aus Matthäus 28) „definiert“ als „Menschen werden durch Bekehrung und Wiedergeburt für Jesus gewonnen. Davon leitet sich das konkrete Ziel ab, dass wir eine Gemeinde sind, in der viele Menschen zum Glauben an Jesus Christus finden.
Missionsbefehl nach Matthäus (28, 16ff)
„Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten. Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin
und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin
bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“
Missionsbefehl nach Lukas (Apostelgeschichte 1, 8)
„Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“

Predigten

(15.02.2009 Fünf Aufträge der Gemeinde (5)
Evangelisation – Andreas Fehler)

„2.2 Ehe meint die Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau
Auch wenn dies aktuell absolut nicht gesellschaftsfähig ist, halten wir fest, dass Gott dem Mann als Gegenüber eine Frau gegeben hat. Die geschlechtliche Liebe zwischen Mann und Mann (oder Junge) oder zwischen Frau und Frau ist sowohl im AT (1. Mose
19, 1ff) als auch im NT (Römer 1, 18ff) nicht von Gott gewollt. Gottes Wille bezieht sich nicht nur darauf, dass geschlechtliche Liebe in einer verbindliche Beziehung, die von Respekt und Liebe geprägt ist, gehört, sondern, dass sie in einer Beziehung
zwischen einem Mann und einer Frau gehört.“
„Gesprächsanregungen für Kleingruppen:
Wie können wir als Gemeinde mitten in der Gesellschaft uns gegenüber praktizierter Homosexualität kritisch positionieren?“

(28.06.2009     Sexualität (II)     Andreas Fehler)
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Sehr interessant zum Thema auch dies:


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3 Gedanken zu “Prof. Jürgen von Hagen – Jesus ersetzt Versicherungen

  1. @ nickpol: Wenn man die Bibel als nicht real ansieht, dann hast Du wohl recht. Aber was ist, wenn an der Bibel doch was dran ist? Heutzutage glauben viele an den letzten (mit Verlaub) „Scheiß“ – Ufo´s, Hexenkram, Sternzeichen, Kartenlegen – um nur ein paar Beispiele zu nennen – da scheint mir die Bibel noch am plausibelsten zu sein …. Beweisen läßt sich das alles nicht wirklich – deshalb heißt es ja wohl auch „glauben“ … vielleicht sollte man es einfach mal ausprobieren, bevor man diesen Bibelglauben als Unfug abtut ….

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    • Also „S“, wenn man Engel als nicht real ansieht, sind es Fabelwesen.
      Was jedoch wenn es sie wirklich gibt??? Seit einigen tausend Jahren geht das Spiel der Verdummung schon, und es funktioniert noch immer, die Bibel ist genau so plausibel, wie die bhagavad gitta, die ist jedoch bedeutend älter, daher um vieles „wahrer“ oder?????
      WISSEN KANN DURCH GLAUBEN NICHT ERSETZT WERDEN!!!!! Das wird immer so bleiben! Einfach mal probieren!!!! Die Erde ist keine Scheibe!!!!

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