Wie gut sind Waldorfschulen?


Eine Antwort einer Mutter aus dem Ruhrgebiet auf die gleichnamige TV-Dokumentation des SWR bei den Ruhrbaronen:

„Eltern und Lehrer“, so die Selbstdarstellung der Waldorfschule, „stehen in einem kontinuierlichen Austausch- und Beratungsprozess, denn die Schule ist ein feiner Gradmesser gesellschaftlicher Entwicklung.“ Schön. Endlich nimmt mal jemand die Eltern ernst – „kontinuierlicher Austausch- und Beratungsprozess“ – Klasse!, denke ich und lese begeistert weiter: „Jedes Kind bringt die kulturellen Prägungen einer sich verändernden Gesellschaft mit in die Schule. Eine zeitgemäße Pädagogik muss darauf reagieren“ – na, die will ich doch auch, die „zeitgemäße Pädagogik“! – und weiter: „Im Mittelpunkt der Waldorfpädagogik steht der sich zu entwickelnde Mensch, der ganzheitlich als leibliches, seelisches und geistiges Wesen begriffen wird.“ Versprochen wird, dass „die Unterrichtsinhalte und -Methoden so eingesetzt werden, dass die Entwicklung des Kindes bzw. Jugendlichen unterstützt wird. Es werden gleichermaßen kognitive, künstlerische und handwerkliche Fähigkeiten geschult. Auf diese Art und Weise sollen die Schüler aus einer inneren Harmonie Sicherheit und Kompetenz gegenüber den Anforderungen des Lebens erlangen.“  …

Hier geht es zum Rest des Artikels.

11 Gedanken zu “Wie gut sind Waldorfschulen?

  1. “Gera. In der Geraer Waldorfschule hat ein Lehrer einen 13-Jährigen so geschlagen, dass der mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Junge soll bei der Auseinandersetzung mit dem Kopf gegen eine Wand gestoßen sein. (…)

    Der 13-Jährige soll nach dem Schlag noch vom Lehrer aufgefordert worden sein, eine Arbeit mitzuschreiben. Als ihm schlecht wurde, ging der Junge von sich aus zum Arzt, der ihn sofort in die Klinik überwies. (…)

    Die [Familie] hat inzwischen Anzeige erstattet. Für den Jungen gibt es kein Zurück mehr, er ist bereits an einer staatlichen Regelschule angemeldet. Dort werde er mindestens ein Jahr heruntergestuft, heißt es, weil die Schulkonzepte nicht nahtlos aneinander passen.

    Angeblich, so berichten es Eltern, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen wollen, wechselten in letzter Zeit mehrere Schüler von der privaten auf eine staatliche Schule. Das Schulamt Gera bestätigt Übergänge. (…)”

    zum vollständigen Artikel: http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Waldorflehrer-schlaegt-in-Gera-13-Jaehrigen-und-wird-suspendiert-823517905

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  2. "In Hildesheim wurden nun 13 Waldorfschüler dazu gezwungen, an der schriftlichen Abiturprüfung in Deutsch zu scheitern" schreibt:

    „Wenn Kinder ihren Namen nicht aufschreiben, sondern nur mit ihrem Körper beschreiben können, wenn Kinder exakt wissen, wo auf der Weltkarte Atlantis liegt und wenn Kinder gerne Wurzelgemüse essen und über Wurzelrassen reden, dann sind es Kinder, die von ihren Eltern dazu gezwungen wurden, eine Waldorfschule zu besuchen.

    In Hildesheim wurden nun 13 Waldorfschüler dazu gezwungen, an der schriftlichen Abiturprüfung in Deutsch zu scheitern. Ihr Lehrer hatte die als Thema vorgegebene Pflichtlektüre nämlich gar nicht behandelt: Dürrenmatts „Die Physiker“.

    Die Schüler konnten dazu nicht mal mit ihrem Körper beschreiben, worum es darin geht. Und dürfen jetzt eine Ersatz-Klausur schreiben. Gerüchteweise wird das Thema diesmal Rudolf Steiner sein. (dpa/ taz)“

    http://www.taz.de/was-fehlt-/!93155/

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  3. “WALDORF-LEHRER LÄSST PFLICHTLEKTÜRE „DIE PHYSIKER“* AUS

    Ganze Klasse muss Abi-Prüfung wiederholen

    Bild.de – 10.05.2012

    Hildesheim (Niedersachsen) – Klingt wie eine Komödie, ist aber nicht lustig: Eine komplette Klasse einer Waldorfschule in Hildesheim muss die Abitur-Prüfung im Leistungsfach Deutsch wiederholen. In diesem Fall ist tatsächlich allein der Lehrer schuld.

    Denn dieser hatte die als Thema vorgegebene Pflichtlektüre „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt einfach nicht behandelt. Als dann in der Abitur-Prüfung die Deutsch-Aufgaben verteilt wurden, staunten die 13 Waldorfschüler nicht schlecht. Denn sie hatten die Dürrenmatt-Komödie nie gelesen (…)”

    http://www.bild.de/news/inland/waldorfschule/lehrer-laesst-klasse-durch-abitur-pruefung-rasseln-24080578.bild.html

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  4. “Ich würde mein Kind nie an einer Waldorfschule anmelden

    Heidrun G. war ein Jahr lang Lehrerin an einer Waldorfschule im Ruhrgebiet. Heute unterrichtet sie an einer staatliche Schule und blickt kritisch auf ihre Zeit als Waldorfschullehrerin zurück.

    Es war die Größe, die G. an ihrer Waldorfschule als erstes auffiel: Die Größe der Klassen. „Ich hatte Klassen mit fast 40 Kindern, da ist ein vernünftiger Unterricht kaum möglich. Man kann in so einer großen Gruppe nicht auf die Probleme einzelner Kinder eingehen.“ Vor allem im Sprachunterricht sei die Klassengröße ein Problem. Internationale Studien, erklärt mir G., hätten erwiesen, dass 22 Kinder pro Gruppe die absolute Obergrenze seien (…)“

    weiter: http://www.ruhrbarone.de/ich-wurde-mein-kind-nie-an-einer-waldorfschule-anmelden“/

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  5. „Religionsschule Waldorfschule: ein Umkreisen Gottes

    Bei den Ruhrbaronen streitet man darüber, ob es an öffentlichen Schulen bekenntnisorientierten Religionsunterricht geben sollte. An den Waldorfschulen gibt es ihn – als Ablenkungsmanöver von der alles durchdringenden religiösen Prägung durch die Anthroposophie. Von Andreas Lichte.

    Der Erziehungswissenschaftler Prof. Klaus Prange schreibt in seinem Standardwerk „Erziehung zur Anthroposophie – Darstellung und Kritik der Waldorfpädagogik”: „Die Anthroposophie braucht in der Tat nicht [in den Unterricht der Waldorfschule] hineingetragen zu werden, sie ist immer schon da.” (…)“

    weiter: http://www.ruhrbarone.de/religionsschule-waldorfschule-ein-umkreisen-gottes/

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  6. „Die Sekte und die Schule – Bildungswissenschaftler Prof. Hopmann im Interview über die Waldorfschule

    Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, im Interview über Waldorfschule, Rudolf Steiner und die Anthroposophie:

    (…) Lichte: noch einmal zur Jahrsiebtelehre – von 0–7 Jahre wird der physische Leib entwickelt, von 8–14 Jahre der Ätherleib, von 15–21 Jahre der Astralleib, vom 21 Lebensjahr an endlich das „Ich“ – erst dann ist der Mensch ein Mensch. Was sagen Sie zu Steiners Mensch aus dem Esoterik-Baukasten?

    Hopmann: Wir leben in einer freien Gesellschaft. Also hat jede/r das Recht, jeden Unfug zu glauben. Nur sollten sich Eltern, die ihr Kind einer Waldorfschule anvertrauen, darüber im klaren sein, dass sie dann einer Pädagogik vertrauen, die ein heilloses Gebräu esoterischer Glaubenssätze über Drüsen, Zahnentwicklung, astrologischen Einflüsse und ähnliches ist, das von der modernen Kinderpsychologie und der aktuellen Lehr-Lern-Forschung durchweg als durch nichts begründbarer Unsinn abgelehnt wird. Entschiedene Waldorfianer wird das nicht anfechten: Wie alle Sekten sind sie gegen widersprechende Wissenschaft immun (…)

    zum vollständigen Interview mit Prof. Hopmann: https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2012/01/18/150-jahre-rudolf-steiner-prof-hopmann-im-interview-uber-die-waldorf-sekten-schule/

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  7. „Geschichte in der Waldorfschule: ‘Atlantis’ und die ‘Rassen’

    (…)

    Rassismus im Geschichtsunterricht der Waldorfschule

    (…) Geschichtsepochenhefte beginnen mit „Atlantis“. Dazu sagt der Anthroposoph Richard Karutz8 – mit dem Ziel, die Vereinbarkeit von anthroposophischer und nationalsozialistischer Rassenlehre herauszustellen: „Der Nationalsozialismus ist, vielen unbewusst, tatsächlich eine geistige Bewegung, Rassenbildung und Rassenschichtung in Europa gehen tatsächlich bis in jene atlantischen Zeiten zurück, von denen Rudolf Steiner spricht.“9

    Im Kapitel „Unsere Atlantischen Vorfahren“ seines Buches „Aus der Akasha-Chronik“ spricht Rudolf Steiner von „Atlantis“ und den „Rassen“, Zitat:

    „Die Vorfahren der Atlantier wohnten auf einem verschwundenen Landesteil, dessen Hauptgebiet südlich vom heutigen Asien lag. Man nennt sie in theosophischen Schriften die Lemurier. Nachdem diese durch verschiedene Entwicklungsstufen gegangen waren, kam der größte Teil in Verfall. Er wurde zu verkümmerten Menschen, deren Nachkommen heute noch als sogenannte wilde Völker gewisse Teile der Erde bewohnen. Nur ein kleiner Teil der lemurischen Menschheit war zur Fortentwicklung fähig. Aus diesen bildeten sich die Atlantier. – Auch später fand wieder etwas ähnliches statt. Die größte Masse der atlantischen Bevölkerung kam in Verfall, und von einem kleinen Teil stammen die sogenannten Arier ab, zu denen unsere gegenwärtige Kulturmenschheit gehört. Lemurier, Atlantier und Arier sind, nach der Benennung der Geheimwissenschaft, Wurzelrassen der Menschheit.“10

    In Atlantis findet also eine Trennung der Menschheit statt, in auserwählte Menschen – „Arier“–, die die „Menschheitsentwicklung“ voranbringen, und andere Menschen, die dem „Verfall“ preisgegeben sind. Die für ihn zwangsläufige Entwicklung fasst Rudolf Steiner in den von Helmut Zander oben erwähnten „Arbeitervorträgen“ im Jahre 1923 so zusammen:

    „Auf der einen Seite hat man die schwarze Rasse, die am meisten irdisch ist. Wenn sie nach Westen geht, stirbt sie aus. Man hat die gelbe Rasse, die mitten zwischen Erde und Weltenall ist. Wenn sie nach Osten geht, wird sie braun, gliedert sich zu viel dem Weltenall an, stirbt aus. Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse.“11

    Im Geschichtsepochenheft liest sich die Auswahl der Menschen mythologisch verklärt so – Atlantis versinkt, und, Zitat Geschichtsepochenheft:

    „Nur ein geringer Teil der Atlantier überlebte die große Flut und die Erdbeben. Diese hatten sich um Manu, den Sonnengeweihten, geschart. Er war dafür ausersehen, das helle Licht der Gedanken zu entfachen. Mit 7 heiligen Rishis führte er sie nach Osten.“

    Zum Vergleich Rudolf Steiner:

    „Das war nach der atlantischen Flut, als diese Kolonie nach Süden ging und dort die erste Kultur der nachatlantischen Zeit begründete, die erste Kultur unserer Zeitepoche. Die fortgeschrittenen Lehrer, die da mit hinunterzogen, die ersten großen Lehrer des alten Indien, sie nennt man die alten Rishis.“12

    Die „erste Kultur der nachatlantischen Zeit“ ist, wie oben ausgeführt, die „Urindische Kulturepoche“. Das Geschichtsepochenheft beschreibt wie Rudolf Steiner eine fiktive Völkerwanderung der auserwählten Menschen: von Atlantis, das laut Steiner im Atlantischen Ozean lag13, zogen die Arier nach Indien.

    Die in der Waldorfschule unterrichtete anthroposophische Kulturepochenlehre ist eine rein weisse Menschheitsgeschichte, eine Geschichte des auserwählten Teils der Menschheit. Aber auch bei den Auserwählten setzt sich die „Menschheitsentwicklung“ fort: Die Höherentwicklung der Menschheit lässt sich anhand der Ausbildung der anthroposophischen „Wesensglieder“ beschreiben.

    Die 9 Wesensglieder im Überblick:

    1. Physischer Leib

    2. Äther-, Lebens- oder Bildekräfteleib

    3. Seelenleib, Empfindungsleib oder Astralleib (im engeren Sinne)

    4. Empfindungsseele

    5. Verstandes- oder Gemütsseele

    6. Bewußtseinsseele

    7. Geistselbst (Manas)

    8. Lebensgeist

    9. Geistesmensch (Atma)

    Bei der Ausbildung zum Waldorflehrer am „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“ wurden die zukünftigen Waldorflehrer auch mit der Bedeutung der „Wesensglieder“ für die „Menschheitsentwicklung“ in den aufeinander folgenden „Kulturepochen“ vertraut gemacht:

    Im Fach „Kunstbetrachtung“, einer anthroposophischen Kunstgeschichte, erläutert der Gastdozent „Dr. Weiss“ [Name geändert] die Entwicklung der Steinerschen „Wesensglieder“ anhand von dafür typischen Kunstwerken: Die alten Ägyper besaßen noch ein „magisches Bewusstsein“, eine unmittelbare Verbindung zur „geistigen Welt“; bei den Griechen bildete sich die „Verstandesseele“ aus; und „um das Jahr 1413 herum begann mit der Entdeckung der Perspektive die Ausarbeitung der Bewusstseinsseele“. „Damit haben die Europäer eine Vorreiter-Rolle übernommen“, erklärt Dr. Weiss.

    Im Zusammenhang mit der Perspektive präsentiert Dr. Weiss noch ein überraschendes Detail: auf nicht nachvollziehbaren Umwegen verortet er den eigentlichen Verdienst an der kulturhistorischen Leistung „Perspektive“ nördlich der Alpen, statt – wie allgemein üblich – in Italien. Aber auch das ist, Zitat Helmut Zander, „kein Unfall“, sondern Anthroposophie, Zitat „ABC der Anthroposophie“:

    „Das Jahr 1413 bezeichnet nun den ungefähren Zeitpunkt, an dem sich in den Völkern des germanischen Kulturkreises die Bewußtseinsseele auszubilden begann. Sie weiter zu entwickeln ist die Aufgabe der bis in die Mitte des vierten nachchristlichen Jahrtausends dauernden Fünften nachatlantischen Kulturepoche.”14

    Bis zum Jahre 3573 n. Chr. haben also die Völker des „germanischen Kulturkreises” die für die Menschheitsentwickelung alles entscheidende Funktion: die menschliche Evolution ist germanisch!

    An dieser Stelle noch einmal der Historiker Helmut Zander:

    „In der Konsequenz dieses Denkens lag auch Steiners Bestimmung des Judentums, das ebenfalls als evolutionshistorisch überholt galt (s. 8.3.2b), und in diesen Kontext gehören auch seine Völkerstereotypien, die gleichfalls hierarchisiert waren und die Deutschen als Avantgarde der Entwicklung sahen (s. 14.3.1a).“15

    „Die Deutschen als Avantgarde der Entwicklung“: ist das damit gemeint, wenn sich die Waldorfschulen in der Öffentlichkeit so vorstellen: „Waldorfschulen als Vorreiter. Nicht mehr lernen, sondern das Richtige.“16?

    zum vollständigen Artikel mit Quellenangaben: http://www.ruhrbarone.de/geschichte-in-der-waldorfschule-atlantis-und-die-rassen/

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  8. Henning Kullak-Ublick, der ‘Bund der Freien Waldorfschulen’, und die Glaubwürdigkeit

    (…)

    Dokumentiert ist, dass der Lehrplan der ersten Waldorfschulen „Rassenkunde“ enthielt, die in der siebten Klasse einzuführen sei, samt der Diskussion des „Gegensatzes von nördlicher und südlicher Volksart“ und dem kulturellen Ausdruck von „fremden Volksseelen“.2

    Bei einer Pressekonferenz des „Bundes der Freien Waldorfschulen“ zu Rudolf Steiners Rassismus erklärte Henning Kullak-Ublick [Vorstand des „Bundes der Freien Waldorfschulen“] aber im Widerspruch zur oben dokumentierten Geschichte der Waldorfschule:

    „Schon bei ihrer Gründung sind die Waldorfschulen mit einem Ansatz angetreten, der im krassest möglichen Gegensatz zu den Beschuldigungen [des Rassismus in der Waldorfschule] steht“.3

    Am 6. September 2007 entschied die „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ (BPjM), dass Bücher Rudolf Steiners rassistischen Inhalt haben. Und auch hier fühlt sich Kullak-Ublick nicht an Fakten gebunden:

    „(…) So erläuterte Henning Kullak-Ublick, Mitglied im Vorstand des Bundes der Freien Waldorfschulen, in einem Interview mit Deutschlandradio Kultur der Hörerschaft, die Bundesprüfstelle habe die inkriminierten ‘Stellen für unwesentlich erklärt und … sie eben nicht indiziert. Gerade das hat sie ja nicht getan. Sie wäre dazu verpflichtet gewesen, wenn sie die eben als rassendiskriminierend angesehen hätte.’ Angesichts der Tatsache, dass in der Entscheidung 5505 [der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien] explizit steht, dass das Zwölfergremium zu dem Ergebnis gekommen ist, dass ‘Die Mission einzelner Volksseelen’ in Teilen ‘als zum Rassenhass anreizend bzw. als Rassen diskriminierend anzusehen’ sei, muss sich Kullak-Ublick eine Verdrehung der Fakten vorwerfen lassen. (…)“4

    (…)“

    zum vollständigen Artikel beim Blog „Ruhrbarone“, dort auch Quellenangaben: http://www.ruhrbarone.de/henning-kullak-ublick-der-bund-der-freien-waldorfschulen-und-die-glaubwuerdigkeit/

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  9. „Rudolf Steiner, der ‘Denker’ der Waldorfschule: Gegenteil-Tag, 365 Tage im Jahr

    (…)

    Tabu ist, Rudolf Steiners Original-Texte als Grund­lage der Waldorf­pädagogik zu disku­tieren, es hat den An­schein, Waldorf­schulen hätten den inoffiziellen Bildungs­auftrag: “Verlernt Lesen!”

    Wer überlegt, sein Kind in eine Waldorf­schule zu schicken, sollte vielleicht aber doch einmal zu einem Buch Steiners greifen. Nur so kann der Unter­schied von, Zitat Prof. Klaus Prange, “all­gemeiner öffent­licher Präsen­tation der Waldorf­schule, die sich der üb­lichen Vokabeln und Formeln bedient, und dem, was eigent­lich damit gemeint ist”, erkannt werden und man vermeidet, mit der anthro­poso­phischen Pädagogik eine “Mogel­packung” zu kaufen, “die ein sehr eigen­williges Produkt in einer geläufigen und höchst normalen Ver­packung an den Mann zu bringen versucht.”

    Als ausgebildeter Waldorf­lehrer habe ich natürlich Steiner gelesen, bei der “Steiner-Exegese” im “Seminar für Waldorf­pädagogik Berlin”. Und mir ist etwas aufge­fallen. Nein, heute möchte ich nicht über “Rudolf Steiners Rassismus”, “Anthro­posophie und National­sozialis­mus”, oder “Atlantis in der Waldorf­schule” sprechen. Sondern über etwas anderes:

    Bei Rudolf Steiner ist Gegen­teil-Tag, 365 Tage im Jahr.

    Rudolf Steiner erklärt am besten selber, was damit gemeint ist, Zitat Steiner: “Nun glaubt die Wissen­schaft, daß das Herz eine Art von Pumpe ist. Das ist eine groteske phantas­tische Vor­stellung. Niemals hat der Okkultismus eine solch phantas­tische Behauptung aufgestellt wie der heutige Materialismus. Das, was die bewegende Kraft des Blutes ist, sind die Gefühle der Seele. Die Seele treibt das Blut, und das Herz bewegt sich, weil es vom Blute getrieben wird. Also genau das Umge­kehrte ist wahr von dem, was die materialistische Wissen­schaft sagt.”

    Ausgewählt habe ich meine Zusammen­fassung, “Das Herz ist KEINE Pumpe!”, weil hier vermut­lich jeder Leser um­denken muss. Aber das Prinzip, dass Rudolf Steiner jedem bekannte Tat­sachen als “falsch” hin­stellt, um das genaue Gegen­teil als “richtig” zu erklären, zieht sich wie ein roter Faden durch sein Werk. Auch hier gilt: selber lesen, selber staunen!

    (…)“

    zum vollständigen Artikel bei „hpd“, „Humanistischer Pressedienst“: http://hpd.de/artikel/10024

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