Hat Waldorf Narrenfreiheit?


Bereits Anfang September 2007 wurden zwei Bücher des Gründers der Waldorfpädagogik, Rudolf Steiner, von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien unter die Lupe genommen, mit dem Ergebnis, dass Teile als zum Rassenhass anreizend bzw. als Rassen diskriminierend anzusehen seien.

Um einer Indizierung aus dem Weg zu gehen, versicherte der Verlag die Bücher nur noch mit einer Beilage auszuliefern, bis in Kürze kommentierte Neuauflagen erscheinen würden.

Aktuell, 14 Monate später, wurde jedoch festgestellt, dass  es der Verlag anscheinend nicht für nötig hielt, weder das eine noch das andere in die Tat umzusetzen. Ausgeliefert werden immer noch beide Bücher im unveränderten Original.

Dies führte jetzt zu einer Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Berlin und man kann gespannt sein, welche Konsequenzen daraus folgen werden.

Einen ausführlichen Bericht darüber bietet der Humanistische Pressedienst.

Auf alle Fälle sollte es ein Indiz dafür sein, dass die „Stuttgarter Erklärung“ des „Bundes der Freien Waldorfschulen“ mit der man sich vom Rassismus Rudolf Steiners offiziell distanzierte, auch nicht ernst genommen werden kann.

Noch ein „Linktipp“ zur Vorgeschichte

Lesen Sie hierzu auch den weiteren sehr aufschlussreichen und kritischen Beitrag zur Vorgeschichte.

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