Sarah Palin unter Korruptionsverdacht


Neue Blog- Kommentare berichten darüber, dass in der Washington Post zu lesen war, dass Sarah Palin zwar offiziell den Eindruck erwecken will gegen Korruption zu kämpfen, es für sich persönlich jedoch nicht so ernst nimmt.Sie hat schlichtweg in den ersten 19 Monaten ihrer Amtszeit als Gouverneurin für 312 Tage Reisekosten abgerechnet, obwohl sie in ihrem Haus in Wasilla übernachtete und im nahen Anchorage gearbeitet hatte. Zudem fand sie es selbstverständlich auch die Reisekosten für ihre Kinder abzurechnen, die sie auf Reisen innerhalb Alaskas begleiteten. Nicht zu vergessen, dass falls ihr Mann sie vertrat, das gleiche geschah. Gleichzeitig wächst die Euphorie um Sarah Palin in Amerika täglich, weil sie doch so sehr die Durchschnittsbevölkerung vertritt, die sich mit ihr an erster Stelle identifizieren kann. Selbst 12 % der unentschlossenen weiblichen Wählerinnen, die bisher unter anderem auch Hillary Clinton Anhängerinnen waren, haben sich bereits entschlossen McCain/Palin zu wählen.  So wie es aussieht, scheint es immer weniger Amerikaner zu interessieren, wie diese Frau als Realpolitikerin im zweithöchsten Amt der USA agieren würde. Hauptsache die „Performance“ stimmt, vollgestopft mit dummer Polemik und Projektion, weit entfernt von allem, was umsetzbare politische Notwendigkeiten betrifft.  Ich würde den Anhängern von McCain/Palin einen eigenen Staat gönnen, in dem sie genau mit diesen Regierenden konfrontiert werden würden, möglichst auf sehr lange Zeit. Man kann nur hoffen, dass die restlichen Amerikaner von einem derartigen Horrorszenario verschont bleiben, ansonsten müsste man sich in Europa wirklich überlegen, ihen Asyl zu gewähren und dies per Gesetz zu verabschieden. Ein Akt der Menschenwürde, den niemand bestreiten dürfte, wobei man sich auch noch sicher sein könnte, dass die neuen Einwanderer  keine gesonderte Einbürgerung bräuchten, weil sie auch nicht anders ticken, als die Masse von uns. Vielleicht sollte man diese Alternative sogar im Vorfeld unterstützen, denn dann gäbe es in Europa bestimmt keinen Fachkräftemangel mehr, weil man sowieso davon ausgehen könnte, dass alle Naturwissenschaftler, die gerade in Deutschland Mangelware sind, als erstes aus Amerika fliehen würden. Tja, wenn doch die USA in Zukunft keine Forschung mehr bräuchte, weil es aufgrund von biblischen Tatsachen nichts mehr zu klären gäbe, wären alle schlauen Köpfe überflüssig, die ein anderes Weltbild vertreten und hinterfragen. Man könnte jetzt zwar anmerken, dass ja bereits die Regierung Bush religiösen Fanatikern gedient hat und von diesen Unterstützung fand und findet, eine Sarah Palin  jedoch übertrifft selbst George W. in seiner neo- konservativen Ausrichtung.Als Gegenleistung für die meist atheistisch geprägten Naturwissenschaftler, die Europa gerne aufnehmen würde, könnten wir sogar ein Austauschprogramm vorschlagen, um political correctness zu wahren und es jedem recht zu machen. Da sich ja bekanntlich hinter allem Schlechten auch immer etwas Gutes verbirgt, würde uns die ECPM, die Europäische Christliche Politische Bewegung, deren deutsche Gruppierung sich Partei Bibeltreuer Christen nennt und 5000 Mitglieder stark ist, wunderbar dabei helfen. Somit wäre jedem gedient, denn die Amerikaner hätten das personifizierte Übel in ihrem Land los und wir auch. Welch göttliche Lösung, meinen Sie nicht?


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